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Blackberry 10: Erste Smartphones mit neuem Betriebssystem vorgestellt

Nun wird es ernst für Blackberry, ehemals Research in Motion (RIM). Heute gab das amerikanische Unternehmen nicht nur die offizielle Umbenennung des Unternehmens in „Blackberry“ bekannt, sondern stellte zwei neue Smartphones mit dem Blackberry-10-OS vor. Damit soll nun ein entscheidender Kampf gegen Android-Smartphones und Apples iPhone geführt werden.

Angefangen mit dem Blackberry Z10, welches mit einem 4,2 Zoll großen Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 786 Pixeln kommt, setzt Blackberry nun komplett auf Touch-Bedienung. Im Inneren arbeitet ein 1,5 GHz schneller Prozessor mit zwei Gigabyte Arbeitsspeicher. Für Daten stehen 16 GB interner Speicher zur Verfügung, der mithilfe einer microSD-Karte auf weitere 32 GB aufgerüstet werden kann.

Die Kamera des Smartphones löst mit acht Megapixeln auf und kann bei schlechten Lichtverhältnissen mit einem LED-Blitz unterstützt werden. Außerdem stehen dem Z10 ein NFC-Modul, Bluetooth 4.0 und WLAN nach dem 802.11 a/b/g/n-Standart zur Verfügung. Auch die aktuelle Mobilfunktechnologie LTE darf hier nicht fehlen.

Wer nicht auf die Hardwaretastatur verzichten kann, für den könnte das Blackberry Q10 genau das Richtige sein. Auch mit Blackberry OS 10 kommt das Smartphone mit einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur und einem 3,1 Zoll großen kapazitiven Touchscreen mit einer Auflösung von 720 x 720 Pixeln dazu.

Blackberry 10 als Betriebssystem kommt mit einer komplett neuen Bildschirmtastatur. Neben der neuen Wortvervollständigung, bei denen die Wortschläge über den Buchstaben erscheinen und mit einem Wisch nach oben gewählt werden können, sollen auch mehrere Wörterbücher integriert worden sein. Das System soll automatisch die Sprache erkennen und so die Vervollständigung noch effektiver gestalten. Da das Betriebssystem auf QNX basiert, unterstützt es auch Multitasking. Angezeigt werden allerdings nur die letzten acht Anwendungen im Taskmanager, aktiv können aber sehr viel mehr sein.

Wie iOS und Android setzt Blackberry nun noch mehr auf soziale Netzwerke. Mit dem sogenannten „Peek“ sind nun alle Nachrichten zentral gelistet. Unterstützt werden die Netzwerke Facebook, Twitter, LinkedIn und natürlich der eigene Dienst des Blackberry-Messengers, der nun mit Videotelefonie, Screen-Sharing und einem kostenlosen Nachrichten-Dienst kommt. Detailliert zusammengefasst werden die Nachrichten dann im Blackberry-Hub, welcher aus jeder Anwendung aufrufbar ist und der Nutzer kann selbst entscheiden, welche Nachrichten dort gespeichert werden.

Für mehr Individualität und Funktionen steht der Blackberry World Store zur Verfügung. Bereits jetzt gibt es über 70.000 Apps in dem Store, unter anderem beliebte Apps wie WhatsApp. Doch nicht nur Apps, auch Musik und Filme werden in einem neuen Bereich zusammengefasst in nur einem Store angeboten.  Für berufliche und private Trennung stehen je zwei Blackberry-Balance-Bereiche zur Verfügung. So fällt die administrative Verwaltung der Geräte deutlich leichter und Änderungen hätten beispielsweise keinen Einfluss auf die privaten Einstellungen und Daten.

Bis März 2013 soll zumindest das Blackberry Z10 Smartphone global ausgeliefert werden. Zu genauen Preisen äußerte sich Blackberry bisher nicht, gab allerdings eine ungefähre Preisrichtlinie von 200 US-Dollar bei einem dreijährigen Mobilfunkvertrag an.

Quelle: Engadget

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