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HTC Smartwatch: Die intelligente Uhr soll auf dem MWC gezeigt werden - aber nur Mobilfunkanbietern

Bereits im Oktober des letzten Jahres hat sich der Smartphone- und Tablet-Hersteller HTC zu seiner zukünftigen Ausrichtung geäußert. So will sich das taiwanische Unternehmen, um endlich wieder mehr Umsatz generieren zu können, auch in neuen Geräteklassen umsehen. Erste Früchte davon sind bereits beim Butterfly S-Smartphone mit COS (China Operating System) zu sehen. Zudem gibt es zahlreiche Gerüchte, dass HTC das nächste (und wohl auch letzte) Nexus 7-Tablet stellen soll; ebenfalls keine schlechte Nachricht für den angeschlagenen Konzern. Doch damit nicht genug, denn auch im "Wearables"-Bereich will das Unternehmen mitmischen. Die erste Smartwatch soll bereits nächste Woche, auf dem Mobile World Congress in Barcelona, zu sehen sein.

Smartwatch Toq

HTC hat derzeit mit einigen Problemen zu kämpfen, denn das Unternehmen schafft es nicht, die Menge an Geräten abzusetzen, die es eigentlich möchte/muss. Aus diesem Grund schaut sich der Smartphone- und Tablet-Hersteller auch in anderen Bereichen um, etwa in China mit dem mobilen Regierungs-Betriebsystem "China Operating System" (COS).

Wie der taiwanische Konzern bereits im Oktober 2013 verraten hat, interessiert man sich auch für "Wearables"; insbesondere Smartwatches, wie es sie mittlerweile von zahlreichen Smartphone-Herstellern gibt. Wie Bloomberg in Erfahrung gebracht haben will, sollen entsprechende Produkte bereits nächste Woche, auf dem MWC, präsentiert werden; allerdings nur vor Netzbetreibern. Insgesamt soll HTC drei "Wearable"-Geräte planen, zwei Smartwatches und eine Art Fitness-Armband. Eine der intelligenten Uhren basiert, so zumindest die Bloomberg-Quelle, auf der Qualcomm-Smartwatch Toq, sie besitzt also einen stromsparenden Prozessor sowie ein Mirasol-Display. Die zweite Version soll mit einem AMOLED-Display ausgestattet sein und mit Googles Now-Dienst in Kontakt treten können. Doch nicht nur die "Uhren" selbst, auch die Armbänder der Smartwatches sollen über technische Raffinessen verfügen. So sollen hier unter anderem einige Sensoren verbaut sein, die Fitness-Funktionalitäten bieten sollen.

Quelle: Bloomberg
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