schönes tema.
bei der speicherverwaltung mußt du erst einmal unterscheiden, zwischen CPUs die "nur" über den L1 und L2 cache verfühgen und denen, die zudem noch einen L3 cache besitzen. dann kommt noch der unterschied dazu, ob die
CPU einen eigenen speicherkontoler besitzt oder den umweg über den NB-chip machen muß, weil der speicherkontroler auf dem board sitzt.
in der regel sieht das erst einmal so aus, das bei dem L1 und L2 cache jeder kern über ihren eigenen verfühgen. hier hat dann jeder kern erst einmal seine eigenen daten zum verarbeiten abgelegt. kommt noch der L3 cache hinzu, den sich alle kerne teilen, werden daten auch hier abgelegt. das bringt den vorteil, dass auch der kern1 nun auf daten vom kern2, die im L3 cache liegen, zugreifen kann und mit verarbeiten kann. so "kann" die arbeitsleistung der einzelnen kerne optimiert werden damit alle gleich viel zu tun haben und nicht ein kern plötzlich "brach" liegt.
dann kommt dazu, dass CPUs die einen eigenen speicherkontoler haben, direkt auf den
RAM zugreifen. liegt der kontroler auf dem mainboard, muß die
CPU den umweg über den NB-chip nemen, was in der regel zu etwas höheren latenzzeiten führt. (die sind aber sehr gering) zusätzlich wird die geschwindigkeit dann vom NB-takt begrenzt. hier spricht man von dem sogenannten "flaschenhals".
so, hoffe, dass ich das etwas erklären konnte