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Razer Lachesis Refresh

Das kalifornische Unternehmen Razer hat sich seit eh und je auf die Herstellung von ausgezeichnetem “Zockerequipment”, besser gesagt Gamer-Zubehör, spezialisiert. Das gibt dem Unternehmen eine gewisse Erfahrung, was den Umgang und das Denken von Spielern betrifft. Heutzutage arbeitet Razer Seite an Seite mit professionellen Gamern zusammen, um ihre Produkte immer weiter an die besonderen Anforderungen anzupassen und zu optimieren.

Als Razer 1998 gegründet wurde, gab es nur ein Ziel, nämlich die Fertigung einer High-End-Maus. Dann war die Boomslang geboren, die weltweit erste Maus mit einer Auflösung von 1.000 dpi. In den nächsten Jahren verlor Razer aber Marktanteile, weil sie bis dato auf mechanische Mäuse setzen. Erst 2004, als sie die erste eigene optische Maus auf dem Markt gebracht hatten, gewannen sie ihre Marktanteile zurück und produzieren bis heute hochwertige Produklte für Gamer - speziell Mäuse, Tastaturen und Mauspads.

Ein neues Produkt von Razer ist die Lachesis Refresh. Diese Neuauflage der alten Lachesis soll einen besseren Laser mit deutlich gesteigerte Leistung und eine bessere Farbverwaltung mit den LEDs bieten. Insbesondere sollen die Tracking-Fehler der ersten Version deutlich vermindert werden. Wir wollen uns heute die Lachesis Refresh im Testbericht genauer anschauen, um am Ende ein eindeutiges Fazit zu geben. Übrigens, Razer benannte diese Maus nach der Buschmeister Schlange.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Razer für die gute Zusammenarbeit und das Lachesis Refresh Testmuster. <h1>Lieferumfang - Razer Lachesis Refresh </h1> Wie immer, hat sich Razer mit der Verpackung Mühe gegeben und weicht nicht von dem herkömmlichen Style ab, denn bei Razer ist es üblich, dass jede Maus nach einer Schlange benannt wird. Sei es nun die Razer Imperator, die Krait oder wie in unserem Falle die Lachesis. Und bei dem Anblick der Verpackung soll hier dem Kunden schon eingeläutet werden: “Vorsicht, hier wird es giftig”. Genau deshalb wird das Razer Logo aus drei Schlangen gebildet und dafür steht auch die grüne Farbe. Nicht umsonst heißt es giftgrün.

Aber genug des kleinen Ausflugs, hier wollen wir euch schließlich die Verpackung inklusive dem Lieferumfang zeigen. Wie schon erwähn,t wollte Razer die Hülle giftig und böse wirkend gestalten. Das ist ihnen auch gelungen, denn was könnte schlimmer sein, als ein tiefes Schwarz gepaart mit Giftgrün? Genau dafür hat sich Razer entschieden und in unseren Augen sieht die Verpackung, auf der vorne groß Lachesis in Holo-Schrift drauf steht, sehr gut aus. Zwar ist sie sehr simpel Aufgebaut und zeigt auf der Vorderseite lediglich eine Mausvorschau und Laserinformationen, doch weniger ist oft mehr, ist es nicht so? Auf der Rückseite erfahren wir dann, dass von Windows 7 bis Windows XP alles unterstützt wird und natürlich ein freier USB-Port gebraucht wird. Außerdem sehen wir sechs Features der Lachesis und die kompletten Eigenschaften in immerhin acht Sprachen. Auch die Seiten zeigen weitere Features rund um Maus und Laser. Und natürlich, wie es bei jedem Razer-Produkt der Fall ist, finden wir hier wieder einmal die Nachricht des Razerguy, der über das jeweilige Gerät kurz etwas zu berichten vermag. Der Sinn und Zweck dieser Sache sei mal außen vor gelassen.

Auch hier lässt sich einen Blick in die Vorderseite werfen, die mit Hilfe von Klett verschlossen ist. Hier wird uns ein Blick auf die Maus gegeben, natürlich mit giftgrünem Hintergrund, aber so hebt sich wenigstens die Lachesis gut ab. Schauen wir doch einfach mal ganz hinein. Bei manchen Herstellern ist es üblich das Zubehör bei vielen Produkten gleich zu halten. Razer ist da keine Ausnahme. Als erstes die altbekannten zwei Razer Sticker, dann der hauseigene Produktkatalog, eine Schnellstartanleitung und noch eine ausführliche Anleitung. Nicht zu vergessen natürlich noch das Zertifikat, das ein originales Razer-Produkt auszeichnet. Von einer Treiber-CD fehlt jede Spur. Wir leben zwar im digitalen Zeitalter, das heißt aber noch lange nicht, dass jeder Nutzer auch sofort einen Internetzugang parat hat für den Download. Zur Not funktioniert die Maus natürlich auch so, doch wer kauft sich so ein High-End-Gerät, um dieses dann mit dem öden Windows-Treiber zu fahren?

Eines liegt natürlich auch noch bei und das ist die Lachesis Refresh selbst. Auf der nächsten Seite wollen wir diese im Detail einmal näher betrachten und schauen, wie gut sie von der Verarbeitung her denn nun wirklich ist.

<h1>Razer Lachesis Refresh im Detail</h1> Warum nun Refresh? Razer hat mit der ersten Lachesis viele begeistert. Immerhin hatte sie einen super Sensor mit 4.000 dpi und neun programmierbaren Tasten. Was bewegt Razer jetzt dazu, eine neue Version zu kreieren? Ganz einfach: Einen richtigen Grund gibt es nicht, Razer hat es nur getan, weil sie es können, mehr neues und natürlich alles verbessern wollen! Aber an alle Lachesis Fans sei schonmal vorneweg gesagt, dass es keine optischen Unterschiede zum Vorgänger gibt, bis auf die Farben, worauf wir aber später nochmal zu sprechen kommen. Viel lieber wollen wir die Refresh jetzt von außen betrachten und mal schauen, was sie denn alles hergibt. Razer-Liebhaber wissen es schon, denn auch hier hat der Hersteller wieder den USB-Stecker vergoldet. Damit soll ein besserer Kontakt möglich sein. Wir sehen darin keinen richtigen Vorteil, denn auch silberne Standard-Stecker laufen super.

Die Mausform der Lachesis ist der menschlichen Hand gut angepasst. Zwar gibt es Mäuse, die noch bequemer in der Hand liegen, aber mit ein bisschen Eingewöhnung wird man auch an dieser Form Gefallen finden. Hier entscheidet aber das persönliche Empfinden, deshalb bitte unbedingt Probefühlen vor dem Kauf. Die gesamte Maus wurde in einem sehr schönen matten Schwarzton lackiert und somit ist das ganze Gehäuse schön neutral gehalten. Am Mausrücken sitzt das große graue Razer-Logo. Wenn wir nun etwas weiter nach vorn gehen sehen wir neben den Default-Tasten für Links- und Rechtsklick noch zwei programmierbare Tasten in Hochglanzoptik. Direkt im Anschluss folgt wie üblich auch das Mausrad. Für ein schickes Design sorgen links und rechts neben dem Rad weiße Streifen, welche im eingeschalteten Zustand beleuchtet sind. Zwei Tasten links und zwei Tasten rechts bringen nochmal deutlichen Schwung hinein und lassen sich natürlich auch individuell im Treiber belegen. Leider hat Razer die Seitenteile wieder in diesem empfindlichen Hochglanzschwarz lackiert. Der eine mag es, der andere nicht. Ein Blick auf die Unterseite zeigt auch hier Glanz, dort aber nicht so störend weil es eben unter der Maus ist. Drei weiße Teflonfüße sorgen bei der Lachesis für ein angenehmes Gleiten. Dann haben wir nur noch den Profile-Button unten sitzen. Dieser sorgt, wie der Name schon sagt, für das Wechseln der im Treiber erstellten Profile. Eine Seriennummer ist auch hier vorhanden und bringt eine eindeutige Identifizierung mit sich. Positiv ist, das Razer hier ein verdrillfreies, leichtes und 2,13 Meter langes Kabel verbaut hat - damit sollte wirklich jede Entfernung überwindbar sein.

Wie schon vorhin erwähnt unterscheidet sich die Lachesis Refresh optisch nicht von ihrem Vorgänger - zumindest nicht im ausgeschaltetem Zustand. Konnte man die erste Lachesis noch in drei verschiedenen Farben kaufen ist nun nur noch eine erhältlich, nämlich neutral. Razer spendierte der Maus einige LEDs, bei denen man von über 65 Millionen Farben wählen kann, und zwar ganz simpel im Treibermenü. So muss man sich nicht beim Kauf für eine Version entscheiden, sondern kann sie ganz individuell nach eigenen Herzenswünschen anpassen. Immer mehr Hersteller verwenden diese Art der Lichtgestaltung und wir begrüßen das sehr. Die restlichen Neuerungen betreffen nur die technischen Eigenschaften, wo wir später etwas dazu erzählen. Im Anschluss wollen wir uns jetzt aber erst einmal den Treiber anschauen, der das alles unter Dach und Fach halten soll.

Technische Eigenschaften

  • 12,9 cm x 7,1 cm x 4 cm (L x B x H)
  • ca. 128 g ohne Kabel
  • 120-254 Zentimeter pro Sekunde abtastbar (abhängig vom Untergrund)
  • neun unabhängig programmierbare Hyperesponse Tasten
  • 1.000 Hz Ultrapolling
  • Always-On-Modus
  • 60 kB Razer Synapse Onboard-Speicher
  • anpassbare Tricolor-LED
  • 5.600 dpi Razer Precision 3.5G Lasersensor

<h1>Treibersoftware - Razer Lachesis Refresh</h1> Eine Maus alleine ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Erst mit der richtigen Steuersoftware wird ein Schuh daraus. Aus diesem Grund geben sich die Hersteller die größte Mühe, einen optimal passenden Treiber für jedes Produkt zu programmieren. Umso mehr Funktionen dieser bietet, desto professioneller lässt sich das Produkt am Ende bedienen, speziell im Gamer-Bereich. Razer hat bei der Lachesis eine recht ordentliche Software veröffentlich, die nicht nur gut aussieht, sondern auch jede Menge Einstellungsmöglichkeiten beherbergt. Aber lasst uns einfach mal Schritt für Schritt die Features durchgehen.

Insgesamt macht der Treiber einen recht guten Eindruck. Das Layout ist, wie nicht anders zu erwarten, speziell dem Razer-Design angepasst und jede Seite beherbergt einen Facebook- und Twitterlink. Ein bisschen Eigenwerbung muss ja schließlich auch sein. Kommen wir aber zur Seite 1. “Tasten zuordnen” macht das, was bereits der Name zu verdeutlichen versucht. In diesem Tab ist es möglich, der Lachesis eigene Tasten zuzuordnen und zwar genau neun Stück exklusive Mausrad. Hierbei kann man wirklich viel anwählen. So kann wenigstens keiner Klagen, dass die Maus zu wenig Tastenanpassung bietet. In der linken unteren Ecke wird einem noch die aktuelle Firmware- und Treiberversion angezeigt, welche Razer von Zeit zu Zeit aktualisiert. Aber was wäre eine Gamermaus ohne Profile? Richtig, sie wäre natürlich immer noch eine Maus zum Spielen, allerdings haben Profile schon positive Pluspunkte, nämlich das schnelle Umschalten verschiedener Einstellungen. Razer unterstützt bei der Lachesis in allen Tabs durchweg Profile, welche sich rechts oben einstellen lassen. Mittels selbstdefinierter Taste kann man nun hin und her switchen. Oder ganz einfach mit dem Button unter der Maus.

Der zweite Tab hört auf den Namen “Leistung optimieren”. Hier sieht man die aktuelle dpi-Zahl (dots per inch) und kann diese natürlich auch verändern. Rechts kann man hier nun noch mehr einstellen. Die “On-the-Fly Anzeige” sorgt für eine Anzeige auf dem Monitor beim Wechsel der dpi. Die zweite Option “unabhängige Empfindlichkeiten für X- und Y-Achse” macht es möglich, verschiedene dpi für die horizontale und vertikale Achse der Maus zu vergeben. Weiterhin finden wir unten die Beschleunigung, wie man sie aus dem default Windows-Treiber schon kennt. Und zu guter Letzt rechts unten die Abtastrate, sozusagen die Frequenz, mit der der USB Port den aktuellen Status der Maus abfragt.

Im dritten Tabmenü geht es einzig und allein um die Profile, welche ja wie schon erwähnt die Lachesis unterstützt. Man kann neue Profile anlegen, schon vorhandene exportieren beziehungsweise gespeicherte importieren oder einfach nur löschen. Und zur besseren Zuordnung am Ende lässt sich auch hier eine Anzeige auf dem Display beim Umschalten machen. Im vierten Tab lassen sich dann auch sämtliche Makros verwalten. Neue anlegen, importieren, exportieren, löschen oder natürlich ganz einfach neue aufzeichnen. Alles ist ganz einfach strukturiert und für jeden begreiflich gemacht. Im Nachhinein ist es leicht möglich, die Makros umzubenennen oder neue Befehle hinzuzufügen. Wer Makros nutzt sollte sich hier auf jedenfall genauer umschauen. Und zu guter Letzt die Beleuchtung. Wir hatten ja anfangs gesagt, dass die Lachesis Refresh nicht mehr vordefinierte Farben hat, sondern Tricolor-LEDs besitzt. Hier hat man nun die Möglichkeit von über 65 Mio. Farben eine für sich selbst passende für Mausrad und Razer-Logo separat einzustellen oder einfach eins von beiden beziehungsweise beide auszuschalten. Nun sind wir durch, dass war jetzt der ganze Treiber einmal im Schnelldurchgang. Besitzern der Lachesis empfehlen wir in jedem Fall sich mit dem Treiber etwas auseinanderzusetzen. Gehen wir jetzt direkt zur Praxis mit der Lachesis Refresh über.

<h1>Razer Lachesis Refresh in der Praxis
</h1> Simple, gut aussehende Optik, umfangreicher Treiber: Diese zwei Eigenschaften machen zurzeit die Lachesis Refresh aus. Doch muss eine Gamer-Maus besonders im Praxiseinsatz auch was leisten können und natürlich spielt auch die Form eine entscheidende Rolle während einer Spielrunde. Deshalb haben wir uns die ganze Sache mal genauer angeschaut.

Nachdem wir schließlich die Verpackung entfernt hatten schlossen wir die Lachesis an einem USB-Port an. Wenige Sekunden danach erkannte unser Windows 7 64 Bit das gute Stück und installierte uns den Windows-Treiber. Das genügt uns natürlich noch lange nicht und so installierten wir auch die passenden Lachesis Refresh Software, welche erst heruntergeladen werden musste. Danach funktionierte die Farbanpassung wunderbar, was uns sagt, dass der Treiber richtig arbeitet.

Mehrere Games kamen zum Einsatz, um die Lachesis praxisnah zu testen. Dabei wurde vor allem Wert auf den Körper gelegt. Denn wenn man mal spielt, dann sicherlich nicht nur 10 Minuten. Im Test haben wir 1-2 Stunden die Maus ununterbrochen in der Hand gehabt und können getrost sagen, dass selbst nach solch einer Zeit die Maus immer noch angenehm ist und man keine Krämpfe bekommt. Auch Funktionalität und Gleiten wurde getestet. Was Letzteres betrifft ist die Lachesis angenehm leise, aber nicht unhörbar, getestet wurde auf einem Razer Destructor Mauspad. Ein leises Geräusch ist wahrnehmbar, dies kann man aber getrost links liegen lassen. Nun ist es ja so, dass die Lachesis eine Gamer-Maus ist, sie muss aber dennoch auch ihre Dienste unter Windows gut ausführen. Unsere Sorge ist allerdings unbegründet, denn die Lachesis macht ihre Sache im Desktop-Betrieb gut. Sie arbeitet sehr genau und gleitet super. Einzig der Tastendruck könnte einen kleinen Tick leiser sein. In Sachen Ergonomie bedarf die Razer Lachesis Refresh wohl einiger Gewöhnung, ist aber gerade dadurch auch für Links- und Rechtshänder geeignet.

Natürlich sind für den Windows-Betrieb die 5.600 dpi viel zu hoch bemessen. Wir haben uns lieber für 800 dpi entschieden, da dies deutlich unempfindlicher ist. Genau das brauchen wir im Windows-Betrieb. Kurzer Blick noch auf das Gewicht. Die Lachesis wiegt 128 Gramm, in unserem Fall könnte die Maus ruhig ein klein wenig leichter sein, aber hier entscheidet wieder das eigene Bedürfnis und wir können nicht für die Allgemeinheit sprechen.

Die Lachesis ist auch in Spielen sehr präzise und stoppt beim Anhalten der Maus sofort. Sie läuft an keiner Stelle nach und Dank der 5.600 dpi ist blitzschnell der Cursor auf das nächste Ziel gerichtet. Die Tasten lassen sich alle sehr angenehm drücken, der Widerstand ist optimal. Razer hat zusätzlich noch ein kleines Plus eingebaut: Und zwar wird ab einen halben Zentimeter Abstand zwischen Mauspad und Laser Letzterer deaktiviert. Das sorgt dafür, dass sich der Mauspfeil nicht ruckartig verzieht, wenn man die Maus anhebt. Nach unserem Empfinden könnte der Abstand bis zur Deaktivierung ruhig noch etwas kleiner sein. Ansonsten bietet die Lachesis Refresh kaum Schwächen und nach unseren Testerfahrungen können wir jetzt zum Fazit kommen.

<h1>Fazit</h1> Razer ist im dpi-Wahn. Anders kann man es kaum sagen. 5.600 dpi bei einer Maus, wer benötigt diese denn ernsthaft? Eine wirkliche Antwort haben selbst wir nicht darauf, denn auch mit der ersten Version der Lachesis mit 4.000 dpi war es problemlos möglich alle Arten von Games zu spielen. Selbst 3.200 dpi würden ohne Probleme ausreichen. Man kann es demzufolge wirklich langsam einen kalten Krieg nennen, den sich die Hersteller um die meisten “dots per inch” liefern. Razer hat jetzt mit der neuen Lachesis nur kleine Verbesserungen vorgenommen. Warum überhaupt eine neue Version kam, ist unklar, war doch die erste Version mit ihren 4.000 dpi ein echter Kassenschlager. Allerdings war diese erste Version noch mit vielen Tracking-Fehlern verbunden, was Razer nun deutlich besser gemacht hat. Doch der Hersteller hat es durchgezogen und spendierte der Refresh Variante jetzt Multiocolor-LEDs und einen besseren 3.5 G Laser mit 5.600 dpi, außerdem erhielt das Mausrad einen Stylewechsel in die positive Richtung.

Ein Grund zum Wechsel besteht allerdings nicht, wenn man bereits im Besitz der 4.000 dpi Variante ist. Das was Razer neu gemacht hat ist okay, aber reicht für einen Wechsel nicht aus. Dennoch macht speziell anhand der kleinen Verbesserungen die Maus ein Stück in der Rangliste nach vorne. Die Lachesis Refresh ist eine gute Maus mit tollen Eigenschaften, schickem, schlichten Design und jeder Menge Tasten und Einstellungen und auch im Praxistest hält sie das, was der Hersteller verspricht. Nun aber das große Manko, denn die Maus ist sehr teuer geworden und geht aktuell für immerhin 58,67 Euro (Stand: 21.05.2011 / guenstiger.de) über den Ladentisch. Wenn man nun noch bedenkt, dass die alte Version nur noch 39,26 Euro (Stand: 21.05.2011 / guenstiger.de) kostet, muss man wirklich überlegen, ob man lieber zur neuen oder alten Version greift. Uns wäre ein besserer Sensor und mehr Lichteinstellungen jedenfalls keine 20 Euro wert. Deshalb würden wir auch beim Neukauf zur alten Version raten, falls man nicht ein Schnäppchen macht oder arge Probleme mit der alten Revision hat, was Tracking-Fehler angeht. Alles in allem hat die Lachesis Refresh in unserem Test gut abgeschnitten und ist eine super Zockermaus mit ein paar kleinen negativen Punkten. Razer muss sich aber vor allem noch einmal um den Preis kümmern, denn in unseren Augen sind knapp 60 Euro  zu viel.

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