Von: Semmel
| 08.01.06 20:56INTEL Pentium M im Desktop-PC
Der Pentium M mit 2,4 Ghz übertrumpft wieder alles. Der P4EE schwächelt hier etwas und der Pentium M auf Standardtakt ist etwas abgeschlagen. Von dem großen Cache scheint der Aquamark nicht sonderlich zu profitieren.
6. Fazit:
Was die Leistung in Spielen angeht, ist der Pentium M das absolute Nonplusultra.
Selbst die Pentium 4 Extreme Edition hat keine Chance.
Der Pentium M übertrifft in der Pro-MHz-Leistung sogar einen Athlon64 mit San Diego Kern.
Des Weiteren hat der Pentium M einen extrem niedrigen Stromverbrauch, der sämtliche Desktop-Prozessoren unterbietet.
Aber die Wahl der Mainboards ist extrem eingeschränkt und PCI-Express Mainboards gibt es kaum welche. Auf Features wie SLI/Crossfire und SATA2 muss man daher momentan noch verzichten.
Eines vermisst man jedoch sehr und zwar Hyperthreading.
Als HTT-verwöhnter Pentium 4 Nutzer merkt man den Unterschied sofort, aber die hohe Leistung lässt dies noch verschmerzen.
Auch wenn es noch wenig bis garnichts bringt – 64 Bit und SSE3 wären schön gewesen.
Beides soll aber in den Dothan-Nachfolgern implementiert werden, Dualcore kommt ebenfalls.
Alles in allem ist der Pentium M einer den Desktop-CPU’s ebenbürtiger Prozessor und in einigen Bereichen auch überlegen.
Vor allem für Spiele-PC’s und Barebones ist er momentan die beste Wahl.
Autor: Semmel

