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Warhammer 40k: Inquisitor - Matyr von Neocore Games vorgestellt

Das Warhammer Universum ist in den inzwischen 30 Jahren stark gewachsen und in vielen verwobenen Geschichten verstrickt. Daher ist es schwierig ein Rollenspiel zu erschaffen, welches allen Aspekten der bereits existierenden Bücher und Spiele treu bleibt. Mit Warhammer 40k: Inquisitor – Matyr wagt Neocore Games diesen Versuch trotzdem.

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Warhammer 40k Inquisitor - MatyrUns wurde bei unserem Termin auf der gamescom ein kleiner Einblick in die aktuelle Entwicklung des offensichtlich an Diablo 3 angelehnten Action RPGs gegeben. Der Spieler übernimmt die Rolle eines Inquisitors da dieser Charakter, im Vergleich zu anderen Figuren aus Warhammer, die größte flexibilität bietet. Ein Inquisitor kann mit vielen verschiedenen Waffen umgehen und drei verschiedene Klassen annehmen, von denen uns vorerst nur der männliche Crusader demonstriert wurde. Dieser stellt eine sogenannte Tank-Klasse dar, kann also viel Schaden einstecken aber, um die Einzelspieler-Kampagne Ausgeglichen zu halten, auch genug Schaden austeilen. Eine der beiden verbleibenden Klassen soll weiblich sein, aber mehr wollte man uns noch nicht verraten.

Der Spieler levelt über einen Fähigkeitenbaum seine bevorzugten Fähigkeiten, um seinen Spiel-Stil zu individualisieren. Dabei variieren die verfügbaren Skills des Charakters anhand der ausgerüsteten Waffe und den freigeschalteten Fähigkeiten. Auf ein klassisches Heiltrank System wurde verzichtet, da es nicht in den Kanon des Warhammer Universums passen würde. Stattdessen nutzt der Crusader (mit Abklingzeit versehene) Blutrunen um sich zu heilen.

Warhammer 40k Inquisitor - MatyrDie Geschichte des Spiels reiht sich im 41. Jahrtausend ein, spielt in einem separaten Quadranten des Universums (um sich mit anderen Geschichten nicht zu überkreuzen) soll aber alle Elemente enthalten, die ein Spieler von Warhammer erwarten würde. In der Präsentation wurden zwei Spielmodi genannt: Die „Inquisitorische Kampagne“: Ein Coop-Modus, in dem der Spieler mit seinen Freunden frei auf einem riesigen Schiff herumlaufen und Missionen erfüllen kann. Hier erhält jeder Inquisitor auch eine Art eigenen Bunker, einen Lagerplatz für seine Ausrüstung, den er mit Verteidigungsanlagen ausrüsten kann. Denn auch wenn es kein direktes PVP geben soll, können andere Inquisitoren versuchen in diesen Bunker einzudringen um ihn zu looten. Dies ist aber ein optionaler Teil des Spiels und es ist niemand verpflichtet, seinen Bunker für Angriffe frei zugeben, allerdings kann er dann auch nicht um die Reichtümer anderer Inquisitoren kämpfen.

Der klassische Story-Modus: Hier führen Entscheidungen des Spielers zu verschiedenen Szenarien der Spielwelt. Entscheidet sich der Spieler beispielsweise an einer Front Gegner zu bekämpfen, wird eine andere angreifende Fraktion präsenter, da sie nicht vom Spieler aufgehalten wird. Die Gegner werden, im Gegensatz zu den meisten aktuellen RPG Spielen, nicht anhand des Spielerlevels angepasst, sondern sind Regional für bestimmte Charakterstufen ausgelegt. Um den Lead-Story Designer Viktor Juhász zu zitieren: „The game will teach you the hard way, that you aren’t ready for the next sector”

Warhammer 40k Inquisitor - MatyrDer Detailgrad des Spiels ist atemberaubend, geht allerdings in der normalen Spielansicht leider etwas unter. Der Spieler hat eine Top-Down Sicht auf das Spielgeschehen und steuert den Charakter Genretypisch durch Mausklicks und Hotkeys. Das HUD ist sehr minimalistisch gehalten um den Spieler nicht abzulenken. Von den einzelnen Menüs haben wir leider nichts gezeigt bekommen.

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