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Internet Explorer 9: Verbesserte Kompatibilität und GPU-Beschleunigung

Der Browser Internet Explorer aus dem Hause Microsoft verliert immer mehr Marktanteile an Alternativbrowser wie Mozilla Firefox und Google Chrome, obwohl er als Standardbrowser auf den Microsoft-Betriebssystemen ausgeliefert wird. Nun hat eine Regelung der Europäischen Union beschlossen, dass ein Nutzer die Möglichkeit haben muss, den Browser frei zu wählen, und nimmt dem Internet Explorer damit auch noch seine Hauptverbreitungsquelle.

Microsoft möchte diesem Trend mit massiven Verbesserungen in der nächsten Version Internet Explorer 9 entgegenwirken. Dabei wird besonders auf die Leistungsfähigkeit und Kompatibilität Wert gelegt, da viele Nutzer und auch große Firmen wie Google kritisieren, dass Probleme des Internet Explorers bei der Darstellung von Webseiten, der Ausführung von Scripts und generelle Geschwindigkeitsprobleme die Entwicklung moderner Webanwendungen stark ausbremse.   <p style="text-align: center;"></p>   Die neue Version des Browsers wird mit HTML5 und CSS3 ausgestattet sein und unterstützt somit moderne Features wie ein direktes Abspielen von Videos (ohne Flash-Player) und das Rendern von Grafiken. Weiterhin wurde an der Einhaltung von Standards gearbeitet, die mit dem sogenannten Acid3-Test überprüft werden kann. Immerhin konnte das Ergebnis von 18% beim Internet Explorer 8 auf 55% bei der neusten Version gesteigert werden, liegt jedoch weit hinter Alternativen wie Safari (100%), Chrome (100%), Opera (100%) und Firefox (92%). Auch die Javascript-Performance, getestet im Sunspider-Benchmark, wurde verbessert und ist nun etwa sechsfach schneller als in der vorherigen Version.   Ein interessantes neues Feature ist die GPU-Beschleunigung für die Darstellung von Webseiten mit Unterstützung für Nvidias neue Ion 2-Plattform für Netbooks. Mit Ion 2 ausgerüstete Netbooks sollen damit Seiten deutlich schneller rendern können als ohne GPU-Beschleunigung und damit auch andere Browser, die oftmals auf den recht langsamen Kleincomputern eingesetzt werden, abhängen. Eine erste Vorabversion namens Platform Preview kann bei Microsoft heruntergeladen werden.   Quelle: Microsoft

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