Sapphire Radeon HD 5870
Karte im Detail
Die Verpackung der Sapphire HD 5870 ist im edlen Schwarz-Gold gehalten und gibt reichhaltige Informationen über die Features der Karte. Auch über das Zubehör, welches Sapphiretypisch wieder sehr reichhaltig gehalten ist, gibt der Karton Auskunft. Auch wenn es schon Sapphirekarten mit mehr Zubehör gab, hat sich der Hersteller wieder viel Mühe gemacht. Neben einem Benutzerhandbuch gibt es eine Installations-CD, das Spiel Battlestations Pacific, einen DVI- to VGA-Adapter, eine Chrossfire-Brücke, zwei 4-Pin-Molex to 6-Pin-PCI-Express Adapter und einen Colin McRae: DiRT 2 Gutschein, welcher bei unserem Testsample nicht beilag, aber in der Endverpackung im Laden dann als Zubehör dabei ist.
Die Karte an sich ist ein Monster. Mit 28 cm Länge stellt die Karte nicht nur einen neuen Rekord auf, man muss echt vorher schauen, ob die Karte auch wirklich in das vorhandene Gehäuse passt. Der gewaltige Referenzkühler hat seine Schwarz-Rote-Optik beibehalten. Sapphire beklebte ihn nur mit Logo und Maskottchen. Die Abluftschlitze an der Slotblende wurden verringert, um Platz für weitere Anschlüsse zu schaffen. So bietet die Karte nun zwei DVI Anschlüsse, einen HDMI- und einen Displayport-Anschluss. Der S-Video-Ausgang ist verschwunden. Ist der Referenzkühler ab, blickt uns ein durchaus aufgeräumtes, schwarzes PCB an. Der erste Blick fällt auf den Chip, welcher um 45° versetzt wurde. Zwei Crossfire-Anschlüsse und zwei PCI-Express-Stromanschlüsse sind auf der Karte standardmäßig angebracht.
Die Rückseite sieht da anders aus. Hier ist im Prinzip nichts, doch trotzdem muss die Backplate verwendet werden. Um eine optimale Kühlung zu gewährleisten. Zum Stromsparmodus lässt sich nicht viel sagen, denn er funktionierte bei uns nicht. Die Karte taktete im Windowsbetrieb immer zwischen ihrem Standardtakt und den Stromspartakt (GPU 157MHz, Speicher 360MHz) hin und her. Alle zwei Sekunden hat die Karte den Takt gewechselt. Doch schauen wir nun, was die Karte im Stande ist, zu leisten.


















