Von: M. Naumann

 |  21.03.08 23:00

Terratec Noxon iRadio




Das Internetradio:

Dank der Internetradio Funktion des Gerätes ist es Problemlos möglich auf tausende Sender aus aller Herrenländer zu zugreifen. Glücklicherweise kann sich der Nutzer diese Sender übersichtlich in verschiedenen Kategorien präsentieren lassen, bspw. nur Klassik Sender aus Deutschland. Das ganze funktioniert durchgehend problemlos und der Empfang ist überwiegend gut sowie klar.

Außerdem lassen sich favorisierte Sender in einer separaten Liste ablegen, denn trotz der besagten Kategorie Funktion, ist es doch ein wenig zeitaufwendig einen passenden Sender für sich zu finden. Die RSDB Senderliste wird vom Drittanbieter vTuner bereitgestellt, die Aktualisierungen sind kostenfrei, zudem werden hier auch Podcasts aufgelistet. Die Auswahl beschränkt sich dort auf populäre Anbieter und deren Sendereihen, private und kleine Podcaster, wie man die bspw. in iTunes findet, lassen sich leider nicht über das Internet beziehen.

 

Der Musikserver:

Nach der Einrichtung der TwonkyVison Software auf dem heimischen Rechner, greift das iRadio auch auf diese Bibliothek zu und dort lässt sich die Musik ebenfalls Kategorisieren, dies erfolgt durch id3 Tags, oder klassisch per Ordner Navigation.



Alltagstest:

Im Wohnzimmer platzierte, machte das Noxon iRadio vom optischen her eine gute Figur. Die verspiegelte Oberfläche und das modische Weiß passen gut in heutige Einrichtungsstile. Doch etwas nerviger war hingegen die Bedienung per Fernbedienung, denn diese verlangte eine recht punktuelle Ausrichtung auf das Radio und zeigte eine nicht allzu hohen Reichweite. Läuft erst einmal Musik machte der kleine 4 Watt starke Lautsprecher eine recht gute Figur zum „nebenbei“ hören, denn für den ernsthaften Musikgenuss sollte man vom Line Out Ausgang gebraucht machen und ausgewachsene Lautsprecher als Endgerät nutzen. Über die vom Redakteur benutzten Quadral Amun Schallwandler konnte der Klang durchaus überzeugen.

Auch wenn ein CD Player bzw. der heimische PC die Wiedergabe deutlich voller und mit mehr Druck erscheinen lässt, ist das iRadio für die Größe durchaus beachtlich. Auf TV Geräten platzieren sollte man das iRadio hingegen nicht, da der im Inneren verbaute Laustsprecher nicht magnetisch abgeschirmt ist und somit für unschöne Farbflecken bei Röhren-Geräten sorgt.

Weiter entfernt vom WLAN Router ging es in den Garten, aber dennoch bewegte sich der Empfang im guten Bereich und bereitete dem Musikgenuss keinen Abbruch. Doch dieser vermeidlichen Freiheit machte der nicht vorhanden Batteriebetrieb einen Strich durch die Rechnung. Man ist zwangsweise immer auf das Kabel gebundene Netzteil angewiesen. Ansonsten unterstützt das Gerät noch eine Sleep Funktion, hingegen aber leider keinen Wecker.

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