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Von: P. Trulson

 |  07.02.10 23:52

Sockel 775 Prozessoren bilden 77% des Umsatzes

Ein Jahr ist es nun her, dass Intel begann, die neuen Core i7 Prozessoren zu verkaufen. Da erstaunt es sehr, dass der Umsatz nach wie vor zum Großteil aus dem alten Sockel 775 entsteht, nämlich ganze 77 Prozent. Dabei gibt es viele Möglichkeiten dieses Phänomen zu erklären. Beispielsweise Leute, die einen schnelleren Prozessor, jedoch kein Mainboard mit DDR3 Speicher wollen oder Anbieter von Fertig Systemen, die Sockel 775 basierte PCs günstig verkaufen können. Folglich wird dieser Sockel zum Ende des Jahres noch rund 50 % einnehmen und dieser Sockel wird uns wohl noch ein oder zwei weitere Jahre begleiten, bevor wir uns endgültig von ihm trennen können.


 

Auf dem zweiten Platz stehen Sockel 1156 Prozessoren mit einem Anteil von 18 %. Doch wie wir bereits wissen ist dies der neue Mainstream Sockel von Intel, weswegen man zum Jahresende einen Anteil von 44 % plant - ungefähr der Anteil, der dem Sockel 775 genommen wird. Die Lieferungen von Lynnfield und Clarksfield Prozessoren werden also auch in Zukunft stark ansteigen und den Markt dominieren.

 

Den dritten Platz belegt der kleine Atom Prozessor mit immerhin 5 %. Durch die neue Pinetrail Plattform und weitere Verbreitung von Netbooks rechnet man zum Jahresende mit einem Anteil von 7 %. Allerdings ist auch Konkurrent AMD in diesem Segment langsam am Kommen, folglich bleibt abzuwarten ob sich diese Zahl bestätigen wird.

 

Abgeschlagen auf dem letzten Platz findet sich der Sockel 1366 mit gerade einmal einem Prozent Anteil. Analysten zufolge wird auch der kommende Sechskern Gulftown Prozessor daran nichts ändern, High-End Komponenten werden also nach wie vor nur von sehr wenigen Usern verbaut.

 

Quelle: Fudzilla


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