Für vollkommen unabhängige Anwendungen dürfte der Vorteil, der durch die vier zusätzlichen virtuellen Kerne gegeben ist, denkbar klein sein.
Er ist ganz sicher nicht so groß, als wären das vollkommen unabhängige native Kerne.
Es ist ja so, daß sich nun vollkommen unabhängige Threads, mit zudem total anderen Anforderungen, die jeweiligen Caches und Pipelines teilen müssen. Cacheanfragen werden also mehr als nur oft in Leere laufen und der Overhead muß auch mühselig zum
Ram und zurück transportiert werden.
Das wird die Filmschauerei wahrscheinlich vordergründig nicht so arg bremsen. Zumindest nicht so, daß das Vergnügen am bewegten Bild unmöglich wird.
Einen gewissen, schlecht vorherbestimmbaren Performance-Verlust beim Gaming wirst Du aber sehr wahrscheinlich, trotz der geballten Rechenkraft des Core i7, hinnehmen müssen.
Der Prozessor kann ja schließlich nicht alles cachen.
Wie sich die
Grafikkarte, die beim Gaming eigentlich schon genug zu tun hat, mit der zusätzlichen Last herum schlägt, besonders ob sie die Berechnungen bei der Dekodierung der TV-/Movie-Streams noch selber durchführt oder diese Last eventuell teilweise oder ganz an die
CPU abgibt, wäre auszuprobieren.
Ich denke, daß es entschieden praktikabler ist, die Filmwiedergabe einem separaten kleinen HTPC zu überlassen.