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OCZ Vertex 4: Neues Firmware-Update für mehr Leistung

Nachdem Corsair erst eine <a href="http://www.pcmasters.de/hardware/review/corsair-force-gs-neue-ssd-serie-mit-toggle-nand-flash.html">neue SSD-Reihe</a> angekündigt hat, die wieder mal auf einem SandForce Controller basiert, ist OCZ bereits vor einiger Zeit eigene Wege gegangen und brachte mit der Vertex 4 eine Indilinx-basierte SSD auf den Markt. Und obwohl sich Käufer bereits vor knapp zwei Monaten mit einem Firmware-Update einen satten Leistungsschub besorgen konnten, steht nun das nächste Update an, das wieder ein kleines Plus an Mehrleistung bringt.

Zwar verrichtet das neue Update keine Wunder, aber mehr Leistung kann ja nie schaden. In einer Pressemitteilung für den japanischen Markt finden wir auch ein paar offizielle Zahlen, die den kleinen Schub bestätigen. Demnach hat man das sequenzielle Lesen um 10 MB/s gesteigert, das sequenzielle Schreiben hingegen jeweils um 10 bis 45 MB/s. <p style="text-align: center;"></p> <table class="contenttable" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1">

Firmware Version
Seq. Lesen
Seq. Schreiben
128 GB
1.4 550 MB/s
420 MB/s
128 GB 1.5 560 MB/s
430 MB/s
256 GB
1.4 550 MB/s
465 MB/s
256 GB 1.5 560 MB/s
510 MB/s
512 GB
1.4 550 MB/s
475 MB/s
512 GB 1.5 560 MB/s
510 MB/s

</table>

Die neue Version hört auf den Namen v1.5 Beta und ist damit nur experimentierfreudigen Usern zu empfehlen, die wissen was sie tun - alle anderen sollten auf die finale Version warten. Das Update kann direkt von der OCZ Downloadseite bezogen werden, bei der Ausführung gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. So muss die SSD zuerst auf die Version v1.4.2 gebracht und die Daten sichert man am besten auf einer anderen Festplatte. Updatet man von v1.3 oder v1.4 RC wird die SSD formatiert, ab v1.4 sollten die Daten erhalten bleiben.

Die weiteren Neuerungen umfassen eine optimierte Garbage-Collection, verbesserte Kompatibilität zu HBA / RAID Karten und ein paar neue ATA-Sicherheitsfeatures. Bei manchen SSDs wird auch ein Fehler behoben, der bei dem SMART-Attribut “Remaining Life” einen falschen Wert ausgab.

Quelle: ComputerBase

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