Scythe Kama Meter
Zubehör:
Das "Kama Meter" von Scythe kommt mit einigem an Zubehör zum Käufer. Angefangen bei den vollwertigen Temperatursensoren, die in vierfacher Ausführung vorhanden sind bis zu den vier Lüfterverlängerungen - Einfach alles ist dabei.
Für den korrekten Einbau hat man auch nicht an den passenden Schrauben gespart und auch die Klebepads für die Temperatursensoren sind mit an Bord. Als kleines Extra hat man der Steuerung auch noch das "Camelion Design" beschert und so hat man die Wahl zwischen der silbernen, schwarzen und weißen Front. Damit liegt man voll in der Zeit, denn ein Großteil des Gehäuses ist in diesen Farben gehalten.
Kama Meter im Detail:
Betrachtet man das Kama Meter von der Nähe, fällt vorallem das edle, zeitlose Design und die hohe Qualität auf. Die Verarbeitung stimmt von vorn bis hinten. Alle Potiometer sitzen fest und funktionieren so wie sie sollen. Dabei ist nicht jeder "Poti" wie der andere.
Die beiden oberen sind vierstufig gerastert, so dass man gut zwischen den Sensoren springen kann. Der Potiometer zu Regelung der Lüfter ist endlos gerastert – die Spannung wird hier von einem Chip geregelt. Der Lautstärkeregler, der stufenlos drehbar ist, ist dagegen nach links und rechts begrenzt.
Das in sieben Farben wählbare, leuchtende Display ist gut aufgeteilt und verwirrt nicht in einem bunten Meer aus Symbolen oder Zahlen.
Auch die „Rundelemente“ im Retro Style fügen sich gut dem Design und erhöhen die Übersichtlichkeit. Wie schon erwähnt, kann der Anwender dabei zwischen sieben Farben wechseln. Mit dem Wechseln der Farbe schwankt aber auch die Lesbarkeit. Gerade bei Blau muss man schon genau hinschauen. Bei Farben wie Grün und Cyan hingegen hat man einen nahezu perfekten Kontrast und hat somit keine Probleme beim Ablesen der wichtigen Daten.
Werfen wir nun einen Blick hinter die Fassade: Dort finden wir sauber geordnet alle Lüfteranschlüsse und Anschlüsse für den Temperatursensor. Diese sind praktischerweise durchnummeriert, so dass man sich alles logisch aufbauen kann.
Wenn wir einmal bei den Anschlüssen sind, kommt hier die wohl einzigste Kritik am Kama Meter. Alle vier Lüfter-Verlängerungen wurden im "Urzustand" gelassen und so baumeln einem dann immer drei lose Kabel im Gehäuse herum. Hier hätte man auf einen Kabelschlauch setzten können, oder wenigsten die drei Adern verbinden können. Beim Temperatursensor hat man es ja auch gekonnt, dort sind beide Adern verbunden.
Ganz am Rand ist dann noch ein Stecker für das Audio-Modul, dieses ermöglicht dem Kama Meter auch als Lautstärkeregler für die heimische PC Boxen zu nutzen – Ein, wie ich finde, nützliches Feature. Viele "Potis" neigen ja dazu zu „rauschen“ was vorallem beim Ton sehr unangenehm sein kann, denn wer will es rauschen hören, wenn er den Lautstärkeregler bewegt. Hier funktionierte über den Testzeitraum von gut einer Woche alles einwandfrei und man kann sagen: "Scythe, Ihr habt gute Arbeit geleistet.".
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