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Max Payne 3 im Test

Nach sage und schreibe neun Jahren, hat es der Ex-Cop aus New York wieder zurück in die Regale der Videotheken geschafft. Rockstar Games will die glorreiche Serie natürlich ebenbürtig fortsetzen und scheint weder Kosten noch Mühen zu scheuen, um ein gelungenes Spiel zu präsentieren. Bahnbrechende Action und eine düstere sowie fesselnde Geschichten werden uns versprochen. Ob dieses Ziel erreichen oder doch nur einen lauwarmen Action Titel abliefern wollen wir im Folgenden klären.

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Doch zuallererst wollen wir uns erst einmal bei Rockstar Games für die Bereitstellung eines Test Exemplars bedanken.

Anforderung und Performance

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Vista SP2, XP SP3 (32 oder 64 Bit)
  • CPU: Intel Core 2 Duo 2,4GHz oder AMD Dual Core 2,6 GHz
  • Arbeitsspeicher: 2GB
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce 8600GT 512MB oder AMD Radeon HD 3400 512MB

Diese sind nach unserem Geschmack extrem niedrig gewählt. Spieler mit solch einem System werden sicher nicht zu viel Spielspaß kommen. Man sollte zumindest die Niedrigen Systemanforderungen erfüllen.

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Vista SP2, XP SP3 (32 oder 64 Bit)
  • Prozessor: Intel Dual Core 3GHz oder dementsprechender AMD Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 3GB
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTS 450 512MB oder AMD Radeon HD 4870 512MB

Für etwas mehr Spielgenuss sollte zumindest ein System in dieser Größenordnung unter oder auf dem Schreibtisch vorzufinden sein, Systeme mit AMD Prozessoren könnten aber ab jetzt Schwierigkeiten bekommen, genügend Leistung bereit zu stellen.

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Vista SP2 (32 oder 64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i7 Quad Core 2,8GHz oder dementsprechender AMD Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 3GB
  • Grafikkarte: Nvidia Gefroce GTX 480 oder AMD Radeon HD 5870 1GB

Wer auf keine Qualitätseinstellungen verzichten und das volle Potenzial von Max Payne 3 ausnutzen will sollte ein System mit einer ähnlichen Leistung vorweisen können.

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Vista SP2 (64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i7 3930k oder dementsprechender AMD Prozessor
  • Arbeitsspeicher: 16GB
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce GTX 680 2GB oder AMD Radeon HD 7970 3GB

Ob wirklich eine so starke CPU und 16GB Arbeitsspeicher von Nöten sind wagen wir zu bezweifeln. Mit unserem System sind wir, wie man im Folgenden erkennen kann, auch ganz gut zurecht gekommen. Doch zuvor noch weitere Systemanforderungen, die sich unter den jeweiligen Qualitätsstufen nicht verändern.

  • Festplattenspeicher: 35GB
  • Soundkarte: DirectX 9.0 Unterstützung mit Dolby Digital Live Unterstützung
  • Laufwerk: DVD R

PCMasters.de Empfehlung für maximale Settings unter 1920*1080.

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1, Vista SP2 (64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i7 (Ab Lynnfield) oder i5 (Ab Sandy Bridge)
  • Arbeitsspeicher: 4 oder 6GB
  • Grafikkarte: AMD Radeon HD 7970, HD 6990 oder Nvidia Geforce GTX 680, GTX 590
  • Festplattenspeicher: 35GB
  • Soundkarte: Der Onboardchip sollte in den aller meisten Fällen ausreichen
  • Laufwerk: DVD R/RW

Testsystem

Mit folgendem System kamen wir auf eine Durchschnittsframerate von 34 Bilder pro Sekunde unter maximalen Grafikeinstellungen in 1920*1080. Gemessen wurde hier das zehnte Kapitel. Im kompletten Spiel ruckelte das Speil einzig an der im ersten Screenshot ersichtlichen Stelle, obwohl mehr als 40 Bilder pro Sekunde vorhanden waren. Eine Erklärung hierfür haben wir nicht, eventuell wird dieser Fehler auch noch mit einem Patch behoben oder unser System kam hier nicht ganz mit dem Spiel klar. Eventuell hat uns auch das AntiVir System einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

 

  • Betriebssystem: Windows 7 SP1 (64 Bit)
  • Prozessor: Intel Core i7 930 3GHz
  • Arbeitsspeicher: 12GB
  • Grafikkarte: AMD Radeon HD 7970 3GB
  • Festplattenspeicher: 35GB
  • Soundkarte: DirectX 9.0 Unterstützung mit Dolby Digital Live Unterstützung
  • Laufwerk: DVD R / RW
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Das Spiel wird, wie so viele andere auch, mit dem Versprechen angepriesen neue Maßstäbe zu setzen. Die Hardwareanforderungen sprechen hierbei eine klare Sprache. Hat doch auch schon GTA IV, welches auf der selben Engine basiert, extreme Mengen von Hardwareleistung beansprucht, ohne eine revolutionierende Grafik zu bieten.

 

Doch scheint sich der Hardwarehunger, wie man in diesem und in den darauf folgenden Screenshots erkennen kann, auch zu rechtfertigen. Ebenso ist in Max Payne die DX11 und 10 Unterstützung nicht nur zu Werbezwecken eingefügt, sondern um das auf dem Bildschirm ausgegebene Bild noch schöner darzustellen.

 

Weiter geht es mit der schönen Inszenierung von Beleuchtungen und Schatten, hier und vor allem mit der Physik glänzt die Rage Engine richtig. Auch die Texturen sowie Tesselation machen einen mehr als guten Eindruck.

 

Einzig bei der Mimik und den Emotionen könnten man sich eine Scheibe von L.A. Noire abschneiden. Hier wirken sie teils etwas schwach und künstlich.

Dennoch ist ganz klar, wer sich an Battlefield 3 und/oder Crysis 2 satt gesehen hat und eine High End Maschine sein Eigen nennt, sollte diesen Titel nicht verpassen.

Auch hier macht Max Payne eine gute Figur. Auf Englisch, wie von Rockstar Games bekannt, mit und ohne deutschem Untertitel, ist eine erstklassige Synchronität garantiert. Ebenfalls machen auch die sonstigen Umgebungsgeräusche sowie die ausgewählten Musiktitel einen sehr stimmigen Eindruck. Die Waffen klingen zwar nicht so gut, wie zum Beispiel in Battlefield 3, doch hat man keineswegs den Eindruck nur mit einem Luftgewehr oder ähnlichem unterwegs zu sein. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Waffen sind auch eindeutig zu vernehmen, so klingt eine Desert Eagle anders als beispielsweise eine G18.

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Das Spiel startet, wie Max Payne lebt - Scotch durchnässt und nicht ganz bei Sinnen. In einem Wechsel zwischen innerem Monolog und Selbstgespräch lässt er den Spieler noch einmal Einblicke in die Vorfälle um den Tod seiner Frau und seines Kindes bekommen, diese liegen mittlerweile mehr als zwölf Jahre zurück.

Desweiteren erfährt man, dass man sich seit Monaten in Brasilien, um genauer zu sein in Sao Paulo aufhält, da Max den Tod seiner Frau und seines Kindes immer noch nicht verarbeiten konnte. Einige Gläser Scotch, Schmerzmittelpillen und Zigaretten später findet man sich auf einer Penthouse Party wieder. Inmitten Sao Paulos high society und mit grandiosem Ausblick auf die Slums und Favelas der Stadt, unterhält man sich mit seinem Freund Passos, der einen nach einer wilden Schießerei aus New York nach Brasilien gebracht und einen Job verschafft hat. Halb betrunken, genauso wie der Rest der Partygäste werden Max und Passos von einer Gruppe Entführer überrascht. Diese sind aber nicht seinetwegen hier, sondern wegen den VIPs die sie beschützen sollen. Richtig gehört. Der Ex-Cop Max Payne arbeitet als Bodyguard. Allerdings nur für die äußerst bekannte und reiche Branco Familie. Diese besteht aus: Rodrigo dem reichen Geschäftsführer von Fabricas Branco, Victor dem Politiker, Giovanna der rechtsschaffenen Wohltäterin, Marcelo, dem Partylöwen (Rechts im Bild) und Fabianca, der Frau von Rodrigo.

Heldenhaft befreit man nacheinander die Geiseln, schaltet die Geiselnehmer aus und lernt den Alltag von Max kennen. Nur eine Woche später und noch kaum von dem Schock der ersten Entführung erholt, stürzt sich die Familie wieder ins Partyleben. Doch bevor es richtig losgehen kann wird schon wieder die halbe Familie als Geisel genommen. Man könnte also sagen, dass quasi bei jeder Gelegenheit versucht wird die Branco Familie zu entführen. Nicht nur die UFE, AUP sondern auch andere Söldnergruppen und sogar die Polizei sind in diese Geiselnahmen involviert. Unglücklicherweise konnte Max dieses Mal nicht alle Geiseln retten, um nicht den weiteren Verlauf der Story zu spoilern, wollen wir hier nicht weiter auf den Verbleib der übrigen Geiseln eingehen. Im weiteren Spielverlauf wird man noch öfters versuchen die Branco Familien Mitglieder zu retten, dabei bleibt das Spiel jedoch immer spannend.

Bis zu dem Punkt, an dem der erste Teil der Handlung abgeschlossen wird. Allerdings nimmt der Spannungspegel hier kein Ende, sondern man scheint die Brancos, die noch in der Schusslinie standen, in Sicherheit gebracht zu haben. Also versucht Max, angetrieben von einem unglaublichen Trieb von Selbstgerechtigkeit, einen Kriegszug gegen ein bis in höchste Ebenen verzweigtes Komplott, indem es um Waffen-, Drogen- und sogar Organ-Handel geht. Dabei kämpft sich Max durch die sehr herunter gekommenen Favelas und wird auch hier in die eine oder andere brenzlige Situation verwickelt.

Doch eines ist klar, wo Max auftaucht, fliegen die Fetzen und unter Umständen auch Motorboote.

Nach einer Spielzeit von neun Stunden, 21 Minuten und neun Sekunden hatten wir die Story beendet. Kein herausragender Wert, aber trotzdem mehr als akzeptabel. Doch möchte man das Spiel nicht nur aufgrund der noch zu findenden Hinweise, Waffenteile, der freigeschalteten neuen Schwierigkeitsgrade und des Mehrspieler-, wie auch Acardemodus noch einmal spielen, sodass sich die schlussendliche Spielzeit, um noch einige Stunden steigern sollte.

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Im folgenden Abschnitt des Reviews von Max Payne 3 wollen wir uns vor allem dem Spielverhalten und Handling des Spiels widmen. Ähnlich wie alle anderen Action-Adventure-Titel spielt sich auch Max Payne 3, jedoch ist recht deutlich die Verwandtschaft mit GTA IV zu spüren und vermutlich auch mit dem noch erscheinenden GTA V. Doch ist dies keineswegs als negativ anzusehen, sondern als Pluspunkt. Es wird nur eine überschaubare Menge an Tasten benötigt und trotzdem vermisst man keine Aktionsmöglichkeit während des Spiels. Sehr gut spielt es sich auch aus der Third-Person-Ansicht. Hier scheint man das Konzept von GTA IV genommen und noch verfeinert zu haben. In Deckung gehen und von dort aus Schießen ist eigentlich ein Muss für jeden Spieler, auch wenn man im einen oder anderen Moment fast denkt hier würde Sam Fisher aus Splinter Cell vom Konkurrenz-Unternehmen Ubisoft über den Bildschirm huschen.

 

Dieser Eindruck verstärkt sich noch weiter, nachdem sich Max eine neue Frisur zurecht frisiert.

Allerdings wird recht schnell wieder klar, dass man hier Max Payne 3 gestartet hat und nicht Splinter Cell. Allein die sehr nützlichen Shoot Dodge Funktion würde jeden Splinter Cell Veteranen stutzig werden lassen, ob hier wirklich Sam Fisher zu sehen ist. Bei dieser Funktion handelt es sich um einen Adrenalinschub, der alles in Zeitlupe und einem leichten Hauch von Schwarz/Weiß ablaufen lässt, um genauer zielen zu können. Selbiges gibt es auch in Verbindung mit einem Hechtsprung, in die vorher ausgewählte Richtung, um die Gegner zu überraschen.

 

Ebenfalls steckt Max, zumindest unter dem Schwierigkeitsgrad “schwer”, weniger Kugeln ein, bis er zu Boden geht. Auch das gefällt, da dies nicht nur den Schwierigkeitsgrad erhöht, sondern auch mehr Authentizität vermittelt. Positiv ist uns auch die Wirkung von Schutzwesten aufgefallen, die man ab und zu im Spiel finden kann, diese machen einen spürbaren Unterschied bei Torso-Treffern aus.

Zusätzlich hilfreich, allerdings nicht im Oldschool-Schwierigkeitsgrad verfügbar, ist die Last-Standing-Funktion. Diese ermöglicht es einem, wenn man tödlich getroffen wurde, den Schützen und noch weitere Gegner aus der Bauch- oder Brustlage im Shoot-Dodge Modus nieder zu strecken, vorausgesetzt man hat noch mindestens eine Packung Schmerzmittel, die im Spiel auch als Medi-Pack dienen, im Inventar. Diese Funktion stellt sich als sehr praktisch heraus, da man das Ganze dann nochmal überlebt und lediglich ein Schmerzmittelpack verliert, sofern man den vermeintlichen Todesschützen tötet. Ebenfalls wird man etwas geheilt

Darüber hinaus sind noch weitere nette Features im Spiel enthalten, wie die Bullet Time. Diese funktioniert ähnlich wie das Shoot Dodge, hier kann man, wenn die abgefeuerte Kugel den letzten Gegner einer Gegner Welle oder eines Areals tötet, in Zeitlupe verfolgen wie diese fliegt und später auch einschlägt bzw. eindringt. Doch sei gesagt dass diese Eintritts- und Austritts-Löcher meist stark übertrieben dargestellt werden. Der einzige Unterschied zum Shoot Dodge Modus ist, dass hier nicht alles mit einem Schwarz/Weiß Hauch abläuft.

Ebenfalls gefällt uns, dass man nicht, wie in den allermeisten anderen Spielen, dutzende Waffen mit sich tragen kann, sondern insgesamt nur drei - Zwei Einhandwaffen und eine Zweihandwaffe plus Granaten. Noch besser gefällt die Tatsache, dass man diese Waffen nicht einfach in ein fiktives Inventar wegsteckt, sondern immer mit sich trägt. So kann man während man eine Zweihandwaffe trägt nicht einfach zwei Einhandwaffen ausrüsten ohne z.B. die ausgerüstete Schrotflinte oder das Maschinengewehr fallen zu lasen. Man muss sich mit einer Waffe begnügen, da die andere Hand damit beschäftigt ist die Zweihandwaffe zu transportieren.

Zusätzlich kann man noch sogenannte Grinds erfüllen. Diese stellen im Einzelspielermodus Erfolge dar, welche man im Rockstar Games Social Club freischalten kann. Im Mehrspielermodus beziehen sich diese nur auf Max Payne 3. Die eben im Mehrspielermodus erwähnte Erfolge bringen Erfahrung, welche man zum Stufenaufstieg benötigt und/oder Geld, welches zum Erweitern und Verbessern der Ausrüstung verwendet wird. Im Einzelspielermodus kann man auch noch goldene Waffenteile finden. Falls man alle drei goldenen Teile einer Waffe findet, wird diese, sobald ausgerüstet, golden und verbessert. So wird zum Beispiel das Magazin vergrößert.

Für Spieler, die neu in dem Genre sind, einfach nur die Geschichte genießen wollen oder mit einem Gamepad spielen und somit zwangsweise etwas weniger Kontrolle über das Fadenkreuz haben, kann man in den Einstellungen auch eine Zielhilfe aktivieren. Diese ist unterteilt in drei Stufen: Freies Zielen (ohne Hilfe), leichte Ziehlhilfe (Fadenkreuz bewegt sich leicht in Richtung des Gegners) und starke Zielhilfe (Fadenkreuz geht selbstständig zum Gegner, sodass man nur noch abdrücken muss).

Alles in allem ist das Gameplay wirklich stimmig und überzeug auf ganzer Linie, wie auch das Spiel bisher. Ebenfalls darf man gespannt sein, ob man ein ähnliches oder selbiges Gameplay in GTA V wiederfindet, aus unserer Sicht wäre das auf jeden Fall eine ganz klare Option.

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Multiplayer (Gameplay)

Da sich im Multiplayer das Gameplay leicht verändert, wollen wir dies gerne separat nennen. Diese Änderungen sind jedoch nicht wirklich dramatisch oder das Spiel verschlechternd. Lediglich Nahkampfaktionen bekommen eine eigene Taste zugewiesen, der Spieler heilt sich und das Adrenalin wird in drei Teile unterteilt, kann zusätzlich beim Plündern anderer Spieler aufgesammelt werden. Diese drei Teile werden für Bursts, wie z.B. Shoot Dodges verwendet. Ein Nahkampfangriff wurde seither einfach aus der entsprechenden Distanz mit der Feuertaste ausgeführt und glich manchmal einer Exekution. Die eben erwähnten Bursts müssen vor dem Spielstart ausgewählt werden (außer Shoot Dodge). Für jede Charakterklasse kann man nur einen einzigen Burst, der immer drei Stufen hat, auswählen. “Schießwütig” bringt in der ersten Stufe mehr Schaden, in der zweiten ein Maschinengewehr mit 100 Schuss Magazin und in der Dritten einen Granatwerfer.

Multiplayer (Allgemein):

Viele Multiplayer wirken etwas abgestumpft oder sogar altbacken, da mittlerweile vermutlich fast jeder schon hunderte Runden Team-Deathmatch oder einfach normales Deathmatch gespielt hat. Mit diesem Wissen hat Rockstar Games sich etwas neues Einfallen lassen und Modi wie Gang Wars oder Payne Killer eingefügt. In Payne Killer müssen die besten zwei Spieler als Max Payne und Passos ihren Mann stehen, während sie auf einer normalen Mehrspielerkarte von dem gegnerischen Team, der UFE, gejagt werden. In diesem Team befinden sich alle restlichen Spieler der Runde. Gang Wars besteht aus zwei Teams und fünf Runden, wenn man so will, die jeweils andere Spielmodi enthalten. Diese werden wiederum vom Ausgang des vorhergehenden Spiels beeinflusst. Da wäre z.B. Raubzug, Eroberung, Team-Deathmatch und Showdown. Zwar kann man nur mit zwei wirklich neuen Modi auftrumpfen, doch machen diese auch wirklich Spaß. Ebenfalls nett ist das Rookie-Team-Deatmatch sowie normales Rookie-Deathmatch für Einsteiger im Multiplayer. Auf diesen Servern, die das Spiel immer selbständig sucht, sind in der Regel eher Spieler mit niedrigerem Level unterwegs. Somit ist das Spiel etwas ausgeglichener. Selbiges gibt es auch noch als “Durchschnitts” und Hardcore-Team-Deatmatch sowie normales Deathmatch. Zusätzlich gibt es für die Deathmatches noch “große Sever” für bis zu 16 Spieler.

Der Mehrspielermodus hinterlässt, wie auch schon der Einzelspielermodus, einen souveränen Eindruck. Wobei uns ab und zu freeze-ähnliche Fehler geärgert haben, die nur mit einem Neustart des Spiels zu beheben waren. Diese Freezes kamen im Mehrspieler- wie auch Einzelspielermodus vor und haben zur Folge, dass man den Spieler zwar noch bewegen und auch schießen kann, allerdings ist der Charakter nicht mehr über die Maus steuerbar.

Wir hoffen, dass sich Rockstar Games dieses Problems noch annehmen wird, um letzte technische Fehler auszumerzen.

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Jetzt natürlich die Frage, kann das Spiel die Erwartungen erfüllen und werden die Versprechen seitens der Entwickler eingehalten? Diese Frage stellt sich eigentlich nur formal. Trotz der einen oder anderen technischen Kleinigkeit, konnten wir dem Spiel eigentlich nichts wirklich Dramatisches vorwerfen. Im Singleplayer überzeugt vor allem die Grafik, das Gameplay und die actiongeladene Stimmung. Auch wenn die Mimik sowie Emotionen der NPCs und des eigenen Spielers hier und da etwas schwach wirken und die Story manchmal die Frage aufwirft, warum Max dauernd sein Leben für die Dinge aufs Spiel setzt, bei denen jeder Andere schon längst Kehrt machen würde. Doch hat das natürlich nichts mit dem Mehrspielermodus zu tun, der auch nicht makellos ist, aber man hat sich endlich etwas neues einfallen lassen. Mit neuen Spielmodis wie Payne Killer und Gang Wars bringen die Entwickler neuen Wind in das Geschehen. Darüber hinaus machen diese auch wirklich Spaß, sodass man recht viel Spiel für sein Geld bekommt, aber das ist man von Rockstar Games ja fast schon gewohnt. Die Serie von Toptiteln reißt auch hier nicht ab, nach GTA IV und L.A. Noire kann auch Max Payne 3 überzeugen. Letzten Endes sei aber noch gesagt, dass es sich als nicht ganz einfach gestaltete Max Payne 3 überhaupt zu starten, da uns hier einige Treiber und das AntiVir System einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machten. Allerdings ist man im Hause Rockstar Games schon drauf und dran dies zu beheben, sodass diese Schwierigkeiten nicht mit in die Wertung einflossen.

Wertung:

Daher erhält Max Payne 3 von uns folgende Wertung:

Quelle: Eigen, Rockstar Games
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