Scythe Kaze Master Lüftersteuerung
Zubehör
Der komplette Lieferumfang war die ganze Zeit gut durch einen Luftpolsterkunststoff gesichert. Im Inneren findet man reichlich Zubehör vor. Als erstes die „Kaze Master Lüftersteuerung“ selber, welche durch eine Anti-Statik-Verpackung und das Display durch eine Folie zusätzlich geschützt ist. Weiterhin befindet sich ein Adapter von 4-pin (Groß) auf 4-pin (Klein) im Lieferumfang, der dem herkömmlichen Floppy Stromkabel vom Netzteil nicht gleicht. Als weiteres gibt es 4 Anschlusskabel für Lüfter dazu. Diese dienen dazu, vorhandene 3-pin bzw. 4-pin Lüfterkabel an der Platine anzuschließen. Aber die Lüftersteuerung kann nicht nur Lüfter steuern, sondern auch bis zu 4 Temperaturen überwachen. Dazu liegen 6 Temperatursensoren (2 als Ersatz) inklusiv Klebepads bei. Diese sind alle, um Beschädigungen zu vermeiden, in einen kleinen PVC-Schlauch eingeknickt. Dann liegen zum Schluss noch 4 Befestigungsschrauben bei, um den Kaze Master ins Gehäuse einzubauen.
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Kaze Master im Detail
Wenn man den Kaze Master mal aus nächster Nähe betrachtet, scheint zuerst nicht viel zu erkennen zu sein. Doch schon auf den ersten Blick kann das schlichte und edle Design zu überzeugen. Die komplette Front besteht aus verspiegeltem Glas, welches durch eine Schutzfolie vor Kratzer und Staub gesichert ist. Durch eine richtige Beleuchtung lässt sich allerdings ein Blick auf das verbaute VFD-Panel werfen. Unten befinden sich 4 Drehpotis zum Regeln der einzelnen Lüfter. Uns fällt auf, dass diese nicht den gleichen Nullpunkt besitzen, was man aber im Nachhinein ändern kann, indem man einfach den Poti abzieht. Aufschriften sind bei der Front wenig vorhanden. Links oben befindet sich lediglich ein kleiner Scythe Schriftzug und neben jedem Poti ist die Kanalnummer aufgedruckt.
Auf der Rückseite befindet sich die Platine, die all das Steuern soll. Wir schauen also mal genau drauf und entdecken keinerlei Lötreste. Alle Lötpunkte sind sauber hergestellt und die Platine sitzt ordentlich in der Halterung drinnen. Auf der einen Seite befindet sich ein kleiner Lautsprecher. Der ist besonders Hilfreich, denn sobald sich ein Lüfter verabschiedet oder aus anderen unerklärlichen Gründen anhält, gibt es mehrere kurze und laute „Pieptöne“. So weiß der Anwender sofort, dass einer der Lüfter ausgefallen ist und kann entsprechend reagieren. Gleich nebenan ist noch ein Jumper, um den Lautsprecher gegebenenfalls auszuschalten. Der nächste allein stehende, weiße Stecker, von dieser Seite gesehen, ist der Stromanschluss. Dort muss der mitgelieferten Adapter verwendet werden, anschließend muss das andere Ende an einen 4-pin Anschluss (Groß) am Netzteil ran. Die nächsten Anschlüsse oder besser gesagt die Anschlüsse direkt in der Mitte sind für die Sensorkabel vorgesehen. Insgesamt vier Stück passen ran und werden einfach hochkant reingesteckt. Als nächstes kommt wieder ein Jumper. Dieser dient zum Umschalten zwischen Celsius und Fahrenheit. Standardmäßig war bei uns der Jumper aber schon auf Celsius und so war ein Umstecken nicht nötig. Zum Schluss befinden sich ganz am Rand noch 4 weiße Anschlüsse für die beiliegenden Lüfterkabel. Diese werden dann wiederum mit einem Lüfter verbunden, um ihn so zu steuern. Leider sind die nebenstehenden Kondensatoren sehr eng an den Anschlüsse gelötet und so muss man zum Einstechen meist ein Hilfsmittel zur Hand nehmen.
Die Kaze Master Lüftersteuerung macht demnach einen edlen Eindruck von außen und ist zudem ausgezeichnet verarbeitet.
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