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FBI verhaftet mehrere Lulzsec-Mitglieder

Kriminalität im Internet nimmt heutzutage ständig zu und setzt beispielsweise Firmen mit gezielten DDoS-Angriffen ziemlich zu, teilweise mit Schäden  in Millionenhöhe. So wird es um Gruppen wie Anonymous und Lulzsec nie still. Doch nun hat die sich bereits im Juni letzten Jahres aufgelöste Gruppe Lulzsec mit einem harten Rückschlag zu kämpfen, denn fünf Mitglieder wurden gestern vom FBI verhaftet.

Das FBI bestätigte offiziell die Festname von insgesamt sechs Hackern, die zu Gruppen Anonymous, Lulzsec und AntiSec gehörten. Fünf davon wurden erst gestern verhaftet, einer davon bereits im August 2011, nämlich der 28-jährige Hector Xavier Monsegur alias Sabu, der Anführer von Lulzsec. Dieser hatte seine Schuld gestanden und Hinweise gegeben haben, die zur Verhaftung fünf weiterer Mitglieder führten. Somit wurden Ryan Ackroyd alias „Kayla“ und Jake Davis alias „Topiary“ aus London, Jeremy Hammond alias „Anarchoas“ aus den USA und Darren Martyn alias „Pwnsauce“ und Donncha O’Cearbhail alias „Palladium“ aus Irland festgenommen und bereits angeklagt.

Das Ende von Lulzsec: Sechs Mitglieder festgenommen

Die Gruppe Lulzsec ist bekannt für Angriffe auf Sony, Nintendo und Sega. Sogar vor dem US-Senat, der CIA und der Polizei von Arizona machte die Gruppe keinen Halt und veröffentlichte unter anderem sensible Daten der Unternehmen und Institutionen. Scheinbar wurde die Festnahme von Sabu solange geheim gehalten, bis man Hinweise zu weiteren Mitgliedern der Gruppe erhielt. Möglicherweise tat der Anführer der Gruppe dies in der Hoffnung sich selbst damit entlaste zu können.

Hector Xavier Monsegur alias Sabu muss sich nun vor Gericht für insgesamt zwölf Taten verantworten. Für diese droht ihm eine Haftstrafe von insgesamt 124 Jahren, während die Strafe der fünf weiteren Mitglieder zwischen fünf und zehn Jahre beträgt.

Quelle: FBI

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