Von: D. Lang

 |  14.06.09 14:00

DFI Lanparty P45-T2RS


DFI Lanparty P45-T2RS Jr. im Detail

 

Verpackung:

Auf den ersten Blick präsentiert sich die äußere lila blau gehaltene Verpackung relativ unauffällig. Lediglich der große gelbe Schriftzug Lanparty JR P45-T2RS Jr. und der kleine Slogan „Looks small, Frag more!“ sowie Junior selbst stechen einem ins Auge. Neben den obligatorischen Hinweisen auf Features die das Board bietet (Intel OC Power off issue fixed, Smart Connectors und das Auto Boost System), findet sich nichts Besonderes.

 

 

Nichts Besonderes. So beschreibt sich auch der Look des inneren Kartons, welcher unser Objekt der Begierde beinhaltet. In schlichtem Weiß gehalten und lediglich mit einem kleinen Lanparty Logo verziert, schützt er das noch friedlich schlummernde Mainboard.

 

 

Zubehör:

Hier bietet DFI alles, was man für den erfolgreichen Einsatz des Mainboards braucht. So finden sich neben 2 orangefarbenen IDE Rundkabeln, ein ebenfalls oranges S-ATA Kabel, die Slotblende für den Einbau ins Gehäuse der Wahl, Ersatzjumper, das mehrsprachige Handbuch, die Treiber-CD mit kleinen Tools, die RAID-Treiber Diskette sowie die auf der Verpackung beworbenden Smart Konnektoren jeweils einzeln verpackt in dem weißen Karton. Letztere sind ein nettes Gimmik seitens DFI, da man durch deren Einsatz eigentlich keine Probleme mehr beim Verkabeln des Frontpanels mehr haben sollte.

 

 

Das Mainboard selbst:

Wo fängt man hier am besten an? Richtig, bei der Farbgebung. So präsentiert sich das DFI Lanparty P45-T2RS Jr. in einem schönen schwarz-Orange. Den Anspruch, bei Übertaktern und vor allem Casemoddern beliebt zu sein, erfüllt DFI hier auf ganzer Linie.

 

 

 

Anschlussmöglichkeiten:

  • 2x PCI-e 16x (Corssfire Betrieb 2x 8x)
  • 1x PCI-e 1x
  • 1x PCI
  • Realtek ALC885 7.1 Onboard Sound
  • Marvell Gigabit LAN
  • 1x Jmicron IDE
  • 6 serielle S-ATA Ports (RAID 0, RAID 1, RAID 0+1, RAID 5 möglich)
  • 1x PS/2 Maus 1x PS/2 Tastatur
  • 1x S/PDIF optischer Anschluss
  • 1x S/PDIF RCA Koaxial Anschluss
  • 6x USB 2.0/1.1 zusätzlich 6x USB 2.0/1.1
  • 1x RJ45 LAN
  • Center/Subwoofer, Rear Right/Left, Side Right/Left
  • Line-In, Line-Out, Mic-In
  • 1x extern serieller DB-9 Anschluss
  • 1x Frontaudio
  • 1x CD-In
  • 1x IrDA
  • 1x FDD (Floppy Disk Drive/Diskettenlaufwerk)
  • 3x System Fan

 

 

 

Kühlung:

Die Southbrige (SB) wird durch einen kleinen, schlicht gehaltenen schwarzen Passiv-Kühlkörper kühl gehalten. Die Northbridge Kühlung dagegen zeigt sich da schon von einer etwas potenteren Seite. So befindet sich ein schwarzer, mit Lanparty-Schriftzug versehener Kühlblock auf der Northbridge (NB), der Schraublöcher für einen optionalen 40mm Lüfter aufweist und via einer Heatpipe mit einem silbernen Kühlkörper verbunden ist, der seinerseits den Spannungswandlern (Spawas) zu einem kühlen Kopf verhelfen soll. Positiv anzumerken ist, das die Möglichkeit gegeben ist, selbigen Kühler auch zu entfernen, um beispielsweise eine etwas potentere Art der Kühlung, wie zum Beispiel ein Kühlblock für Wasserkühlungen, zu installieren. Zum gesamten Kühlkonzept des schwarzen PCBs aus dem Hause DFI kann man eigentlich nicht mehr sagen als sich an den altbewährten Spruch "An sich nichts besonderes, der Zweck heiligt jedoch seine Mittel" zu halten. Vergessen zu erwähnen, dass wir unseren Kühlboliden aka Scythe Mugen2 um 90° drehen mussten, um selbigen montieren zu können, dürfen wir an dieser Stelle aber auf keinen Fall.

 

 

 

 

Layout:

Hier scheint DFI definitiv seine Hausaufgaben gemacht zu haben, sieht man von kleineren „Schönheitsfehlern“ einmal ab. So findet man 6 abgewinkelte S-ATA Anschlüsse, die somit keinerlei Probleme bei Grafikkarten mit Überlänge verursachen. Warum man den IDE Port nicht auch noch abgewinkelt hat, haben wir nicht ganz verstanden, müssen dies aber wohl oder übel so hinnehmen. Zumindest ist Selbiger so positioniert, dass er keinerlei Platzprobleme verursachen sollte. Da es sich beim DFI Lanparty P45-T2RS Jr. jedoch um ein Mini-ATX konformes Mainboard handelt, kommen wir nicht drum herum darauf hinzuweisen, dass Crossfire auf diesem PCB auch seine Schattenseiten haben wird. So findet sich neben dem primären PCI-e 16x Slot nur ein PCI-e 1x Slot. Daraus resultiert leider die Tatsache, dass bei Dual-Slot Grafikkarten mit großen Kühlern zumindest die obere Karte aufgrund fehlender Luftzirkulation stark aufgeheizt wird. In wie fern sich das negativ auswirkt, können wir in diesem Test leider nicht klären, da uns keine zweite Grafikkarte des gleichen Modells zur Verfügung steht.

 

 

 

 

Besonderheiten:

Hier bietet das DFI Lanparty P45-T2RS Jr. mehr als wir zunächst erwartet haben. So finden sich neben einer “stehenden” Mainboard Batterie, die ganz am Rand positioniert wurde, um auch bei verbauten Erweiterungskarten noch genügend Platz zum Entfernen zu haben, ein Power und ein Reset Button direkt auf dem PCB. Dies ist besonders für uns und Übertakter, die eine ähnliche Teststation wie wir sie nutzen und diese einem normalen Gehäuse vorziehen, besonders erfreulich. Ist man aber eher der normalen Übertaktungsriege zugehörig und nutzt ein normales Gehäuse, kann man sich den umständlichen Weg, das Gehäuse im Falle eines misslungenen Übertaktungsversuchs mühselig zu öffnen um ein CMOS-Clear durchzuführen, sparen. DFI hat hier mitgedacht und einen der CMOS-Clear Jumper so am Backpanel angebracht, dass man dies einfach von dort falls erforderlich ausführen kann.


Zusammenfassend ist alles gut erreichbar und präsentiert sich nicht zuletzt durch die gewählte Farbgebung als selbsterklärend.

 

 

Kommentare (5)


nixchecker14

Datum: 14.06.2009
Mhm, schönes Review.
Tolles Board.
Würde ich auch gerne haben.
z0Ink
Datum: 24.06.2009
Schade das ich erst jetzt dazu komme, aber gibt es Kritik oder viel wichtiger, Anregungen für kommende Arbeiten?

Wäre nett wenn jemand mal sagt was er sich wünscht/sehen will
malik79
Datum: 1.07.2009
Toles Mainboard, ich kaufe aber lieber Gigabyte - DFI fand ich schon immer doof...
z0Ink
Datum: 2.07.2009
Ok, das ist mal ne Aussage, die ich nicht zwingend nachvollziehen kann. Ich habe zwar auch mit Gigabyte angefangen, und bin auch irgendwie drauf eingestellt, aber dennoch ist DFI keinesfalls "doof". Aber jedem seine Meinung, du wirst sicherlich deine Gründe haben.

nixchecker14

Datum: 2.07.2009
Der Grund ist wohl, dass er zu unerfahren ist um mit einem DFI umgehen zu können :zwinker:

Ich finde DFIs eigentlich gut, weil sie immer besondere OC-Eigenschaften haben.