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Ravens Cry: Piraten sind nicht lustig (Gamescom 2012)

In Zeiten in denen mit (Käptn) Jack Sparrow und Co. die Piraten-Ära verharmlost wird, schwimmt TopWare mit Ravens Cry gegen den Strom. In düsterer Atmosphäre sucht man zwischen Prostituierten und Raufbolden seine Rache für den Mord an den eigenen Eltern. Eine willkommene Abwechslung zu allen Helden- und Agenten-Spielen wird Ravens Cry mit seinem Anti-Helden Christopher Raven sicher für den ein oder anderen Spieler werden.

In der Kindheit wurden Christopher Ravens Eltern vor seinen Augen von einer Piratenbande namens Devil’s Tide ermordet, dabei verlor Christopher seine rechte Hand. Kurz darauf verschwand die Teufelsbrut anscheinend vom Erdboden. Die Jahre vergingen und Christopher wuchs zu einem verkommenen und Moralisch verwerflichen Piraten heran. Immer von der Wut geplagt. Doch als eines Tages Gerüchte in Umlauf gerieten, wo die Piratenbande Devil’s Tide aufhalten würden, kochte seine Wut über. Nun schlüpft der Spieler in die Rolle von Christopher Raven um seine Rachegelüste zu stillen, wobei er skrupellos jeden umbringt, der sich ihm in den Weg stellt.

Im Kampf nutzt der Pirat alles, was ihm zum Vorteil verhilft, sportliche Fairness ist da fehl am Platz. Er kämpft mit Schwert, Haken und Fußtritten. Entscheidungen in Konversationen haben langfristige Auswirkungen und wie brutal der Spieler durch die Geschichte geht, entscheidet unter Anderem auch, wie sich seine Gegner verhalten. Ist der Spieler für skrupellose Gewalt bekannt, werden Gegner nur in größeren Gruppen erscheinen um ihn zu konfrontieren, allerdings auch eher fliehen, da sie keine Gnade erwarten. Dem Spieler werden allerdings keine friedlichen Antwortmöglichkeiten zur Auswahl gestellt, so wurde in der Präsentation auf der Gamescom ein Szenario gezeigt, in dem ein Informant Christopher erklärt, dass seine Dienste viel Geld kosten und wenn man ihm in die Quere käme, man seine Kronjuwelen Abgeschnitten bekäme. Daraufhin hat der Spieler die Wahl was er machen möchte: Den Informant das Messer in die Hand rammen, oder ihn mit dem Griff der Pistole eins gegen den Kopf schlagen.

Als sozusagen externe Moral-Quelle steht Christopher lediglich einer seiner wenigen Freunde namens Markus bei, der versucht Christopher davor zu bewahren seine Seele zu verlieren und so zu werden, wie die Menschen, an denen er sich rächen will.

Quelle: Entwicklerpräsentation

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