Von: Semmel
| 08.01.06 20:56INTEL Pentium M im Desktop-PC

Nun kommen auch mehr Reviews über INTEL Prozessoren und darauf basierende Systeme. Der neue Artikel handelt von dem INTEL Pentium M Prozessor und wird so einige begeistern und erstaunen können. Die Leistung des Pentium M wird von vielen unterschätzt.
Intels Zukunft schon heute: Der Pentium M im Desktop-PC
1. Vorwort
Im Jahre 2000 kam der erste Pentiaum 4 in den Handel und führte damit die „Netburst-Architektur“ ein. Ein hoher Takt war das Ziel, welches durch eine geringere Effizienz realisiert wurde.
In der Theorie ist dieser Weg der Geschwindigkeitssteigerung kein Problem.
Aber schon damals gab es aus eigenem Hause Konkurrenz: Pentium 3-S alias „Tualatin“.
Das damalige Spitzenmodell mit 1,4 Ghz war in den meisten Situationen schneller der ineffiziente Pentium 4 mit 2,0 Ghz mit Willamette-Kern.
Der „Northwood“ war die nächste Stufe der Netburst-Architektur und brachte nicht nur eine höhere Pro-MHz-Leistung mit sich, sondern ermöglichte auch Taktraten von bis zu 3,4 Ghz.
Damit war der Tualatin endgültig abgeschlagen.
Danach kam der Prescott, welcher ursprünglich für Taktraten von bis zu 5 Ghz vorgesehen war.
Leckströme und eine zu hohe Hitzeentwicklung wurden ihm aber zum Verhängnis und 3,8 Ghz sind bisher alles, was aus dem Prescott rausgeholt werden konnte.
Ein Pentium 4 im Notebook hat nur eine geringe Akkulaufzeit und daher musste was anderes her, denn der alte Pentium 3-M war mangels Performance auch keine brauchbare Alternative mehr zum Northwood.
Das Ergebnis war der Pentium M, welcher eine Weiterentwicklung des Tualatin’s darstellt.
Mit 1 MB L2 Cache wurde der „Banias“ Kern ausgestattet und erbte auch vom P4 auch noch ein paar nützliche Dinge: Den „quadpumped“ FSB und „SSE2“.
Den nächsten Schritt stellt der aktuelle „Dothan“ dar.
Mit 2 MB L2 Cache wurde versucht, den geringen Frontside Bus als Flaschenhals auszugleichen.
Sogar mit FSB100 kann der Dothan mit aktuellen Desktop-CPU’s mithalten.
Die neueste Variante des Dothan’s hat inzwischen auch FSB133 und unterstützt das vom Athlon64 bekannte „NX-Bit“.
Die Netburst-Architektur wurde von Intel inzwischen für „tot“ erklärt und die Zukunft gehört dem „Dothan“, welcher als Entwicklungsgrundlage zukünftiger CPU’s von Intel für den Desktop-Bereich dienen wird.
Letztes Jahr haben AOpen und DFI erstmals Desktop-Mainboards mit Sockel 479 für den Pentium M und Celeron M raus gebracht.
Einige Nachteile hatten diese aber:
- sehr teuer
- kein Dualchannel
- kein hoher FSB möglich
- nur PC2700 DDR-Ram Support









