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"Scuff Gate": Abnutzungserscheinungen bei neuem iPhone 5?

Erst gestern wurde das neue iPhone 5 in Läden auf der ganzen Welt in den Verkauf aufgenommen und schon gibt es die ersten “Skandale”. Eine Folge des Fehlens von Steve Jobs an der Spitze des Unternehmens? Nicht unbedingt, denn Fehler machen ist bekanntlich menschlich und passiert auch den Jungs aus Cupertino. Ob sich der Kunde freut ist davon allerdings völlig unabhängig.

Nach dem sogenannten “Antennagate”, welches zu den Zeiten des iPhone 4 laute Buhrufe mit sich brachte, könnte nun das als “Scuff Gate” bezeichnete Problem ähnliche Folgen haben, allerdings ist es dieses Mal rein äußerlich und nur auf die schwarzen iPhones beschränkt. Grund: Das schwarz-eloxierte Aluminium am Rahmen. So berichteten mittlerweile zahlreiche Käufer vom ersten Tag davon, dass das Handy schon beim Auspacken “Abnutzungserscheinungen” zeigt, wie sie auch auf dem folgenden Bild von Pocket-lint zu sehen sind:

Auch der Reparatur-Spezialist iFixit hat im Rahmen des Zerlegens feststellen können, dass der Lack sehr empfindlich ist. Das Beste ist wohl der Kommentar des Twitter-Nutzers @marvinkroell: “Haben nun am Tisch 30 iPhones ausgepackt. War kein perfektes dabei. Dürfen nun keine weiteren mehr auspacken..”

Sicherlich können solche Probleme vorkommen, auch das HTC One S hat trotz seiner Micro-Arc Oxidation Beschichtung schnell silberne Stellen bekommen. Bei einem Preis von 679 Euro und mehr kann man aber definitiv mehr erwarten und so raten wir jedem Betroffenen dazu, sein Telefon schnellstmöglich umzutauschen.

Offen bleibt nun nur noch die Frage, ob der Fehler fertigungsbedingt ist und ausgebessert werden kann und ob der Lack allgemein Schwächen aufweist, sodass er sich auch an anderen Stellen scheller abnutzt. Habt ihr ein neues iPhone? Dann hinterlasst einen Kommentar!

Das zweite Problem von Apple dürfte wohl die neue Maps App in iOS 6 sein, über die sich Internetnutzer und sogar die öffentlichen Verkehrsmittel von London amüsieren. Zwar hat man das Kartenmaterial von TomTom übernommen, doch das Zusammenspiel von Karte und Höhendaten funktioniert oft nicht wirklich. Zusätzlich haben die Kartendetails stark abgenommen und auch die Suche nach Orten wie z.B. dem Bundestag lässt etwas zu wünschen übrig.

Bild: Cult of Mac

TomTom hat inzwischen seine Hilfe bei dem Problem angeboten, um das Problem etwas einzudämmen, Kunden werden in der Zwischenzeit mit der Aussage vertröstet, dass es sich dabei um einen Cloud-Dienst handle und er sich mit der Zeit bessern wird. Das hoffen wir auch und so bleibt hier nur die Frage nach dem “Wann?”.

Quelle: iFixit / Pocket-lint / Twitter

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