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Globalfoundries 14XM: Neuer 14 nm Fertigungsprozess vorgestellt

Fast anderthalb Jahre ist es her, dass Intel mit viel Aufsehen die Tri-Gate Technologie präsentierte. Durch die 3D Transistoren kann man einerseits Platz im Chip sparen und auch die Leckströme wurden gesenkt, sodass Intels Ivy Bridge Prozessor stark davon profitieren konnte. Globalfoundries, bekannt als der Eigentümer der ehemaligen AMD Fabriken, stellte nun 14XM (14 nm eXtreme Mobile) vor, einen kleinen Fertigungsprozess, der vor allem für SoCs von mobilen Geräten gedacht ist.

Gerade im mobilen Bereich sind die Vorteile eines Shrinks nicht zu unterschätzen - geringere Betriebsspannung, geringere Abwärme, das alles wird unter anderem durch das FinFET Layout erreicht, bei dem eine kleine Finne des Oxids in die Höhe reicht, dreidimensional also, wie bei Intel. Bereits im August hat man ein Abkommen mit ARM getroffen, dass es den Chipherstellern leichter machen sollte entsprechende Prozessoren im 20 nm Prozess von Globalfoundries fertigen zu lassen.

Verglichen mit den Chips mit aktuellen Strukturgrößen in planarer Bauform soll sich die Laufzeit um 40 bis 60 Prozent verbessern, bei gleicher Leistung natürlich. Das könnte eine große Hilfe sein, wenn aktuelle Snapdragon S4 Geräte teilweise damit kämpfen, einen Tag bei starker Nutzung zu überstehen. Natürlich dauert es wie immer noch eine ganze Weile, bis wir solche Chips in unseren Tablets und Smartphones finden werden.

So wie Intel auch setzt man die Massenproduktion für 2013 an, bis zum fertigen Gerät dauert es dann nochmals ein wenig.

Quelle: Globalfoundries / Engadget

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