Warum beide Prozessoren zu gleichem Preis verscherbelt werden kann ich nicht sagen.
Da müßte man schon mal versuchen Intels Verkaufsstrategen zu interviewen.
(Meine persönliche Vermutung ist, daß man dem i7, damit er sich besser verkaufen läßt, einen künstlich geschrumpften Preis verpasst hat.)
Welcher besser ist, ist auch nicht wirklich einfach zu beantworten.
Besonders da es doch beides Mobil-Prozessoren sind und hier ja neben der reinen erbringbaren Performance eben der elektrische Leistungshunger mit in der Wagschale liegen muß, ist sowas wie eine Patt-Situation gegeben.
(Nach meiner unmaßgeblichen Meinung ist aber der Stromverbrauch höher zu gewichten, wodurch der i7 eher zur zweiten Wahl wird.)
Kann der i5-2540M nur vier Threads beackern, punktet er eben mit einem höheren Takt, den er sogar noch in wirklich luftige Höhen steigert, wenn nur ein Kern (zwei Threads) beschäftigt wird. Weil man beim mobilen Computing, für Videoarbeit, CAD, zum Blendern und für Cinema 4D gibts sowieso entschieden besser geeignete und potentere Workstations, soll heißen sowas muß man nicht im Bus oder in der Eisenbahn machen, auf gar keinen Fall mehr als 4
GB Ram vernünftig nutzt, ist die Einschränkung durch den Memory-Controller ja weiß Gott kein Nachteil.
Für alle Aufgaben die man mit einem Schlepptop normaler Weise erledigt, reicht die Performance dieses Prozessors vollkommen aus. Meist wird sich zeigen, daß es so ein potentes Rechenwerk überhaupt nicht braucht.
Immerhin, und das ist ja mal wirklich gut, wird die volle Performance nicht gebraucht, schaltet der einen Gang zurück, womit sichergestellt ist, daß der Akku ein paar Minuten länger hält.
Der i7-2630QM:
Performance pur. ...(!)
Mit acht Threads, auch wenn hier bei 2,0 GHz schon Schluß ist, schafft der natürlich entschieden mehr als sein kleiner zweikerniger Bruder. Einige Anwendungen, wie etwa CAD, ziehen zudem einen nicht zu verachtenden Vorteil aus dem größeren L3-Cache.
(Als Desktop-Replacement wäre sowas also gut brauchbar. Allerdings muß man die Nachteile auch in Kauf nehmen. Eine Workstation mit einem "erwachsenen" i7 ist halt preiswerter, macht weniger Krach und schafft letztendlich noch mehr.)
Problematisch nur, daß er dabei ganz schön an der Pulle nuckelt und so selbst der beste Akku innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit nichts mehr hergibt.
OK. Strom sparen kann der i7, wenn er nur wenig beschäftigt ist, natürlich auch.
Tiefer im Verbrauch als sein kleinerer Bruder kommt er aber auf garkeinen Fall.
Also, da kann man machen was man will, (oder es eben auch sein lassen), wird ein Schleppi mit dem i7 tendenziell immer eher nach einer Steckdose schreien.
Bekommt er die "falsche" Software, wie beispielsweise Games, zum Beackern taktet er immerhin mit fast 3 GHz, ist dabei aber eben, weil ziemlich sicher große Overheads zwischen den vier verbleibenden Threads zu verzeichnen sind, in Summe kaum potenter als der i5, und senkt seine ACP eben doch nicht.
(Für mich wäre dies ein KO-Kriterium.)
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