Sony Ericsson

Die Geschichte des Joint Venture Sony Ericsson nahm mit der Gründung von Ericsson im Jahr 1876 seinen Anfang. In den 90er Jahren stand Ericsson noch an der Spitze der Mobiltelefon Hersteller und machte sich durch modernste Technik in seinen Geräten einen Namen. Doch im Zeitraum der Jahrtausendwende stand es deutlich schlechter um Ericsson, da die Managementleitung Designtrends verschlief und die klobigen Mobiltelefone deutlich weniger Abnehmer fanden. Darauf hin starteten Verhandlungen zwischen Ericsson und Sony, die einen gemeinsamen Konzern vorsahen, um wieder an die Spitze des Mobiltelefonmarktes zu gelangen, so wurden im Jahre 2001 interne Vereinbarungen getroffen und dem Joint Venture stand nichts mehr im Wege.
Die Unternehmen sollten sich mit gleichen Teilen an Sony Ericsson beteiligen und spätestens Ende 2004 sollte Sony Ericsson Gewinne einfahren, ansonsten würde das Unternehmen wieder getrennt. Am 1. Oktober 2001 begann die Geschäftstätigkeit der schwedischen Aktiengesellschaft, nachdem die letzte Hürde in Form einer Genehmigung der (Kartell-/)Wettbewerbsbehörden überwunden wurde. Ende 2003 bereits fuhr das Unternehmen erste Gewinne ein und gewann in den darauf folgenden Jahren immer mehr Marktanteile.

Jüngst wurde über ein Trennung des Joint Venture spekuliert, da die Gewinne im Jahr 2008 massiv eingebrochen sind. Demnach sollte sich Ericsson wieder selbstständig machen und Sony das Unternehme komplett übernehmen. Kurze Zeit später wurde dies allerdings wieder dementiert und gleichzeitig eine Aktualisierung der Unternehmenstaktik beschlossen.
Die aktuellen Modelle zeichnen sich durch eine gute Musikausgabe und Kamera aus. Seit 2005 produziert Sony Ericsson fast ausschließlich Handys mit eben diesen Schwerpunkten – Die Walkman und Cybershot Serien. Die ersten Handys dieser Serien waren 2005 das W800 (Walkman-Serie) und K750 (Cybershot-Serie). Mit den letzten angekündigten Modellen bricht Sony Ericsson aber wieder mit dieser Tradition. Das Sony Ericsson Satio und Aino vereinen die Vorzüge beider Serien und mit dem neuen Flaggschiff, dem Satio, wird auch das erste reine Touchphone auf den Markt gebracht. Ebenfalls verabschiedet hat sich Sony Ericsson vor kurzem von dem Betriebssystem UIQ, einem Ableger von Symbian. Mit dem Satio wird nun das erste Sony Ericsson Gerät mit Symbian S60 als Betriebssystem hergestellt. Mit diesen Umdenkprozessen hofft das Unternehmen wieder Marktanteile gewinnen zu können und die Gewinne wieder zu alter Größe zu steigern.
Sony Ericsson
Sony Ericsson W595
Dass Handys Musik abspielen ist heutzutage schon zur Normalität geworden, doch an einen richtigen...




