Von: B. Schwarz

 |  06.12.09 21:33

Samsung M8910 Pixon12


Multimedia

Das Pixon12 ist definitiv als Multimedia-Gerät konzipiert und kann als solches auch überzeugen, zumal sogar schon eine 2 GB microSD Karte mitgeliefert wird. Der Musikplayer sieht schick aus, bietet aber nichts Innovatives, dazu besteht auch kein Bedarf. Die Sortierung erfolgt nach Interpreten, Genres oder Alben, Wiedergabelisten sind auch möglich. Über ein Widget lässt sich der Player auch über den Startbildschirm steuern, allerdings stoppt das Lied jedes mal, wenn man den Player verlässt. Der Klang ist leider nicht wirklich natürlich, bei jeder Equalizer Einstellung rückt der Bass deutlich in den Vordergrund. Audiophil veranlagte Kunden werden mit dem Pixon12 wohl nicht glücklich, die anderen Kunden schon eher, denn schlecht ist der Klang trotzdem nicht. Selbst aus dem eingebauten Lautsprecher kommt noch mehr als ein Scheppern, wie es sonst oft der Fall ist. Das mitgelieferte Headset reicht sogar für unterwegs aus. Die In-Ear Kopfhörer unterstreichen zwar nochmal den bass-betonten Klang, doch auch hier scheppert nichts. Die In-Ears lassen sich aber auch lösen und anstatt dessen über einen 3,5mm Klinkenstecker Adapter am Mikrophon andere Kopfhörer anschließen. So klingen die Stücke schon deutlich sauberer und weniger dumpf. Nach wie vor steht der Bass zwar im Vordergrund, der Klang ist aber mit entsprechenden Kopfhörern viel feiner und sehr ansprechend. Für Hi-Fi Klang muss man trotzdem auf Referenz MP3-Player oder gleich eine Anlage zurück greifen, beim Musikhören unterwegs macht das Pixon12 aber eine sehr gute Figur.

 

 

Der Videoplayer spielt gängige Formate ab, mit Ausnahme von WMV Videos, dafür sogar DivX und Xvid. Dank des AMOLED Displays macht das Filmeschauen definitiv Spaß und ist in nicht allzu lauten Umgebungen auch ohne Kopfhörer über den Lautsprecher möglich. Ein Standfuß wie beim Nokia N96 gibt es aber nicht, das Pixon12 muss immer gehalten werden. Die Videogalerie stellt alle abspielbaren Videos dar, beim Drehen des Pixon12 wechselt die Wiedergabe in den Querformat-Modus. Spiele sind nicht viele vorinstalliert. Nur ein Achterbahnspiel, bei dem man die Geschwindigkeit kontrollieren muss, was aber nicht wirklich zuverlässig funktioniert und so auch keinen Spaß macht, ist an Bord. Die zwei Würfel, die über ein Schütteln des Pixon12 gedreht werden, können auch nicht wirklich als Spiel bezeichnet werden. Dafür ist Google Maps vorinstalliert, das aber eine Internetverbindung erfordert.

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