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CeBIT 2012: SteelSeries mit Sensei [RAW], Siberia Frost und Flux vertreten

Ob man hierzulande unter einer Öffentlichkeitsphobie leidet oder seine Produkte generell nur einem kleinen Kreis zeigen will - wir wissen es nicht, aber wir haben natürlich auch wieder SteelSeries besucht, um zu sehen, was man dort im Gepäck hatte. Dabei schien man dieses Mal etwas mehr auf den preisbewussten und den mobilen Gamer einzugehen, wie ihr gleich sehen werdet.

Das neueste Produkt ist die SteelSeries Sensei [RAW] Gaming Maus, die im Wesentlichen eine abgespeckte Version der recht teuren normalen SteelSeries Sensei darstellt. Dabei hat man an verschiedenen Stellen den Rotstift angesetzt, im Nachhinein bekommt man aber dennoch eine ordentliche Gaming Maus geliefert. Rein äußerlich ist der größte Unterschied, dass die Sensei [RAW] nur gummiert oder in glänzendem Äußeren zu haben war, während die normale Sensei ein Metall Finish hatte. Dazu kommt, dass sie nun nur noch einfarbig (weiß) beleuchtet ist und das LC-Display auf der Unterseite wegfällt. Durchaus zu verkaften.

Im Inneren entfällt der 32 Bit ARM Prozessor und es lässt sich nur noch ein Profil in der Maus speichern, die Auflösung bleibt aber bei 5.700 DPI. Wer sonst noch nichts von der Sensei gehört hat, dem sei noch schnell gesagt, dass es sich um eine Maus mit 7 Tasten handelt, die sowohl für Links- und Rechtshänder geeignet ist. Sie stellt aktuell die Speerspitze im Hause SteelSeries dar und bekommt jetzt mit der [RAW] einen Spielgefährten. Ab Juni soll die Sensei [RAW] für eine UVP von 59,99 Euro im Handel sein, was deutlich günstiger ist als die 89,99 Euro für die normale Sensei. Zusätzlich hat man uns auch nochmals die bereits zur CES vorgestellten kleineren Kana und Kinzu V2 (Pro) Mäuse gezeigt, über die ihr euch bei SteelSeries informieren könnt.

v.l.n.r.: Sensei [RAW] rubberized, Kinzu V2, Kana, Sensei [RAW] glossy

Das nächste interessante Produkt der Skandinavier ist das SteelSeries Siberia Frost Blue. Hier wurde im Vergleich zum Siberia V2 nicht viel geändert, auffällig ist vor allem die blaue Beleuchtung durch 16 LEDs an den Seiten. Durch den Anschluss an den USB Port und die dadurch bedingte Nutzung der verbauten Soundkarte gibt es nun auch eine bessere Rauschunterdrückung, einen Equalizer und andere Kleinigkeiten. Das finale Produkt wird aber im Gegensatz zur hier gezeigten Variante graue Lederpolster haben. Zusätzlich könnt ihr hinten rechts in der Ecke bereits eine neue Version erspähen, die wir nicht fotografieren durften. Es handelt sich dabei ebenfalls um ein Siberia Headset, dass aber in einem matten violetten Ton gehalten ist und irgendwie an Urbanears erinnert. Es soll noch im Laufe des 2. Quartals ausgeliefert werden, der Preis sollte sich an der klassischen Version mit USB Anschluss orientieren.

Die letzte Vorstellung richtet sich eher an mobile Nutzer und erinnert etwas an das Razer Electra. So nutzt das SteelSeries Flux im Gegensatz zum Siberia deutlich kleinere Treiber, ist dafür aber auch zusammenklappbar und passt in jede Tasche. Dazu soll es sich durch austauschbare Schalen und Ohrpolster individualisieren lassen, sodass man im Großstadtdschungel damit auffällt. Praktisch ist auch, dass sich das Kabel (welches eine Fernbedienung und Mikro integriert hat) an beiden Seiten anstecken kann, je nachdem was besser passt. Will ein Freund mithören kann dieser seine Kopfhörer an der anderen Seite anschließen und mithören, was aber zu Lasten der Lautstärke gehen düfte.

Idealerweise ist es für PC und Smartphones zu gebrauchen, da es entweder mit zwei Klinkensteckern und einem längeren Kabel am Computer oder mit einem kürzeren Kabel mit nur einem Stecker am Handy angeschlossen werden kann. Die restlichen Infos folgen im Laufe des 2.Quartals, ebenso der Preis.

So viel also zu SteelSeries auf der CeBIT 2012, bleibt nur noch abzuwarten, dass die Neulinge auch den Markt erreichen.

Quelle: Eigene

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