Aqua Computer Aquaduct 360 XT
Der Tower:
Der Tower alleine ist schon ein Kunstwerk für sich, die Technik die dann noch drin steckt, erstaunt um so mehr. Hinter dem schönen schwarz lackierten Edelstahlkleid mit den grauen, im Race-Design gehaltenen, Lüftergittern beherbergt das Aquaduct insgesamt drei Airstream 120mm Lüfter. Diese kommen auf voller Last auf angenehme 1200U/min bei maximal 24db. Das ist nicht mehr silent, doch ihre volle Leistung haben sie im Test nur sehr selten zeigen müssen. Im Schnitt liefen sie während der Testphase bei 600-800U/min, oder schalteten sich auch einmal ganz ab. Dies kann sich das Aquaduct aufgrund seiner 2in1 Bauweise durchaus erlauben, denn es kann ohne Probleme passiv arbeiten, wie auch aktiv arbeiten. Dabei kühlt nicht nur der Radiator, sondern auch die seitlich angebrachten Aluminiumprofile, welche gleichzeitig als Ausgleichsbehälter dienen. Zur Funktionsweise kommen wir im nächsten Abschnitt.
Weiter geht es mit dem wohl, neben der Pumpe, wichtigsten Teil – dem Radiator. Im Inneren des Aquaduct findet man so den altbekannten Airplex 360 wieder. Dieser langt aus, um ohne jegliche Anstrengung, moderne Systeme und auch folgende Generationen zu kühlen.
Als Motor für das ganze System verwendet Aqua Computer die Eheim Compact 600, welche oft auch von alphacool eingesetzt wird. Der große Vorteil der COmpact ist allerdings, dass sie über das integrierte Aquaero gesteuert werden kann. Und damit wären wir auch beim Herzstück bzw. der Kontrolleinheit des Towers. Bei dem Aquaero kann man, mit Verlaub, von voller Parameter-Kontrolle sprechen. Alle Werte von Lüfterdrehzahlen über Wasserfluss in Liter/h bis hin zu den Leistungswerten des Radiators, welche er aus Eingangs- und Ausgangtemperatur errechnet, werden visualisiert und können allesamt am Aquaduct auch selbst eingestellt werden, um so die Leistung sowie auch die Lautstärke seinem System anzupassen.
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