Deinen anderen Thread, das Undervolten betreffend, hab ich um Ordnung zu schaffen, mal in den Papierkorb gekickt.
Eine Antwort gibts aber trotzdem.
Also wenn Du Dir sicher bist, daß
OC nicht angesagt ist, spricht mal überhaupt nichts dagegen mal die kleinste machbare Vcore, die für stabiles Arbeiten @stock nötig ist, zu suchen.
Bei mir sinds übrigens 1,23 Volt.
Ich könnte auch mit 1,18 Volt stabil (sowohl Prime läuft damit stabil, als auch F@H) fahren, muß dann aber hinnehmen daß mein Mainboard bei einem eventuell nötig werdenden Neustart, etwa weil Windows mal wieder einen Flicken bekommen hat, keinen POST mehr machen will.
Mit meiner Kühllösung, die erstens ins Case passen mußte und zweitens auf gar keinen Fall hörbar werden darf, also alles Andere denn potent arbeitet, erreiche ich mit der abgesenkten Vcore, daß die Kerne niemals über etwa 85 bis 87 Grad kommen.
Ohne eigenes Zutun würde mir mein Mainboard 1,37 Volt einstellen und ich müßte Lasttemperaturen von um die 92 bis 95 Grad hinnehmen.
Das ist selbst mir zu viel(!) Schon deshalb, weil diese Temperaturen bedeuten, daß der Takt gesenkt würde und ich nichts dagegen tun kann.
Also lohnt sich das schon mal.
Zumindest hats bei mir gewaltig was gebracht.
Ich fahre so den Phenom II x4 955 zwar noch verdammt oberhalb seiner thermischen Spezifikation, konnte aber wenigstens sicher stellen, daß mir das Mainboard nicht rigoros die Spannung noch weiter senkt und den Multi auf 4 festlegt.
(Das macht, wenns zu warm wird, mein Gigabyte-Brett nähmlich auch mit deaktiviertem thermischen Management.)
Ich brauche, sonst wärs ja irgendwie sinnfrei bei F@H mit zu falten, die volle Performance ja dauerhaft 24/7.
Und die habe ich so hinfummeln können.
Ohne Undervolting hätte ich sie nicht, weil es immer wieder mal Phasen gäbe wo der Prozessor mit "angezogener Handbremse" laufen würde.
Stromersparnis bei mir übrigens etwa 20 Watt, also 0,4 KWh am Tag oder 146 KWh jährlich.
(Würde bei einem günstigen deutschen Stromversorger wohl so etwa 36 bis 40 EUR jährlich ausmachen.)
Im anderen Thread hast Du gefragt, wie man den durchs Undervolten eingesparten Leistungsbedarf berechnen kann.
Das kann man nicht!
Man weiß ja nicht einmal genau wie hoch die ACP (die tatsächliche Verlustleistung) mit normaler Vcore ist.
Irgendwelche nicht genau bekannten Prozentwerte von einem sowieso schon unbekannten Ausgangswert abziehen, ist wohl so sinnfrei wie nur Irgendwas.
Nur messen geht.
Und da ist dann auch gleich mal die Effektivität des Netzteils, die man ja auch nur Pi mal Daumen schätzen könnte, mit im Meßwert berücksichtigt.
Mit welcher Regelkennlinie Du die besten (und ggf. auch leisesten) Ergebnisse hin bekommst, kann Dir niemand sagen.
Target für die
CPU solltest Du auf 65° festlegen. Darunter beschäftigt blos den Lufter auf dem Cooler sinnlos. Das bringt dann auch "schön tiefe" Temperaturen.
Aber, außer vieleicht um damit zu prahlen, brauchts die ja weiß Gott nicht.
Alles was unterhalb der thermischen Spezifikation liegt, ist tief genug.
3000 rpm macht Dein Fan, wenn er ungeregelt läuft?
Boah ey. Was für einen unmöglichen Cooler hast Du Dir denn da zugelegt?
Das klingt ja fast als würde es ein Boxed-Cooler richten müssen.
(Wer macht denn sowas ...?)
Mit den Leveln von 1 bis 9 legst Du den Drehzahlbereich fest, in dem der Fan, bei durchs Mainboard vorgenommener automatischer Regelung, arbeiten soll.
Ich würde mal mit Level 9 beginnen und während Prime läuft schauen wie sich die Temperaturen entwickeln.
Bleibts damit (auch nach Stunden) gut unter 72°
CPU-Temperatur (etwa 82° am kältesten Core), versuchst Du mal Level 8.
Und dann, wenns noch geht, auch mal Level 7 und/oder 6 .. 5 ... 4 probieren.
Hast Du Dich dazu durchgerungen sowas wie einen Scythe Yasya, Mugen 3 oder einen EKL Alpenföhn Brocken bzw auch Groß Clockner oder einen Xigmatek Gaja zu verbauen, kannst Du wahrscheinlich auch mal mit den unteren Leveln experimentieren.
Dann wirds endlich wirklich leise oder sogar unhörbar.