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Galaxy Note 2 mit 1,6 GHz Quad-Core, Android 4.1, LTE und neuem S-Pen (IFA 2012)

Auf die Enthüllungen beim Unpacked Event von Samsung haben sich viele gefreut und nun ist die Katze aus dem Sack. Als erstes Highlight stellte Samsung das Galaxy Note 2 vor, welches ganz stark nach einem Galaxy S3 aussieht. Damit ist es in eine neue Liga aufgestiegen im Vergleich zum Vorgänger. Es gibt auch zahlreiche Verbesserungen, die Samsung dem Nachfolger spendiert hat.

Der S-Pen ist wohl das Merkmal schlechthin, was die Note-Familie von einem Smartphone unterscheidet. Auch beim Galaxy Note 2 wird Fokus auf die Bedienung per S-Pen großen Wert gelegt und so wurden diverse Neuerungen in Verbindung mit dem S-Pen gezeigt.

Der S-Pen Stylus Samsung verkündete besonders stolz, dass der neue Stylus ganze 1024 Empfindlichkeitslevel hat, damit sehr präzise ist und sich auch besser als Werkzeug für den Alltag eignet. Zieht man den S-Pen heraus, geht sofort das Dashboard auf, welches extra Apps und Tools für den Stylus bereithält. Die Implementierung des Stylus ist stark vorangeschritten, denn er soll nun auch im Alltag helfen. Bekommt man einen Anruf, kann man bspw. den Stylus herausziehen und direkt eine Notiz oder Telefonnummer aufschreiben. Auch im Kalender kann man beliebig “herumkritzeln”.

S-Pen - Air View Die Neuerungen sind überwiegend auf Softwareebene geschehen. Zu diesen zählt Air View, mit dessen Hilfe man den Inhalt von bestimmten Inhalten schon als Vorschau sehen kann. Dabei muss man den Stylus über einem Objekt, bspw. einem Kalendereintrag halten, ohne das Dispaly zu berühren, um den Inhalt des Kalendereintrags schon als kleines Popup-Fenster zu sehen. Damit klickt man nicht auf jeden Eintrag, sondern schaut erst, was sich dahinter verbirgt. Bei Bildern und Videos macht das sogar noch viel mehr her.

Auch die Bilder auf dem Galaxy Note 2 können umgedreht und individuell beschrieben werden. Der S Pen Stylus wird in fast jedes Programm eingebaut und soll damit die Möglichkeit geben seinen persönlichen Stil zu verwenden.

Weiterhin wurde Easy Clip vorgestellt. Diese Funktion ermöglicht es dem Benutzer mit Hilfe des Stylus beliebige Objekte einfach auszuschneiden. Damit kann man kreative Notizen machen oder das ausgeschnittene Bild in fast jede App auf dem Smartphone einbauen und kombinieren.

Galaxy Note 2 - Was im Inneren steckt Erstaunen lässt die im Galaxy Note 2 verbaute Hardware. Im Inneren schlummert kein Dual-Core, sondern ein Quad-Core mit 1,6 GHz Taktfrequenz, der mit 2 GB RAM ausgestattet worden ist. Für Multimedia-Zwecke hat man eine 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite und eine 1,9 Megapixel Kamera in der Front, was alles stark an das Galaxy Note 10.1 erinnert. Überraschend kam die Integration von HSPA, HSDPA, HSUPA (3G) und LTE (4G).

Die Front wird vor allem vom 5,55 Zoll großen Super AMOLED Touchscreen im 16:9 Format dominiert, der mit 720 x 1280 Pixeln auflöst. Eben dieser und das Gehäuse erinnern ganz stark an das Galaxy S3, welches wohl nachgeahmt wird und für den erhofften Erfolg sorgen soll. Diesem kommt auch Android in der Version 4.1 (Jelly Bean) ganz klar zu Gute. Betrachtet man das Gesamtpaket fragt man sich, was dieses Produkt von einem Smartphone unterscheidet.

Samsung selbst nennt das Note 2 bereits Smartphone. Der Unterschied liegt in der Software und dem S-Pen Stylus. Demzufolge kann der Preis keinesfalls billiger sein, als der des Galaxy S3, zumal man hier gleich mit LTE ins Rennen gehen will. Diese Leistung fordert auch einen starken Akku, der beim Galaxy Note 2 mit 3.100 mAh betitelt wird. Außerdem wiegt es nur 180 Gramm und ist an dicksten Stelle 9,4 Millimeter hoch.

Das Galaxy Note 2 wird es ab Oktober 2012 in 128 Ländern geben. Die Wahl der Farben ist wie beim Galaxy S3: Weiß und Blau-grau Hairline.

Samsung betonte auch, dass man am 30.08. das S-Pen SDK Version 2.2 bereitstellen wird. App-Entwickler sind bei Samsung sehr willkommen und rief Samsung sie dazu auf, morgen auf der IFA bei Samsung beim Developer Event teilzunehmen.

Info: Die Bilder sehen falsch kalibriert aus, weil der Bildschirm bei Samsung im Tempodrom aus vier Cubes bestand, die sich negativ auf unsere DSLR-Kamera auswirkten.

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