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Angespielt: Shadow Company: The Mercenary War (Gamescom 2012)

Mit Combat Arms gelang den Entwicklern von Nexon das Kunststück, einen kostenlosen Shooter zu entwickeln und zu vermarkten von dem wohl jeder Spieler schon einmal gehört hat. Derzeit arbeitet man fleissig am Nachfolger. Wir haben uns die aktuelle Version von Shadow Company The Mercenary War angesehen und auch selbst eine Runde gespielt.

Das Spiel basiert auf der nicht mehr ganz frischen aber unverändert aktuellen Unreal 3 Engine, diese ermöglicht eine recht schöne Grafik die auch auf Rechnern der mittleren Leistungsklassen sehr gut lauffähig sein dürfte.

Durch fleissiges Spielen steigt das Charakterlevel des Spielers an und der Spieler gewinnt Erfahrungspunkte. Diese Erfahrungspunkte können gegen Items oder individuelle Veränderungen der eigenen Spielfigur eingetauscht werden. Insgesamt stehen sechs Charaktere zur Verfügung. Der Spieler kann bis zu fünf davon Auswählen und ins Spiel mitnehmen. Nach jedem Tod kann ein Druck auf die Tasten F1 bis F5 zum Wechsel des Charakters genutzt werden. Da für jeden Charakter ein Satz aus Waffen, Kleidung und Skills vordefiniert gespeichert werden kann hat man also eine hohe Flexibilität.

Derzeit stehen etwa 50 Skills in 4 Kategorien zur Verfügung. Drei Kategorien sammeln passive Skills, in der letzten Kategorie kann ein aktiver Skill (z.B. das anfordern eines Kampfhubschraubers der aufs gegnerische Team feuert) gewählt werden.

Zur Praxis: Das Spiel läuft sehr schnell und die Steuerung ist, weil im Wesentlichen aus Shooter-Standardkost bestehend, leicht erlernt. Die Trefferrückmeldung ist gut und auch der Sound passt zur optischen Erscheinung. Einige Elemente auf der Map sind zerstörbar, dabei handelt es sich in erster Linie um Kisten und Fässer, ebenfalls Standardkost.

Positiv aufgefallen ist uns die Möglichkeit unter niedrigen Hindernissen, unter denen man in den meisten Shootern nur sehr langsam geduckt hindurch schleichen kann hindurch zu rutschen. Wer auf ein Hindernis zu sprintet und sich im richtigen Moment duckt rutscht automatisch darunter durch. Die besondere Innovation fehlt diesem Spiel und kann auch durch die Skils – die man auf seinem Weg zum maximalen Level freischaltet – nicht erreicht werden.

Da das Spiel als Free-to-Play Titel erscheint kann man aber ohne Probleme mal einen Blick auf diesen relativ schnellen und optisch gelungenen Titel werfen. Für die Veröffentlichung ist das Ende des Jahres 2012 bzw. der Anfang von 2013 vorgesehen.

Quelle: Eigene

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