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Apple iPad der vierten Generation offiziell präsentiert

Zu den wohl eher weniger erwarteten Produkten gehörte gestern Abend ein neu aufgelegtes iPad, welches nunmehr bereits in der vierten Generation angeboten wird. Damit beschert man der dritten Generation eine extrem kurze Lebensdauer von ca. einem halben Jahr, allerdings steht für Apple wohl der Punkt im Fokus, dass man alle aktuellen Produkte auf einer Basis aufbauen möchte. Dadurch lassen sie sich einfacher fertigen und im besten Fall auch Mengenrabatte bei den Zulieferern abstauben, was die Gewinnspanne weiter erhöht.

Demnach hat sich äußerlich nichts großartig verändert, das 9,7 Zoll Display mit IPS-Panel und LED-Hintergrundbeleuchtung ist nach wie vor das Maß der Dinge - vor allem wegen der Retina-Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Die wichtigste Neuerung ist der Apple A6X-Prozessor im Inneren, der laut Apple bis zu 2x schneller als der A5X-Prozessor im iPad der dritten Generation arbeiten soll. Die Laufzeit wird davon aber anscheinend nicht beeinträchtigt und so spricht man nach wie vor von 10 Stunden Laufzeit im WiFi-Betrieb bzw. 9 Stunden im Mobilfunknetz.

Wie bisher wird das normale iPad im Gegensatz zum iPad mini zwar in schwarz und weiß angeboten, die Rückseite bleibt aber in beiden Fällen silber. Die Maße sind mit 241,2 x 185,7 x 9,4 Gramm exakt gleich geblieben, gleiches gilt für das Gewicht mit 652 Gramm (WiFi-Version) bzw. 662 Gramm. Und auch die verfügbaren Speicherkonfigurationen mit 16, 32 und 64 Gigabyte bleiben weiterhin erhalten.

Die nächste Neuerung gegenüber dem Vorgänger findet sich im Bereich der Kamera. Rückseitig kommt wie bisher die iSight-Kamera mit 5 Megapixeln und dem BSI-Sensor zum Einsatz, an der Vorderseite stattet man nun aber auch das iPad mit der FaceTime HD Kamera mit 1,2 Megapixeln aus, die bei Bedarf auch 720p Videos aufnehmen kann.

Passend zum neuen iPhone 5 und den neuen iPods bekommt natürlich auch das iPad der vierten Generation den neuen Lightning Connector verpasst. Älteres Zubehör lässt sich damit nur nutzen, wenn man den 29 Euro teuren Adapter kauft, aber immerhin hat man nun wieder einen einheitlichen Anschluss.

Die letzten Änderungen betreffen die kabellosen Verbindungen. So bekommt das neue iPad nun auch den schnellen WiFi-Chip des iPhone 5, der 802.11 a/b/g/n WLAN im 2,4 und 5 GHz Frequenzband unterstützt. Und auch LTE wird mit dem neuen iPad hierzulande angeboten, wie immer allerdings nur in Verbindung mit einem Tarif der Deutschen Telekom.

Für das iPad der vierten Generation gelten derzeit die gleichen Lieferzeiten wie für das iPad mini - ab dem 26. Oktober kann es online vorbestellt werden, alternativ ist es ab dem 2. November als WiFi-Variante in den Apple Stores erhältlich. Die Preise dafür reichen je nach Speicherausstattug von 499 über 599 bis 699 Euro. “Später im November” können dann auch die Modelle mit LTE-Unterstützung gekauft werden, für diese werden allerdings Preise von 629 über 729 bis 829 Euro fällig.

Quelle: Apple

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