Von: M. Reichel , C.Marx

 |  24.09.07 22:00

GPU Midrange Round-Up: ATI HD2600XT vs. NV 8600GTS


 ATI HD 2600XT:

 

 

 

Gigabyte sendete uns zwei der derzeit besten DX10 Midrange Karten, die ATI zu bieten hat. Die Rede ist von zwei HD2600XT GDDR4. Der Unterschied liegt hauptsächlich im verwendeten Speicher, denn es gibt auch eine GDDR3 Version, welche mit 700mhz arbeitet. Diese ist zwar einen Tick langsamer als ihr GDDR4 Bruder, kostet aber auch ca. 20-40€ weniger.
 

 

Zubehör:
 

An Zubehör sollte man in dieser Preisklasse nicht all zu viel erwarten und so kam es auch, dass der Karte an sich nur das nötigste beiliegt, um nicht auf dem Trockenen zu sitzen. Und sind wir mal ehrlich, wer hat jemals diese veralteten Games ernsthaft installiert.  Auch wenn das Game „Never Winter Nights 2“ groß auf der Verpackung propagiert wird, drin ist es jedenfalls nicht. Der Rest des Zubehörs liest sich wir eine Standardliste:
 

Inhaltsliste:
 

2x DVI / RGB Adapter

1x DVI / HDMI Adapter

1x Crossfire-Switch

1x S-Video / R-G-B

1x Handbuch

1x Treiber CD

 

Wir empfehlen bei den Treibern unbedingt den neusten Treiber zu installieren, der derzeit von ATI angeboten wird, da sich die Performance mit der letzten Version doch stark verbesserte.

 

 

 
Karte im Detail:
 

Die GDDR4 HD2600XT wirkt wie etwas aus den Schuhen gewachsen. Für eine Midrange Karte ist die Platine mit 24cm ausgesprochen groß, aber doch halb leer. Platzprobleme sollten aber in keinem Gehäuse entstehen. Die vier 0.9ns Chips von Samsung reihen sich um den R630. Die Spannungsversorgung wird nicht wie bei der HD2900XT digital erledigt, sondern fällt wieder wie üblich „analog“ aus. Da wir grade beim Thema Strom sind, sei anzumerken, dass die HD2600 XT doch recht Sparsam zu werke geht und somit einen absoluten Gegenpol zum großen R600 Bruder geht, welcher fast das 5-fache verbraucht. Mit angegebenen 50W im Lastzustand geht diese nun wirklich gutmütig mit dem kostbaren Gut um.

Dieser niedrige Stromverbraucht macht sich aber nicht nur auf der jährlichen Stromrechnung bemerkbar, sondern spiegelt sich auch im Gehörgang des Users wieder. Denn der verbaute Kupferkühler kommt nicht wirklich ins Schwitzen und brauch so niemals auftouren. Bei unseren Test bewegte sich der Lüfter am Rand des Stillstandes und war so nicht wahrzunehmen. Doch der Kühler sieht seine Aufgabe nicht nur darin die GPU zu kühlen, sondern er kümmert sich im selben Zug noch um die Speicherchips, welche durch ihr GDDR4 Design noch einmal weniger Strom verbrauchen als vergleichbare GDDR3 Chips. Das liegt daran, dass ihre Grundspannung wesentlich geringer ist.

 

 

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