Intel Core 2 Extreme QX6700 (Codename Kentsfield) - 2,66-GHz-Vierkerner

Von: F.Schwarz

  |   02.11.06

 

Technische Daten

 

Bezeichnung Intel Core 2 Extreme QX6700
Intel Core 2 Duo E6700
Intel Pentium 955 EE
Intel Pentium D 820
Intel Pentium 4 EE 3,46
Intel Celeron D 326
AMD Opteron 144
AMD Athlon 64 X2 4600+
Takt-
frequenz
2666 MHz
2666 MHz
3466 MHz
2800 MHz
3466 MHz
2533 MHz
1800 MHz
2400 MHz
Kern
Kentsfield
Conroe
Presler
Smithfield
Gallatin
Prescott
Venus
Manchester
Architektur
Core
Core
Netburst
Netburst
Netburst
Netburst
K8
K8
Revision
B3
B1
B1
A0
M0
E0
E4
E4
Fertigung
65nm
65nm
65nm
90nm
130nm
90nm
90nm
90nm
Reale
Kerne
4
2
2
2
1
1
1
2
Logische
Kerne
4
2
4
2
2
1
1
2
FSB (effektiv)
1066 MHz
1066 MHz
1066 MHz
800 MHz
1066 MHz
533 MHz
-
-
L1
Execution-
Cache
2*32 KB
32 KB
2*12 KµOps
2*12 KµOps
12 KµOps
12 KµOps
64 KB
2*64 KB
L1
Daten-
Cache
2*32 KB 32 KB 2*16 KB
2*16 KB
8 KB
16 KB
64 KB
2*64 KB
L2
Cache
2*4096 KB
4096 KB
2*2048 KB
2*1024 KB
512 KB
256 KB
1024 KB
2*512 KB
L3
Cache
-
-
-
-
2048 KB
-
-
-
Befehls-
sätze
MMX,
SSE,
SSE2,
SSE3,
SSSE3
MMX,
SSE,
SSE2,
SSE3,
SSSE3
MMX, SSE, SSE2, SSE3
MMX, SSE, SSE2, SSE3
MMX, SSE, SSE2
MMX, SSE, SSE2, SSE3
MMX, SSE, SSE2, SSE3, 3DNow!, 3DNow!+
MMX,
SSE,
SSE2,
SSE3,
3DNow!,
3DNow!+
Sonstige Features
EM64T,
Vander-
pool,
NX-Flag
EM64T,
Vander-
pool,
NX-Flag
EM64T, Hyper-
threading, Vander-
pool, NX-Flag
EM64T, NX-Flag
Hyper-
threading
EM64T, NX-Flag
AMD64, NX-Flag
AMD64, NX-Flag
Prozessor-
Aufbau
14-stuf. Pipeline
14-stuf. Pipeline 31-stuf. Pipeline
31-stuf. Pipeline
20-stufige Pipeline
31-stufige Pipeline
17-stuf. FPU und 12-stuf. ALU Pipeline
17-stuf. FPU und 12-stuf. ALU Pipeline
Transistoren
582 Mio. *
291 Mio.
376 Mio.
230 Mio.
169 Mio.
125 Mio.
114 Mio.
154 Mio.
Kerngröße
286 mm² *
143 mm²
280 mm²
213 mm²
240 mm²
112 mm²
115 mm²
147 mm²
Sockel
LGA-775
LGA-775
LGA-775
LGA-775
LGA-775
LGA-775 939
939
TPD
130 W
65 W
130 W
95 W
110,7 W
84 W
89 W
110 W

 

Der "Core 2 Extreme QX6700" ist, wie auch schon der Pentium 955 EE, kein "echter" Mehrkernprozessor und besteht damit aus zwei Core-2-Duo-Prozessoren. Beim Pentium 955 EE wurde bereits der selbe Trick angewandt, wo zwei Cedar-Mill-Kerne nebeneinander in einem CPU-Package verbaut wurden. Beim Kentsfield wurde genau das gleiche gemacht.

 

Wie das ganze nun "unter der Haube" aussieht, verrät uns Stephen Smith von Intel, der einen Kentsfield-Prozessor in seiner rechten Hand hällt.

 

 

Der Vorteil für Intel an der Sache ist, dass man sich die Entwicklung eines "Quadcore-Prozessors" spart und einen Quadcore somit viel früher herausbringen kann. Intel hat sich wahrscheinlich dafür entschieden, weil AMD bereits mit einem "echten" Quadcore am Start steht. Der Nachteil an der ganzen Sache ist, dass die beiden zusammen verbauten Dualcores untereinander nicht direkt kommunizieren können. Dies geschieht über den FSB, was Performance kostet.

 

Der Vorteil des Shared L2 Cache ist damit auch teilweise hinüber. Die beiden einzelnen Dualcores haben zwar immer noch einen gemeinsamen Cache, aber sobald Daten von einem Dualcore zum anderen müssen, findet der Umweg über den verhältnismäßig langsamen FSB statt. Laut Intel ist der FSB schnell genug, so dass man keine Performance-Nachteile hat.

 

Beim „Pentium 955 EE“ hat das bereits wunderbar funktioniert, nur handelt es sich da um nur zwei Kerne an einem 1066 MHz starken FSB. Beim Kentsfield müssen sich nun vier Kerne den ebenfalls mit 1066 MHz getakteten FSB teilen.

 

Wie gut das ganze letztendlich funktioniert, wird sich in unseren Benchmarks auf den nachfolgenden Seiten herausstellen.

 


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