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Aufstand bei Foxconn: 2.000 Arbeiter im Aufruhr gegen Sicherheitskräfte

Foxconn ist als großer chinesischer Auftragshersteller schon oft in die Schlagzeilen geraten, unter anderem durch die teilweise unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Auch Apple hat als großer Abnehmer etwas von dem Ruf der Fabriken abbekommen und so bereits Maßnahmen zur Verbesserung der Umstände eingeleitet, doch bei dem aktuellen Vorfall hat das scheinbar nichts geholfen.

Der Aufstand fand in der Fabrik in Taiyuan statt, die zur Zeit 79.000 Arbeiter beschäftigt. Laut Foxconn eskalierte eine “persönliche Auseinandersetzung” in einen Aufstand von 2.000 Leuten, wobei 40 von ihnen verletzt wurden. Der Aufstand startete um 23:00 Ortszeit in einem Wohnheim in der Nähe, kurz darauf posteten zahlreiche User von Microblogs Bilder von eingeschmissenen Scheiben und umgeworfene Polizeiwagen, andere wiederum Polizei und paramilitärische Angestellte in Schutzausrüstung.

Laut offiziellen Aussagen war der Beginn eine Auseinandersetzung von Arbeitern aus unterschiedlichen Provinzen und hätte nichts mit der Arbeit an sich zu tun. Auf chinesischen Seiten spricht man hingegen davon, dass Sicherheitskräfte einen Arbeiter verprügelt hätten. Erste Fotos und Einträge aus sozialen Netzwerken sind bereits zensiert worden.

Tote soll es bisher keine gegeben haben, den restlichen Verletzten wünschen wir eine schnelle Genesung, der Betrieb soll bereits heute wieder aufgenommen werden. Knapp 5.000 Polizisten waren nötig, um die Lage vor Ort wieder unter Kontrolle zu bringen, laut Reuters untersucht man noch die Gründe für den Aufstand und wie viel Angestellte daran beteiligt waren. Bereits im Juni diesen Jahres gab es einen Aufstand mit knapp 100 Beteiligten, wobei die Ursache laut Foxconn eine Auseinandersetzung zwischen Angestellten und dem Besitzer eines lokalen Restaurants wäre

Quelle: CNN, BBC, Engadget

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