Von: A.Bunen

 |  22.05.06 23:45

AquaComputer aquagraFX 7800 Wasserkühler


 

 


6. Testablauf & Performance

Die Grafikkarte wurde mit einem japanischen Benchmark namens „SL-Bench“ belastet. Die Idle-Temperaturen wurden nach 20 Minuten ohne jegliche Belastung durch Programme (Taskmanager sagt 0% Auslasung).  Belastet wurde mit insgesamt 3 gleichzeitig laufenden SL-Bench-Fenstern, die die Grafikkarte innerhalb von 20 Minuten anheizen soll. SL-Bench wurde gewählt, da es in mehreren Thread gestartet werden kann.

Die Wasserkühlung besteht hierbei aus folgenden Komponenten: Einen HTF3 Triple(3 x 120mm Lüfter) Radiator, eine Eheim 1048 Pumpe und zwei Noiseblocker SX1 12cm Lüftern. Die Lüfter liefen bei 1200rpm und die CPU wurde nicht in den Kreislauf eingeschlossen, da diese durch einen Scythe Ninja PLUS aktiv gekühlt wurde. Die Wärmeleitpaste des Referenzkühlers der Geforce 7800 GTX wurde durch die MX1 von Artic Cooling ersetzt. Dadurch konnte man eine faire Angleichung erreichen, damit keiner der beiden Kühler einen Vorteil hat, da man durch Wärmeleitpaste je nach Art und Aufbau große Leistungsunterschiede bekommen kann.
Der Lüfter der Geforce 7800 GTX wurde durch den Treiber automatisch gesteuert und wurde nicht auf eine bestimmte Drehzahl fixiert.

*Raumtemperatur war bei 21°C (+/-1°C).

Kommen wir nun einmal zu den gemessenen Werten mit der Standardfrequenz der Geforce 7800 GTX:


Diese Temperaturen sprechen sofort für die Wasserkühlung, was nicht anders zu erwarten war. Die mit Luft gekühlte Lösung der Geforce 7800 GTX ist nicht übertrieben groß, jedoch effektiv und leise. Die Wasserkühlung macht sich zwar auch aktive Luftkühlung für den Wärmeaustausch zu Nutze, jedoch kann man dadurch die größere Kontaktfläche mehrerer sehr langsamer Lüfter einsetzen, wie z.B. auf 5 oder 7 Volt geregelte 12cm Varianten, die danach nicht mehr wahrnehmbar sind. 

Um die Reserven der Grafikkarte zu entlocken, wurde die Taktfrequenzen von GPU und GDDR3 Speicher erhöht. Die Grenze lag bei dem Referenzkühler der Geforce 7800GTX  bei 498 MHz Core- und satten 1400Mhz Speichertakt.



Die Grenzen waren durch den Referenzkühler limitiert und durch verbesserte Kühlleistung des Aquagrafx7800, konnte man höhere Frequenzen herauskitzeln.
Auch wenn die Speicherchips auf der Rückseite keine so optimale und aktive Kühlung hatten, wie die an der Front, konnten wir die Taktraten weiter erhöhen. Die Core wollte die magische 500MHz Grenze nicht überschreiten, aber der Speicher ging noch auf 1447MHz hoch.

Kommentierung nicht möglich.