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Neues Desktopbetriebssystem : Qubes 1.0

Eine Linux-Distribution für den sicheren Einsatz mit virtuellen Maschinen veröffentlichte nun Invisible Things Lab in der Version 1.0. Qubes soll dabei jede laufende Applikation in einer einzelnen, separaten virtuellen Maschine unterbringen, sodass keine Konflikte miteinander auftreten können. Durch diese Trennung der Programme soll vermieden werden, dass Schadcode von virtuellen Maschinen nicht auf das System übergehen kann.

Joanna Rutkowska, Rootkit-Experting und Qubes-Entwicklerin, bezeichnet Qubes als „halbwegs sicher“. Ihrer Meinung nach sind Aussagen wie „sicher“ oder „unbreakable“ schwierig. Schließlich kann niemand nachweisen, dass diese Implementierung zu 100 Prozent sicher und nicht zugänglich ist.

Bisher wurde die Sicherheit von Desktopbetriebssystemen noch von keinem anderen Hersteller nachgewiesen. Aus diesem Grund gilt Qubes 1.0 als das sicherste Desktopbetriebssystem. Grund dafür ist seine Architektur die Qubes mit sich bringt. Diese soll eine Sicherheit bieten, welche bislang von anderen Desktopbetriebssystemen nicht erreicht worden sein soll.

Das Prinzip, welches Rutkowskas Firma verfolgt, ist einfach: Die kritischen Teile des Betriebssystems, welche anfällig für Fehler oder Schwächen für Angreifer boten, wurden einfach reduziert. Das einzige Problem, welches das Qubes OS mit sich bringt, ist die Bedienung. Zurzeit setze es zu viel Wissen voraus und sei zu umständlich zu bedienen. Qubes liefert also nicht automatisch ein sicheres Betriebssystem. Die Benutzer dieser Software haben dann jedoch die Chance, ein sichereres System zu konfigurieren.

Quelle: Qubes OS

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