ATI Radeon HD 4890, HD 4870, HD 4850, HD 4770, HD 4600, HD 4550

Von: M.Reichel

  |   03.05.09
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Etwas unerwartet brachte im Juni 2008 das kalifornische Unternehmen AMD (Advanced Micro Devices) eine neue Desktop-Grafikchipserie und den direkten Nachfolger der erfolgreichen HD-3000-Serie auf den Markt. Das besondere bei dieser Serie war, dass seitens ATI erstmals GDDR5-Speicherbausteine zum Einsatz kamen, um einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Nvidia zu erhaschen. Doch vieles blieb gleich und so startet die HD-4000-Serie mit Shadermodell 4.1 nach DirectX 10.1 und UVD (Unified Video Decoder) wieder durch.


Am 25. Juni 2008 war es dann soweit und die offizielle Vorstellung und Enthüllung des neuen Grafikchips RV770 erfolgte. Und da natürlich Crossfire nicht fehlen durfte, wurden im August 2008 zwei Dual-GPU-Karten basierend auf den RV770 vorgestellt, welche den Stromverbrauch im 3D-Betrieb unerwartet hoch trieben. Mit der HD 4870 X2 hatte es AMD seit langen wieder einmal geschafft, die leistungsstärkste Karte auf dem Markt zu haben bis Nvidia im Januar 2009 die GTX 295 der Öffentlichkeit vorstellte. Am 10. September 2008 wurde eine weitere Karte für die Serie veröffentlicht, welche sich im Mainstream-Bereich ansiedelt. Gleich darauf, am 30. September, brachte AMD wiederum zwei neue Grafikkarten auf den Markt, die sich diesmal sogar im Low-End-Bereich präsentierten. Beide Karten basieren auf den abgespeckten RV730- oder RV710-GPUs und sind besonders im Leerlauf relativ stromsparend. Dann war es ein paar Monate still um die Serie bis am 2. April 2009 eine weitere Karte auftauchte, die HD 4890, die auf dem neuen RV790 basiert, welcher aber in Wirklichkeit nur eine RV770-Tochter ist, die in einem verbesserten 55nm Prozess hergestellt wurde, um höhere Taktraten zu erzielen.

 

 

Ende April diesen Jahres  gab es das nächste Update von AMD, es erfolgte die Veröffentlichung einer weiteren Karte basierend auf der RV740-GPU welche erstmals in einem 40nm Fertigungsprozess hergestellt wird. Dabei handelte es sich um die HD 4770. Bei allen HD-4000-Karten setzt AMD auf die Stromspartechnik "PowerPlay 2.0", was bei vielen aber in Wut und Schweiß endet, denn die Technik arbeitet nicht so, wie AMD es vorgesehen hatte. Schuld daran ist zum größten Teil der neue GDDR5-Speicher. Erste Spekulationen zur Nachfolgerserie HD-5000 sind schon vorhanden, allerdings keine offiziellen.

 

Radeon HD 4000 Grafikkarten:

  • Radeon HD 4350 Series
  • Radeon HD 4550 Series
  • Radeon HD 4600 Series
  • Radeon HD 4770 Series
  • Radeon HD 4850 Series
  • Radeon HD 4870 Series
  • Radeon HD 4890 Series

 

Testberichte:

Radeon HD4870 X2

Sapphire Radeon HD 4870 Toxic


 
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