Sorry.
Dies ist wohl nicht so ganz gut zum Ausdruck gekommen.
Was ich meinte, ist, daß in einem HTPC eine etwas höherwertige Soundkarte verbaut sein sollte, damit man an deren Digitalausgängen in den Genuß von sechskanaligen
PCM-Streams kommen kann.
Noch mal sorry ...
Ob die Mainboardläsungen mit diesen Codecs an ihren Digitalausgöngen mehr als nur Stereo können, wieß ich nicht mit Sicherheit.
Ich kann (mit meinem ALC888) zwar sechs Kanäle als Option wählen, aber leider nicht überprüfen, ob in der Tat ein solcher Stream auch ankommt.
Ich habe an meinem Reciever dummer Weise nur zwei digitale Eingänge, wobei der mit dem PC verbundene optische Eingang, sinniger Weise als CD-Eingang gewählt ist.
Da von CD aber grundsätzlich nur Stereo kommt (kommen kann), kanns sein der Reciever weigert sich nur mehrere Kanäle entgegen zu nehmen.
Den elektrischen Digitalausgang, dessen Gegenstück am Reciever auf DVD gewählt, auf alle Fälle auch mehrere Kanäle entgegen zu nehmen bereit wäre, kann ich nachdem es letztens anläßlich einer Umsteckaktion geblitzt hat, leider nicht mehr verwenden.
(Jetzt noch einen Mantelstromfilter zu kaufen ist es wohl zu spät ...

)
Tut mir leid, daß ich Dir keine befriedigende Antwort geben kann.
//edit:
später ...
Das Thema hat mir keine Ruhe gelassen.
Zunächst habe ich in den Soundtreiber-Einstellungen 6-Kanal-Sound aktiviert und eine DVD in meinen Brenner eingelegt.
Dann habe ich mal alle (mir) möglichen Eingangs-Ausgangs-Kombinationen durchprobiert.
Dabei konnte ich mit dem TV-Eingang am Reciever, einen durchaus surround-fähigen Digitaleingang dingfest machen.
Danach habe ich den vom Mainboard kommenden Lichtleiter dort angestöpselt.
Ernüchterung ...
Mit dem Mediaplayer 9, mit dem VLC-Player und Nero Show Time (Vollversion) zeigte sich das gleiche Ergebnis.
Der Reciever schaltete selbständig auf Stereo (mit Dolby ProLogic), was ja wohl so viel heißt, als daß das Mainboard keinen mehrkanaligen
PCM-Stream herzugeben bereit ist.
Da der Versionssprung vom ALC888 zum 889A wohl eher darin zu sehen ist, daß man (im Wesentlichen) mehr Rechenarbeit in einen linearen Frequenzgang investiert, nehme ich an, daß Du zu dem selben Ergebnis kommen wirst.