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Roccat Isku – Illuminated Gaming Keyboard

Zur damaligen Zeit konnte noch niemand ahnen, was sich heute im Bereich der Tastaturen tut. Erinnern Sie sich noch an die früheren grau-in-grau-“Tipper”, die, wenn es hoch kam, schon einen PS/2-Anschluss besaßen? Oder an alte Schreibmaschinen, auf denen man als Kind zur damaligen Zeit gern getippt hat. Tastaturen haben schon immer unser Leben geprägt. Auch wenn es nur ein paar Knöpfe an irgendeiner alten Haushaltsmaschine waren. Die Revolution der Eingabegeräte schreitet ununterbrochen voran. Inzwischen läuft die Verbindung per USB oder sogar kabellos. Ebenso nutzen wir LEDs zur Lasershow auf dem heimischen Schreibtisch und Touchscreens, die immer mehr im kommen sind. Doch auf altbewährtes wird immer wieder gern zurückgegriffen; Bestes Beispiel sind einige aktuelle Tastaturen, die noch wie früher die mechanische Eingabe nutzen.

Wie es in Zukunft weitergeht, können wir nur schätzen. Nach unserer Meinung aber wird sich der Touchscreen irgendwann immer weiter durchsetzen und die handelsüblichen Tastaturen eines Tages ersetzen. Ob die ganze Sache dann allerdings bezahlbar bleibt, ist ungewiss.

Doch wir befinden uns in der Gegenwart und aktuell sind Tastaturen stark im Kommen. Mit dem Werbespruch “A legend is born” wirbt Roccat zurzeit mit ihrem neuen Isku Gaming Keyboard. Mit massig Features und vielen Zusatztasten will das Hamburger Unternehmen natürlich für Gamer auf eine besondere Art und Weise unterstützend wirken. Auch das neue Roccat Talk verspricht Interessantes mit einer einmaligen Verbindung zur Kone[+]. Sicherlich sehr interessant für Spiele mit einer Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten.

Beim Technischen hapert es an der Isku sicherlich nicht, klingt das doch auf dem Papier alles schön. Kann die Isku wirklich überzeugen oder sollte man sich lieber bei der Konkurrenz umsehen?

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Roccat für die gute Zusammenarbeit und das Isku Illuminated Gaming Keyboard Testmuster.

Lieferumfang Roccat hat auch bei der Isku sein blau-schwarzes Kleid nicht abgelegt und präsentiert die Verpackung auf den Regalen in den Unternehmensfarben. Der erste Blick ist immer der wichtigste, so heißt es. Aus diesem Grund wurde natürlich darauf geachtet, mit vielen Informationen möglichst kundenanziehend zu wirken. Und das ist auch gelungen. Neben einer großen Abbildung der Tastatur mit Beleuchtung erwartet uns eine Sturmflut an Features und Informationen, allerdings alle auf Englisch. Lediglich die Grundfunktionen stehen auf der Rückseite auch in Deutsch zur Verfügung. Hier erfahren wir erste Merkmale von Talk, sehen die Easyshift-Zonen und bekommen Profil- und Treiber-Merkmale gezeigt. Nach dem Öffnen der Verpackung finden wir natürlich erstmal die Isku vor. Diese ist ordentlich verpackt und die Oberfläche ist mit einer Folie zum Schutz überzogen. Hinter der gefaltenen Kartonwand finden wir dann lediglich noch eine kleine Hülle, in der man alle wichtigen Dokumente findet, ähnlich wie es auch bei Razer der Fall ist. Roccat selbst nennt dies das "Missions Book". Die Hülle ist komplett in schwarz gehalten und Roccats typische Raubkatze schmückt die sonst leere Front. Im Inneren finden wir genau drei Dinge vor. Zum einen wäre das eine Anleitung für die Isku. Dort stehen alle gebräuchlichen Informationen in einem Blatt. Als zweites gibt es eine Treiber-CD. Im Gegensatz zu manch anderem Herstellern liefert Roccat nach wie vor eine CD mit. So braucht man sich den Treiber nicht immer aus dem Netz zu laden, was aber trotzdem empfehlenswert ist, da Roccat regelmäßig seine Software aktualisiert. Das dritte in der Reihe ist die ID-Card. Auch diese bekommt man bei jedem Kauf eines Roccat-Produkts. Doch was kann man damit machen? Man bekommt Zugang zur Roccat World, einem Bereich, wo man Berichte von Profis lesen, Fragen stellen, sowie an Gewinnspielen teilnehmen kann und zu guter Letzt auf ausgewählte Produkte einen Rabatt bekommt.

Roccat Isku Gaming Keyboard im Detail Die Roccat Isku ist beim ersten Anblick schon ein wuchtiges Kerlchen. Ihr ergonomisches Design wirkt nicht nur futuristisch sondern ist auch intelligent gewählt. Die Farbe Schwarz sollte es sein, die momentan ein Großteil der Hersteller verwendet. Die Isku besitzt insgesamt 123 Tasten, die alle eine dunkelblaue Beleuchtung, natürlich in verschiedenen Dimmstufen, besitzen. Dafür gibt es sogar eine eigene Taste auf der Tastatur rechts oben. Die Standardtasten bringt die Isku auch mit, aber noch jede Menge mehr. So finden wir auf der linken Seite fünf M-Tasten, die man in erster Linie für Makros verwenden kann, die aber auch komplett individualisierbar sind. In der linken oberen Ecke sind die Profil-LEDs zu finden, direkt neben der REC-Taste für Makroaufnahmen (die lassen sich per Knopfdruck einfach aufzeichnen). Gehen wir weiter nach rechts, erreichen wir die Multimedia-Tasten, immerhin acht an der Zahl. Möglichkeiten zur Lautstärkeanpassung sind hier genauso selbstverständlich wie Musikkontrolle oder Öffnen von Browser- und Arbeitsplatz-Fenstern. Ändern kann man hier natürlich auch alles, was aber dann den passenden Aufdruck zunichte machen würde. Der Rest (unterhalb der Multimedis-Keys) ist das normale Tastatur-Layout, wie man es  gewohnt ist. Ist Ihnen das kleine Plus auf der Feststelltaste aufgefallen? Das deutet auf die Easyshift-Funktion hin, als Standardtaste muss bei der Isku wie in dem Beispiel genau diese Taste hinhalten. Dazu später mehr. Neu sind die drei unteren Buttons mit der Bezeichnung T1-3, welche man bequem mit den Daumen betätigen kann. Im Prinzip sind diese nichts anderes als normale Tasten, die man im Treiber auch nach eigenem Ermessen belegen kann. Die Idee, diese so anzuordnen, ist aber definitiv nicht schlecht. An Tasten mangelt es der Isku also nicht; doch wie ist der optische Verarbeitungseindruck? Die Isku macht durchweg einen sehr guten optischen Eindruck. Zwar ist alles aus Plastik, aber es fühlt sich keineswegs billig an. Doch wie sollte es anders sein? Hochglanz, zwar nicht die komplette Tastatur, aber die Oberseite um die Tasten herum istmit dieser empfindlichen Schicht ausgestattet. Wir finden speziell bei Geräten, die man tagtäglich braucht, eignen sich  Spiegelflächen nur bedingt. Roccat spendiert der Isku zusätzlich auch eine Handballenauflage. Diese ist gleich dran und die Übergänge sind sauber verarbeitet. Hier steht nichts über oder stört. Die Unterseite bringt im Anschluss noch vier rutschfeste Füße mit sich und zwei, die sich ausklappen lassen, um das Keyboard in die bekannte Schräglage zu versetzen. Besonders interessant sind Kabelkanäle, die Roccat auf der unteren Seite geschaffen hat. Hier lässt sich auf einfache Art und Weise das Kabel der Maus oder des Headsets verstecken. Beim Betrachten fällt uns nichts mehr auf, über das wir schreiben können und kommen infolge dessen jetzt zum praktischen Teil, nachdem wir uns den Treiber näher angesehen haben. Technische Eigenschaften
  • Beleuchtetes Keyboard Layout mit 123 Tasten
  • Weiterentwickelte Anti-Ghosting-Funktion
  • 3 programmierbare Thumbster Keys (T1-T3)
  • 5 programmierbare Makro Keys (M1-M5)
  • 20 zusätzliche Makro Keys (EasyZone)
  • 5 beleuchtete Profil-Status LEDs
  • 3 beleuchtete Status LEDs (Caps Lock, Easy-Shift[+], Num Lock)
  • 1000 Hz Polling Rate, 1 ms Reaktionszeit
  • 2 m USB Kabel

Easyshift Easyshift hört man bei Roccat-Produkten öfters. Die Funktionsweise ist sehr einfach erklärt: Roccat hat ein Feature entwickelt, was bestimmte Tasten doppelt belegbar macht. Diese Tasten lassen sich im Treibermenü konfigurieren und werden per Easyshift-Taste aktiviert. Das heißt man drückt den festgelegten Key und kann danach die Doppelfunktion nutzen. Ganz „easy“, wie der Name schon sagt, aber dennoch ein wirklich starkes Feature, was nicht umsonst bei vielen Roccat-Produkten Einhalt findet.

Roccat Talk Was ist Roccat Talk überhaupt? Man liest es, kann aber wenig damit anfangen. Es ist aber einfacher als man denkt. Talk ist ein einzigartiges Feature was es erlaubt, eine direkte Verbindung zwischen Maus und Tastatur herzustellen. Im Prinzip ist es eine Absprache zwischen beiden, deshalb auch der Name „Talk“. Bisher wird Talk nur von der Roccat Kone[+] und der hier getesteten Isku unterstützt. In Zukunft werden aber sicherlich weitere Produkte folgen, denn es ist wirklich eine feine Erweiterung. Was man damit machen kann ist genauso simpel wie die Erklärung, was es eigentlich ist. Es ist zum Beispiel im Treiber möglich, eine Easyshift-Taste auf der Tastatur festzulegen, die Easyshift aber auf der Maus aktiviert. Das gleiche geht auch anders herum. Aber das ist noch nicht alles. Stellen Sie sich eine Taste auf dem Keyboard vor, welche die DPI der Maus ändertr. Das ist mit Roccat Talk jetzt möglich. So braucht man die wertvollen Maustasten nicht opfern sondern kann auf der Isku bequem umschalten. Und das beste, alles ist, sauber sortiert, im Treiber integriert. Keine zusätzliche Software wird benötigt. Man muss lediglich nach dem Isku- und Kone[+]-Treiber den Roccat-Talk-Treiber installieren und fertig. Schon stehen einem diese großartige Funktion zur Verfügung. Endlich kann man die Tasten über eine unsichtbare Verbindung den eigenen Wünschen anpassen.

Treibersoftware Die Treiber sind immer die besonderen Herzstücke der Geräte. Und wer Roccat kennt der weiß, das diese zum Großteil jede Menge Features rein zaubern. Da es eine CD direkt als Beilage gibt, können wir uns den Download sparen und direkt die Installation durchführen. Was bietet uns jetzt der Treiber alles? Fangen wir an. Roccat-typisch erstrahlt die Software in blau-schwarz. Nichts neues, wenn man bereits andere Produkte aus Hamburg besitzt. Der Reiter "Main Control" organisiert alle M- und T-Tasten. Da wir jetzt wissen, was Roccat Talk und Easyshift bedeueten, können wir gezielt die Keys nach eigenen Belieben setzen. Auf der linken Seite können wir Funktionen auswählen, die ohne der Easyshift-Taste aktiviert werden. Die Easyshift-default-Taste ist Caps Lock. Hier lässt sich jetzt beispielsweise in eine M-Taste Roccat Talk einbinden, indem man einfach Roccat Talk Kone[+] wählt. Nun kann man es der Isku so sagen, dass sie M1 nutzen soll, um Easyshift für die Kone[+] zu aktivieren oder dass sie direkt die DPI der Maus umstellen soll, sobald M1 gedrückt wird. Eine einwandfreie Kommunikation ergibt sich hierraus und vor allem der Gamer wird es lieben, denn es bietet unendlich viele Möglichkeiten. Man kann natürlich auch direkt eine M- oder T-Taste einer Anwendung zuordnen, so zum Beispiel dem E-Mail-Client oder Webbrowser. Die Easyshift-Funktionen sind dann natürlich genau das was man erreicht, wenn man die Easyshift-Taste auf dem Keyboard oder der Kone[+] drückt. Der Bereich neben der Zuordnung dient der optischen Kontrolle über die Tasten, die sich umprogrammieren lassen. Der untere Bereich ist bei allen Reitern im Übrigen gleich. Da die Isku bis zu fünf Profile verwalten kann, brauch es auch irgendetwas zum Sammeln der Informationen. Genau dafür muss der untere Bereich herhalten. Man kann sofort Profile erzeugen, umändern oder speichern. Speziell das Ändern ist natürlich deutlich einfacher, wenn man es direkt mit der jeweiligen Taste auf dem Keyboard macht. Zu guter letzt bietet sich noch der Makro-Manager zum Herumspielen an. Diesen finden wir rechts mittig und er erlaubt es uns, Makros einfach aufzunehmen, zu löschen oder verschiedene Optionen wirken zu lassen, wie beispielsweise eine Wiederholung. Auch hier sei aber wieder gesagt: Mit der entsprechenden Taste auf der Isku geht das deutlich einfacher. Im Übrigen ist der komplette Treiber von Roccat in Englisch, das ist aber immer so. Dafür gibt es links unten immer die jeweilige Übersetzung beim Überfahren mit der Maus.

Der zweite Tab hört auf den Namen "Easyzone Control". Der Name ist Programm, denn hier geht es im eigentlich nur um den Bereich der Tasten 1 bis B . Dieser Raum unterstützt komplett das Easyshift-Feature. Im Auslieferungszustand sind allerdings alle Tasten sowohl Default als auch mit Easyshift mit dem gleichen belegt. Rechts ist wieder das bekannte Bild, damit man weiß, wasgenau man verändert. Reiter drei schimpft sich "Media Keys/F-Keys". Auch hier ist Name gleich Funktion, denn in diesem Bereich werden die schon erwähnten acht Multimediatasten den eigenen Bedürfnissen angepasst. Standardmäßig sind natürlich diese Funktionen gewählt, die auch Aufgedruckt wurden. Den eigenen Bedürfnissen sind aber hier keine Grenzen gesetzt. Das gleiche Spektakel können wir auch bei den F-Tasten wiederholen, welche natürlich im Voraus mit den jeweiligen F-Funktionen belegt wurden. Zu guter Letzt Fragt der Isku-Treiber dann noch unseren Standard-Musikplayer für die Multimedia-Tasten ab. Mehr gibt es auch in diesem Reiter nicht zu bestaunen.

Fahren wir fort mit "Advanced Control". Endlich mal von den vielen Tasten weg und hin zu anderen Einstellungen. Der linke obere Bereich dient  der Regelung, ab wann ein Zeichen wiederholt werden soll und wie schnell, sobald man eine Taste gedrückt hält. Ein Beispielfeld, wie es bei vielen Treibern üblich ist, finden wir auch hier vor. Gleich darunter befindet sich eine sehr nette Funktion. Einzelne Keys zu deaktivieren kann manchmal wirklich sinnvoll sein, um zum Beispiel das versehentliche Öffnen des Startmenüs zu verhindern. Ein kleines aber feines Feature, wie wir finden. Die rechte Spalte ganz oben sorgt für das nötige Licht, denn hier regelt man die Beleuchtung der Tasten. Immerhin sechs unterschiedliche Bereiche von 0-100 Prozent stehen zur Verfügung, die sich aber auch ganz simpel per Taste auf der Isku steuern lassen. Interessant ist das Extra weiter unten. Nutzt man die Tastatur längere Zeit nicht, kann man hier einstellen, wie sie sich verhalten soll. Ob sie beispielsweise die Beleuchtung nach fünfzehn Minuten auf zwanzig Prozent dimmen soll oder gar auf null Prozent. Und gehen wir noch einenSchritt weiter nach unten. Die Isku gibt bei jedem Profilwechsel über die Tastatur, oder wenn man per REC-Taste ein Makro aufnimmt, einen Ton aus. Ist zwar von Vorteil, um zu wissen was man gerade tut. Für diejenigen, die ständig das Profil wechseln, geht der Sound aber irgendwann auf den Keks. Hier kommt unser Treiber ins Spiel. Bei Sound Feedback können wir getrennt den Ton an- und ausschalten und ebenso die Lautstärke bestimmen. Wir denken, dass genau dieses Feature einige Nerven sparen kann. Wenn wir jetzt hier und da etwas verstellen, kommen wir irgendwann an den Punkt, wo alles durcheinander ist und man gern zurück zum Auslieferungszustand möchte. Auch hier unterstützt uns Roccat mit dem nächsten Feld und lässt uns per Knopfdruck den kompletten Treiber auf Default zurück setzen. Das war es schon fast. Die letzte Rubrik "Update/Support" gibt uns eigentlich nur Links zur Roccat Homepage für den Treiber-Download. Außerdem erfahren wir die installierte Treiber-Version und Firmware und bekommen noch mehr Links zu Supportseiten von Roccat und Email-Kontaktadressen. Ein langer Aspekt, aber das war's. Jetzt kennen wir alle Funktionen des Treibers, wissen was Easyshift und Roccat Talk genau sind und mit diesem Wissen im Hinterkopf können wir uns jetzt dem praktischen Teil widmen.

Praxiseinsatz
Der wohl wichtigste Punkt in einem Test ist der praktische Abschnitt. Was nützt einem ein Keyboard mit edlem Design, wenn man darauf nur unangenehm tippen kann? Die Roccat Isku wurde nicht auf mechanischer Basis gebaut, sondern sie ist eine sogenannte "Rubberdome"-Tastatur. Wer bereits von den mechanischen Keyboards verwöhnt ist, wird den Unterschied deutlich merken. Neueinsteiger werden ihre Zeit brauchen. Die Isku kommt mit 123 Tasten daher und bietet ein ausreichendes Anti- Ghosting. Das heißt, dass sich mehrere Tasten gleichzeitig drüclen lassen. Windows macht hier normalerweise bei maximal vier schon die Sperre rein, die Hersteller umgehen diese aber. Der allgemeine Tastendruck ist sauber und wird ohne große Verzögerung ausgeführt. Das Verhalten der einzelnen Tasten ist im Gegensatz zur Konkurrenz sehr ausgewogen und weich, womit die Isku hier punkten kann. Die integrierte Handballenauflage ist fest mit der Tastatur verankert und sorgt für ein angenehmes Tippen bei leichter Schräglage. Wer viele Tasten braucht hat mit der Isku definitiv die richtige Wahl getroffen. Mit den Multimedia-Keys hat man jederzeit direkten Zugriff auf Audio, Lautstärke und den Arbeitsplatz. Fünf M-Tasten auf der linken Seiten und drei T-Tasten im unteren Daumenbereich runden die ganze Sache noch ab. Dass im Treiber fast alles individuell belegbar ist, stellt ein großes Plus da. Wem das immer noch nicht reicht, der nutzt ganz einfach das Roccat-eigene Easyshift. So einfach hat man noch nie Doppelbelegungen gemacht. Als Beleuchtung nutzt Roccat ein typisches Blau in sechs verschiedenen Stufen. Auch beim aufnehmen eines Makros spielt die Isku mit Licht. Übrigens, wer sich einmal mit Makros vertraut gemacht hat will gar nicht mehr ohne. Mit der Isku ist das per Button so einfach wie nie. Die größte Besonderheit an der Isku ist aber ohne Zweifel das Roccat Talk Feature. Zwar steckt die ganze Geschichte noch etwas im Kindergarten, aber die Idee dahinter und auch schon das mögliche finden wir persönlich sehr gelungen. So können sich Gamer richtig entfalten und eigene Wege herbeizaubern. Wenn Roccat hier noch Hand anlegt kann das in Zukunft noch viel weiter ausgebaut werden. Eigentlich gibt es an der Isku also nichts zu bemängeln? Nunja wir hätten uns zumindest ein bis zwei USB-Ports gewünscht, zumal die Konkurrenz hier schon einen Schritt voraus ist. Auch ein Audio-Eingang würde der Isku sicherlich gut tuen, um sich als reines Zocker-Keyboard am Markt durchzusetzen. Der Rest ist unserer Meinung nach völlig OK und nachdem wir den praktischen Teil durch haben können wir gefahrlos ins Fazit übergehen.

Fazit Die Isku ist definitiv eine Tastatur, die man zumindest einmal ausprobiert haben muss. Es wird nichts dem Zufall überlassen. Roccat bietet hier eine umfangreiche Makrofunktion mit einem sehr ausgereiften Treiber, der eine ganze Flut an Einstellungsmöglichkeiten bietet. Die hohe Anpassungsfähigkeit, eine saubere Verarbeitung und beleuchtete Tasten setzen hier dem Gesamtpaket noch das berühmte "i-Tüpfelchen" auf. Wer bereits die Kone[+] sein Eignen nennt, kommt um die Isku nicht herum. Auch wenn das Talk FX Feature noch in der Entwicklung ist, könnte es schon bald ein echter Hit werden. Wer die 74,95€ (guenstiger.de / Stand: 04.10.2011) übrig hat, sollte sich die Isku näher anschauen. Zwar ist dies ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass es preiswertere Alternativen wie die Logitech G510 oder Razers Black Widow gibt, aber die hat man immer. Für das Geld leistet die Isku verdammt viel und wir können sie für jeden weiterempfehlen. Allerdings muss der Hersteller endlich mal von dem Klavierlack weg. Diese Art Oberfläche ist veraltet und wird zum Teil nur noch aus Kostengründen eingesetzt, weshalb Unternehmen es immer wieder gern verwenden. Auch auf die fehlenden USB-Ports und Audio-Eingänge sei hingewiesen. Dies schränkt aber den Funktionsumfang in keinster Weise ein und man hat dennoch jede Menge Spaß mit Roccats neuster Tastatur, der Isku.

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