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Gaming-PC: Kaufen oder besser selbst bauen?

Was von vielen Medien in den letzten Jahre prognostiziert wurde, nämlich das der PC als Spiele-Plattform stirbt, ist nicht eingetreten. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn fast alle Spiele, die auf den aktuellen und zukünftigen Konsolen von Sony und Microsoft veröffentlicht werden, finden auch den Weg auf den Rechner; mit einer meist deutlich besseren Optik und einem günstigeren Anschaffungspreis!

Area 51

Totgesagte leben länger; dieser altbekannte Spruch passt zum Thema „PC als Gaming-Maschine“ wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Warum? Weil der PC, bedingt durch seine Aufrüstbarkeit, gegenüber Konsolen stets im Vorteil ist. Okay, mit Sonys PlayStation 4 und Microsofts Xbox One gelangen die Next-Gen-Konsolen wieder in Reichweite, doch gegen einen gut ausgestatteten Rechner haben selbst diese High-End-Monster keine Chance.

Jedoch stellt sich für Spieler immer wieder die gleiche Frage: Soll der neue Rechner besser selbst zusammengebaut werden oder ist der Griff zu einem Komplett-PC die bessere Wahl? Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, die sich nicht nur im Preis widerspiegeln. Die Vorzüge eines selbst gebauten PCs liegen vor allem in der Auswahl der Komponenten, denn hier müssen sich Anwender nicht an die Vorgaben der Fertig-PC-Hersteller halten. Das ist besonders bei der Auswahl des Gehäuses oder des Netzteiles von Vorteil, da es gerade hier meist nur Standard-Kost gibt; selbst bei den so genannten Konfiguratoren. Zudem macht es natürlich auch einfach Spaß, selbst am Rechner zu schrauben, sodass dies ebenfalls auf der Haben-Seite eines Selbst-Bau-PCs steht.

Auf der Pro-Seite eines Komplett-PCs hingegen steht seine direkte Verfügbarkeit, schließlich haben nicht alle Nutzer Freude daran, die einzelnen Komponenten Stück für Stück in den Rechner einzubauen. Ein weiterer Vorteil: die in den meisten Fällen optimale Verkabelung. Sicherlich verstecken geübte User ihre Kabel ebenfalls, Ungeübte hingegen lassen sie meist traurig im Gehäuse herunterhängen, was nicht nur schlecht aussieht, sondern auch den Luftfluss einschränkt. Zudem ist bei einem Großteil der erhältlichen Gaming-Rechner bereits ein Betriebssystem vorhanden, sodass dieses nicht extra hinzugekauft werden muss.

Preislich gesehen gibt es zwei Extreme! Sicherlich denken viele Anwender automatisch, dass die Anschaffung eines Komplett-PCs deutlich teurer ist, als das Kaufen und Zusammenbauen einzelner Komponenten. Und oftmals liegen sie damit auch richtig, allerdings ist hier die Windows-Lizenz bereits vorhanden; zudem wollen die Hersteller an ihren Rechner auch etwas verdienen. Außerdem darf man nicht verallgemeinern, denn es gibt durchaus auch einige Händler, die wirklich gute Preise bieten. Schließlich bekommen sie die Komponenten im Einkauf deutlich günstiger als ein Privatmann, da sie größere Stückzahlen abnehmen. Den günstigeren Preis reichen sie dann an die Endkunden weiter.

Ganz egal, wie man sich entscheidet, die Hauptsache ist doch, dass man an seinem PC lange Freude haben wird. Für einen ordentlich ausgestatteten Gamer PC „von der Stange“ solltet ihr den bekannten Online-Händlern einen Besuch abstatten. Plant ihr hingegen, euren neuen PC selbst zusammenzubauen, findet ihr in unserem Forum genügend Informationen zu den optimalen Komponenten mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. Übrigens: Wer sich noch nicht an den Zusammenbau eines Rechners traut, für den veröffentlichen wir in naher Zukunft einen Guide, der euch Schritt-für-Schritt beim Einbau unterstützt.

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Kommentare
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opheltes schreibt:
Ich denke das Thema ist fuer uns sowieso tabu. Die Vorzuege liegen klar auf der Hand.

Auf der Pro-Seite eines Komplett-PCs hingegen steht seine direkte Verfügbarkeit, schließlich haben nicht alle Nutzer Freude daran, die einzelnen Komponenten Stück für Stück in den Rechner einzubauen


D.h. Faulheit und ist somit keine Pro-Linie

Ein weiterer Vorteil: die in den meisten Fällen optimale Verkabelung
.

Faulheit und ist somit keine Pro-Linie.

Zudem ist bei einem Großteil der erhältlichen Gaming-Rechner bereits ein Betriebssystem vorhanden, sodass dieses nicht extra hinzugekauft werden muss.


Windows 7 kostet 30 Euro und Windows 8 kostet 60 bis 70 Euro.

Fazit: Komplettsysteme sind fuer bequeme User - nicht mehr und nicht weniger.

Also leider ist diese News von dir wirklich mehr als daneben, denn mit dieser News bist du im falschen Forum :D *spass
Avatar4_7
bolef2k schreibt:
Ich habe für Win 7 noch 50 Eur zahlen müssen. Ein Vorteil, den man erwähnen könnte ist der, dass man Garantie hat und kein Eigenverschulden hat, wenn was schief geht. Zumidnest für die, die keinen eigenen PC zusammenbauen wollen. Für alle anderen folgt ja noch ein Guide, da es lange zeit keinen mehr gab. Damit decken wir dann beide Lager ab!
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FabianS schreibt:
Ich baue meinen Rechner auch lieber selbst zusammen, jedoch dürfen wir die anderen User nicht außer Acht lassen. Wir wollen schließlich allen Nutzern helfen! :-)
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opheltes schreibt:
Zitat von bolef2k:
Ein Vorteil, den man erwähnen könnte ist der, dass man Garantie hat und kein Eigenverschulden hat, wenn was schief geht. Zumidnest für die, die keinen eigenen PC zusammenbauen wollen. Für alle anderen folgt ja noch ein Guide, da es lange zeit keinen mehr gab. Damit decken wir dann beide Lager ab!


In der Garantie ist ein Eigenverschulden nie vorgesehen, wenn das doch so ist, waere es keine Garantie. Die Garantie hat nichts mit den komplett PC zutun oder Haendler. Es waere die Gewaehrleistung die fuer wenige Monate gelten aber der PC darf dann auch nie angefasst werden(das ist naemlich das Haupproblem) aber das ist Shopabhaengig und jeder, wirklich jeder Service ist nicht mehr das, was es mal wahr - wie zum Beispiel dell. Das ist alles ein Kapitalproblem.
Avatar16867_1
Simlog schreibt:
Ich denke er meint, dass wenn du beim Zusammenbauen deine Cola über den PC leerst du dafür aufkommt. Passiert das aber dem Elektroniker beim Händler xyz, ist dir das latte ;). Wenn du das Teil dann daheim fallen lässt, hat das natürlich nichts mit der Garantie zutun. Darum ging es. Gibt genug, die z.B. Ram falsch herum in die Rambänke stecken, wie sie das schaffen ist mir zwar fremd - gibts aber!
Avatar53196_1
ClisClis schreibt:
Fest steht, dass ein KomplettPC bequemer ist. Man bestellt und hat.

Aber gerade die Verkabelung ist da manchmal alles andere als gut.

Preislich sind sich nahezu identische Konfigurationen mit den Komplett-PCs bei uns ziemlich ähnlich. Aber das liegt halt neben dem günstigeren Einkaufspreis der Hersteller auch an Komponenten, auf die man weniger achtet, an denen dann gespart wird (Netzteil zum Beispiel).

Aber und da sind sich sicherlich alle Selbtsbauer einig: Es macht Spass selber zu bauen.
Avatar2668_10
ChiefAlex schreibt:
Zitat von Postmaster:
Was von vielen Medien in den letzten Jahre prognostiziert wurde, nämlich das der PC als Spiele-Plattform stirbt, ist nicht eingetreten.


Und wer hats vorausgesagt? :D

Ist auch klar. Wenn man Leute dafür bezahlt, dass sie die Prognosen abgeben, die man gerne hören will, hat das nicht viel mit realistischen Einschätzungen zu tun. Die "social games" sind ja inzwischen auch längst wieder eingebrochen, obwohl sie vor kurzer Zeit noch als das große neue Ding gepusht wurden.
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opheltes schreibt:
Zitat von Simlog:
Ich denke er meint, dass wenn du beim Zusammenbauen deine Cola über den PC leerst du dafür aufkommt. Passiert das aber dem Elektroniker beim Händler xyz, ist dir das latte ;). Wenn du das Teil dann daheim fallen lässt, hat das natürlich nichts mit der Garantie zutun. Darum ging es. Gibt genug, die z.B. Ram falsch herum in die Rambänke stecken, wie sie das schaffen ist mir zwar fremd - gibts aber!


Interessante Pro Seite vom Komplett PC. Am besten gar nichts kaufen - da geht einem nichts kaputt;)
Avatar93168_8
antarctic schreibt:
Wer streitet sich zwischen Eigenbau zu Fertig-PC?
Als Fertig-PC definiere ich den "PC ab Stange" aus dem Katalog. Nachteilig dabei, dass man nicht selbst die Komponenten wählen kann, womit günstige Referenzdesign-Grakas verbaut werden, zweifelhafte Netzteile, Einsteiger-Chipsätze und nicht wenig auch veraltete Hardware.
Es gibt doch ausreichend Assembler-Häuser, bei denen man freie Wahl der Komponenten hat und es entsprechend dem Kuindenwunsch zusammenbauen. Allen voran die Kette von ATELCO mit den Töchtern (oder Franchisingnehmern) Hardwareversand.de und anobo.de. Da braucht man kein "Schrauber" zu sein, und hat dennoch optimals P/L-V
Die Diskussion ist überdrüssig.
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jessicahuis schreibt:
Selbst bauen ist viel besser.
Avatar16867_1
Simlog schreibt:
Zitat von opheltes:
Interessante Pro Seite vom Komplett PC. Am besten gar nichts kaufen - da geht einem nichts kaputt;)


Das sage ich nicht. Ich sage nur, was er meint.

Ist aber wohl logisch, dass Schäden beim Zusammenbauen von OEM-Rechnern einen selbst nicht betreffen.
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opheltes schreibt:
Sehr schoen - hier werden wieder Kommentare geloescht. Wieso schliesst ihr das Thema nicht von Anfang an?, wenn ihr nicht wollt, dass darueber diskutiert werden soll.
Avatar16867_1
Simlog schreibt:
Wo werden Kommentare gelöscht? Glaube eher das war ein technischer Fehler?
Avatar2668_10
ChiefAlex schreibt:
Zitat von opheltes:
Sehr schoen - hier werden wieder Kommentare geloescht. Wieso schliesst ihr das Thema nicht von Anfang an?, wenn ihr nicht wollt, dass darueber diskutiert werden soll.


Soweit ich das sehen kann wurde in diesem Thread kein Beitrag gelöscht.
Avatar22278_2
KonZe schreibt:
Zitat von Postmaster:
Für einen ordentlich ausgestatteten Gamer PC „von der Stange“ solltet ihr den www.arlt.com/PC/Komplett-PCs/Gaming-PCs/" target="_blank">bekannten Online-Händlern einen Besuch abstatten.


Uhm...
Ernsthafte Frage: Wieso wird (nur) ARLT verlinkt?

Wenn man es schon in plural schreibt, dann könnte man mehrere auflisten oder eine Verlinkung gleich lassen.
Wenn ARLT in irgendeiner Weise "Partner"/Sponsor/Whatever ist, dann kann man diesen auch so erwähnen - hätte ich absolut kein Problem mit...
Man sollte schon etwas Objektivität und Fairness gegenüber der Konkurrenz erwarten dürfen. :roll:
Avatar72097_1
Pibe dOro schreibt:
Kann da nur zustimmen.
Zudem bleibt der Umstand bestehen, dass die einzelnen komponenten u wenig genau definiert sind.
Da steht zb. "8gb-RAM"
Aber nichts darüber, welche Marke, welche Taktzahl usw.
Bei anderen Komponenten wie NT usw ebendo nicht.
Insofern kann da dr anbieter minderwertige Ware verbauen.
Somit ist der heute sehr einfache eigenbau mit selbst zusammen gestellten komponenten nwv.zu bevorzugen;)
Avatar10447_1
Urkman schreibt:
Also ich finde diese "News" auch etwas seltsam. Alleine der Text das ein BS bei einem selber zusammen gestellten Rechner ja noch dazu gekauft werden muß?!
Mein ihr etwa das Betriebssystem gibt es bei einem Fertigrechner kostenlos dazu? Weit gefehlt, denn auch dieser Kostenfaktor ist bereits mit eingerechnet im Verkaufspreis.
Dazu haben langjährige PC-User fast immer schon ein gekauftes BS im Regal liegen. Ich bräuchte jedenfalls kein BS wenn ich mir morgen einen neuen Rechner zusammen bauen wollte, da tut es meine schon vor jahren gekaufte Win 7 Version allemal.
Bei einem Fertig-System bliebe mir ja keine Wahl, denn das Betriebssystem wäre dabei ob ich das haben will oder nicht. Ergo müßte ich diesen Kostenfaktor mit bezahlen, auch ohne einen nutzen davon zu haben.
Auch die Arbeit bliebe, denn selbst mit vorinstallierten BS müßte man das Betriebssystem neu installieren, da die Partitionierung auf solchen Fertig-PCs alles andere als optimal ist, was den Schritt der Neuinstalation unumgänglich macht.

Auch bei Tema verbaute Hardware stößt es mir sauer auf. Ich für meine Person habe noch nie einen Fertig PC von der Stange gesehen in dem auch nur halbwegs anständige Komponennten verbaut wären.
Schlechte NTs, sowie OEM Mainboards bilden da nur die Eckdaten, denn fast immer sind der RAM und die Grafikkarte (fals ein dezesierte überhaubt verbaut wurde) genauso übel bestückt.
Ausnamen findet man nur selten und wenn ausschließlich nur in den einschlägigen Shops, die hier immer zum Vorzug genommen und benannt werden, aber das sind dann auch keine Systeme die bei MM und Co im Regal stehen.
Preislich sind diese "Billigheimer" auch ein Desaster. Hier muß viel Geld für alte und/oder minderwertige Hardware bezahlt werden.
Nein, da werden nicht nur die faulen sondern auch die dummen User bedient. Wer sich nicht einmal die Mühe macht einen virtuellen PC zusammen zu stellen und sich diesen in einem Shop für 20-50€ zusammen bauen zu lassen um ihn dann wenige Tage spähter vom DHL-Mann im Empfang zu nemen, der hat es nicht anderst verdient, als mit einem überteuerten und veralterten OEM-Rechner sein dasein zu fristen.
User die so gehandelt haben kennen wir doch zu genüge, bzw. dessen Fragen wie:
- mein Rechner lagt beim zocken, woran liegt das?
- habe mir CrysisII gekauft und bekomme es nicht zum laufen, warum?
- mein Rechner ist sehr langsam beim Video bearbeiten?!
so oder so änlich lauten dann die Fragen die hier im Forum gestellt werden. Die Antworten sind prinzipiel auch immer die gleichen, na dann in diesem Sinne, auf die nächsten Fragen:beer:

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