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24.02.2010, 00:22
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Du benutzt den DNS-Server deines Providers, daher teilt dein PC ihm immer die URLs mit, auf die du zugreifst (um sie aufzulösen). Wenn das protokoliert wird, gibt es diesbezüglich keine Geheimnisse. Da man anhand der URL schon Rückschlüsse ziehen kann.
Wenn du einen fremden DNS-Server benutzt, wird es für deinen Provider schon schwieriger. Dann hat er aber immerhin noch die IP-Adressen, die er prüfen kann. Das wird dann aufwändiger, aber auch da bist du noch einigermaßen gläsern.
Halbwegs Privat bleibt es, wenn du über einen Proxy gehst, der irgendwo im Internet steht. Die kostenlosen taugen aber nicht viel, weil die Performance eher schlecht ist. Für reguläres Surfen reicht dies leider nicht. Und selbst wenn du einen guten erwischt oder einen bezahlten nimmst, kann dann zwar dein Provider nicht viel sehen, aber dafür der Betreiber des Proxys. Und dem würde ich sehr viel weniger trauen, als dem Provider.
Ganz unsichtbar kannst du dich wohl niemals machen, aber in der Regel haben die Leute wichtigeres zu tun, als sich als Spanner zu betätigen. Und wenn nicht, wenn juckts.
Was deine Inhalte anbelangt, gibt es immerhin auch Datenverschlüsselung aller SSL. Wenn du also zum Beispiel deine Mails mit SSL hochlädst oder auf deinen FTP mittels SSL zugreifst, dann kann der Provider zwar sehen wohin du dich verbindest, aber deine Daten sind und bleiben für ihn verschlüsselt.
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