Von: S. Eizenhöfer
| 15.12.09 22:00DDR3 Speicher-Roundup
Corsair Dominator DDR3 1600 - CL8
1994 gründeten Don Lieberman, John Beekley und Andy Paul die Firma Corsair in Fremont, Kalifornien, wo sich noch heute der Hauptsitz befindet. Ursprünglich stellte dieses Unternehmen COAST-Module (Cache-On-A-Stick) für Intel her. Nachdem der Cache jedoch vom Mainboard auf den Prozessorkern umzog, widmete sich man vermehrt dem Herstellen von Speichermodulen. Ende der 90er erschloss man mit Spezialisierung auf Overclocking-RAM einen neuen Markt. Corsair war auch jener Hersteller, welcher erstmals Kühlkörper auf seinen Modulen anbrachte.
Die Dominator-Linie stellt die Spitze Corsairs Produktfamilie dar. (Seit geraumer Zeit werden auch Dominator GT Module verkauft. Diese handverlesenen Module sollen höchsten Ansprüchen genügen.) Ins Rennen geschickt wurden zwei Module mit Nachfolgender Bezeichnung: „CMD4GX3M2A1600C8". Ob dieser auch unser Starterfeld dominieren kann, wird sich im weiteren Verlauf noch zeigen. Zunächst jedoch einige Informationen aus den Datenblättern.
| Corsair Dominator PC312800 - C8 | |
| Modellbezeichnung | CMD4GX3M2A1600C8 |
| Modulgröße | 2 x 2GB |
| Taktfrequenz | 1600MHz |
| CAS Latency (CL) | 8 |
| RAS to CAS Delay (tRCD) | 8 |
| Row Precharge Delay (tRP/tRC | 8 |
| Row Active Delay (tRA/tRD/tRAS) | 24 |
| Spannung | 1,65 V |
| Garantie | 10 Jahre |
Kurz ist die Garantiezeit von 10 Jahren Sicherlich nicht, da diese wohl häufig länger sein wird, als man den PC, in welchem sie verbaut sind, überhaupt nutzt. Wenn man jedoch bedenkt, dass viele andere Hersteller für ihre Highendprodukte eine lebenslange Garantie bieten, so ist das möglicherweise ein Argument gegen Corsair.
Die Timings sind mit 8-8-8-24 bei 1.600 MHz recht knackig gewählt und ähneln denen von Kingston bis auf eine Abweichung des „Row Active Delays" von 24 anstelle von 20 sehr. Jedec-Settings liegen dem Speicherpärchen drei an der Zahl zu Grunde. Corsair liegt hier im Mittelfeld, Patriot bietet nur zwei Einstellungen, Kingston dahingegen gar vier.
Optisch gibt es bei diesen Modellen unserer Meinung nach nichts zu meckern. Sogar die Verpackung, welche ganz anders, als gewöhnliche Plastikverpackungen daherkam, wusste zu überzeugen. Der große schwarze Aluminiumkühlkörper sieht nicht nur gut aus, sondern hält die verbauten Chips auch noch angenehm kühl. In Verbindung mit den ebenfalls schwarzen Platinen, sind diese ein optischer Leckerbissen. Nachteile der Dimensionierung könnten in der Praxis dadurch auftreten, dass die Riegel, aufgrund ihrer Höhe, nicht unter jedem CPU-Kühler montierbar sind. Im Test gestaltete sich die Montage, während unser Scythe Katana III Kühler bereits angebracht war, als nicht ganz einfach. Der Betrieb hingegen verlief einwandfrei.








