Nutzeroberfläche für den 100-Dollar-Laptop ist fertig
Das ]-Projekt, das jedes Schulkind in unterentwickelten Ländern mit einem kostengünstigen Laptop ausstatten will (One Laptop per Child), hat die Nutzeroberfläche für seine Geräte vorgestellt. Die gemeinsam von Red Hat und Pentagram entwickelte Software mit dem Codenamen Sugar orientiere sich an den Bedürfnissen auch von jüngsten Schulkindern im Lernprozess einer Gruppe, heißt es in einer ] der Non-Profit-Organisation. Daher stehe der Austausch mit anderen Schülern und den Lehrern im Vordergrund.
Der vom OLPC bereitgestellte Screenshot ist klein ausgefallen.
Rund um die Arbeitsoberfläche, die hier "Neighborhood" genannt wird, befindet sich ein Rahmen mit anklickbaren Icons. Diese stehen links, oben und rechts für "Personen", "Orte" und "Dinge". Das untere Rahmenstück repräsentiere Elemente wie "Aktivitäten", "Einladungen" und "Benachrichtigungen". Bei der Entwicklung der Nutzeroberfläche haben die Entwickler nach eigenen Angaben bedacht, dass sie auch für Kinder überall auf der Welt in verschiedenen Altersklassen geeignet sein müsse, die nie zuvor mit Computern zu tun hatten. Sie müsse daher intuitiv zu bedienen sein, ohne die Erkundung und den Ausdruck der kindlichen Ideenwelt einzuschränken.
Das OLPC-Projekt teilt ], dass sich der afrikanische Staat Ruanda nach einem Treffen seines Präsidenten ] mit dem OLPC-Initiator Nicholas Negroponte bereit erklärt hat, innerhalb von fünf Jahren Schulkinder mit Laptops auszustatten. Ruanda erhalte einige Testgeräte und die Zusage, mit anderen Projektteilnehmerländern Erfahrungen austauschen zu können. Das Land verspricht sich, die Kinder mit den Laptops umfassender und kostengünstiger als mit herkömmlichen Schulbüchern ausbilden zu können.
Ende vorigen Jahres ging der OLPC in die ]. Das Projekt hofft laut aktuellen US-Medienberichten, im dritten Quartal dieses Jahres die Massenproduktion aufnehmen zu können. Neben Ruanda beteiligen sich bisher Argentinien, Brasilien, Libyen, Nigeria, Thailand und Uruguay.
ich bin von dieser olpc sache nicht überzeugt. anstatt millionen für die lappis auszugeben sollte der ruanda lieber mal schulen bauen anstatt dass wir die immer finanzieren..
04.01.2007, 17:50
incredible-olf
:rolleyes:
Schulen die den Kindern keine Perspektiven geben sind nicht sonderlich sinnvoll, die Kinder mit Laptops auf die reale Welt vorzubereiten halte ich durchaus fur richtig.
Obs was bringt wird so oder so nur die Praxis zeigen, Chancen hat das Projket auf jeden fall.
04.01.2007, 17:53
^^XSS^^
Und woher bekommen die in afrika aufm land strom ?
04.01.2007, 17:58
incredible-olf
Steckdose
06.01.2007, 12:35
shared
zum strom, ich hab mal im zusammenhang mit diesem projekt gehört bzw. im tv gesehen (ist aber glaub ich auch schon wieder mindestens zwei jahre her) wie die mit ner kurbel im gange waren... ^^
laptops sind schön, schulen, die kostenlos sind, sicher auch, nur sollten wir nicht vergessen, dass viele menschen in afrika weder ausreichend mit nahrung noch mit sauberem trinkwasser versorgt werden.
und zu den schulen, die wir so oft finanzieren: nicht selten kommt weniger als die hälfte des geldes am letztendlichen bestimmungsort an, was uns unsere liebe für bürokratie und einen aufgeblähten staatsapparat kostet verschlingt in afrika die korruption.
um es abzukürzen: die afrikanische bevölkerung hat dringendere bedürfnisse als laptops für schulkinder.
06.01.2007, 18:21
Threadersteller
s4nt4-c4p
die laptops bieten afrikanischen schulkindern endlich die gelegenheit auch erfahrungen weltweit zu machen, ausserdem ist es ein wichtiger schritt raus aus dem entwicklungsland. Zudem ist es leichter und billiger internetmäßig schulstoff an kinder weiterzugeben, als wenn man immer ein neues buich bräcuhte.
auch können so kinder stoff vermittelt bekommen die nciht die chance haben eine schule zu besuchen.
07.01.2007, 15:11
shared
anfang 2002 hatte lediglich jeder 150. afrikaner einen internetzugang (quelle: ]), und diese internetanschlüsse konzentrieren sich auf die ballungsräume, in den ländlichen regionen (wo das unterrichten über internet bzw das unterrichtsmedium internet als "schulbuchersatz" ja durchaus sinnvoll wäre) sieht es mit der infrastruktur teilweise sehr sehr düster aus.
und die menschen in diesen gebieten haben eher eine schule als telefonleitungen vor der haustür.
14.01.2007, 18:29
^^XSS^^
LOL so wenige gibts irgendwo auch ein bericht wie es 2006 war ?
14.01.2007, 21:05
Azu
Zitat:
Zitat von shared
zum strom, ich hab mal im zusammenhang mit diesem projekt gehört bzw. im tv gesehen (ist aber glaub ich auch schon wieder mindestens zwei jahre her) wie die mit ner kurbel im gange waren... ^^
Jap das habe ich vor kurzem auch im Inet gelesen. Man müsste alle paar Minuten an einer Kurbel drehen damit das Ding läuft. Vll. finde ich ja gleich noch den Link....
14.01.2007, 23:09
Semmel
Zitat:
Zitat von shared
um es abzukürzen: die afrikanische bevölkerung hat dringendere bedürfnisse als laptops für schulkinder.
Ja.... und dsa ist auch immer das TOP Argument gegen einfach alles.
Um nur mal ein Beispiel zu nennen, wird auch die Raumfahrt kritisiert, weil dort viele Milliarden verschwinden, während in Afrika die Leute verhungern.
Das gleiche gilt auch für viele andere Bereiche, vor allem in der Forschung.
Aber die Armen zu unterstützen auf Kosten der Forschung bringt langfristig garnichts.
Ohne kostenintensive und auch riskante Forschung (riskant deswegen, weil man trotz gewaltiger Investitionen nicht weiß, ob was brauchbares herauskommt) gibts auch keinen Fortschritt.
Und ohne Fortschritt wird die gesamte Menschheit aussterben.
Außerdem.... den armen Leuten Essen in den Rachen zu schieben bringt garnichts. Man hilft den Leuten nicht, indem man für sie tut, was sie selbst tun können. Damit werden sie nur abhängig und sonst nichts.
Indem man ihnen Laptops gibt und damit die Bildung fördert, damit sie sich selbst entwickeln können und unabhängig von uns werden können, damit wird ihnen am meisten geholfen.
So pervers es auch klingen mag, lieber lässt man da ein paar Leute verhungern oder an irgendwelchen Krankheiten verrotten, als dass deren Fortschritt komplett still steht. Weil dann haben sie erst recht keine Zukunft.