Von: Semmel
| 10.01.06 20:03Gigabyte Geforce 7800 GT

Die Geforce 6800 Reihe hatte sich durch die enorme Leistung einen Namen gemacht. Der Nachfolger ist die Geforce 7800, die es momentan in der GT und GTX Ausführung gibt. Wie sich die neue Serie verhält und wie sie im Vergleich zu der Konkurrenz von ATI liegt, haben wir anhand der Gigabyte 7800GT getestet.
Gigabyte Geforce 7800 GT Review
1.Vorwort
Nach der GeforceFX Pleite brachte Nvidia mit der 6800 Reihe die fortschrittlichste Grafikkarte auf den Markt.
Mit dem Shadermodell 3.0 und Nvidia's eigener CineFX 3.0 Architektur ist sie der Konkurrenz technologisch überlegen und brachte auch eine hohe Leistung mit sich.
Jetzt nach ca. einem Jahr ist der Nachfolger der 6800 Reihe da - die 7800.
Nicht wie beim X850 von ATI ist es nur ein Refresh-Chip, sondern es handelt sich um eine Weiterentwicklung.
Auf CineFX 4.0 baut die neue 7800 Reihe auf und bringt damit zusätzlich zu den 3.0 Features noch weitere neue Techniken zur Effizienzsteigerung der Vertexshader, von saftigen 30% ist die Rede.
Der Chip- und Speichertakt wurde im Vergleich zum Vorgänger nur gering gesteigert.
Dafür takten die von 6 auf 8 erhöhten Geometrieeinheiten um 30 MHz höher als der restliche Chip.
Chiptakt / Speichertakt (eff.) in MHz:
| 6800 GT | 350/1000 |
| 6800 Ultra | 400/1100 |
| 7800 GT | 400/1000 |
| 7800 GTS | 430/1200 |
Die Pipelines sind größtenteils mit denen von der 6800 identisch, aber die Anzahl wurde von 16 auf 24 erhöht. Bei der 7800 GT sind vier Pipelines deaktiviert, so dass insgesamt noch 20 übrig bleiben.Beim Speicher setzt man weiterhin auf 256MB GDDR3-Ram mit 2,0 bzw. 1,6ns. Die Speicheranbindung bleibt bei 256 Bit.Mit 302 Mio. Transistoren ist es ein sehr komplexer Chip und hat schon nahezu doppelt so viele Recheneinheiten wie die X850 Reihe von ATI.Damit dadurch aber nicht die Kosten explodieren, wird die 7800 in 110 nm gefertigt. Das hat auch noch den erfreulichen Nebeneffekt, dass der Stromverbrauch und damit die Hitzeentwicklung reduziert wird. Aber wegen der vielen Transistoren ist Abwärme nur knapp unter dem Niveau der in 130nm produzierten 6800.Beim Referenzkühler wurden ebenfalls Fortschritte gemacht, dazu später mehr.Technisch reizt die 7800 GT/GTX bereits genauso wie die 6800 Ultra DirectX9.0c mit dem Shadermodell 3.0 voll aus. WGF 1.0, welches mit Windows Vista alias Longhorn kommt, wird ebenfalls bereits unterstützt. Wenn man die Steigerung der Pipelines und den Takt der Pixel- und Vertexshader berücksichtigt, hat die 7800 GTX eine um ca. 57% erhöhte Rohleistung gegenüber der 6800 Ultra bzw. bei den GT's ist der Unterschied bei ca. 53%. Dazu kommen noch die Effizienzsteigerungen!Daher kann man auf die Performance sehr gespannt sein, dazu später genaueres im Benchmarkteil.









