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Alt 18.05.2007, 12:43
Threadersteller
s4nt4-c4p
 
Standard

Wahlen in Bremen - 8,5 % für die Linkspartei



Nun auch als Opositionelle Kraft im Westen zu hause.

Viel Glück
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Alt 18.05.2007, 13:01
z0Ink
 
Standard

Was? Wie darf man das denn verstehen?
 
Alt 18.05.2007, 13:02
Semmel
 
Standard

Schreib nicht gleich gar soviel zu dem Thema.
Bremen ist eh eine Stadt mit krassen Gegensätzen und voller verplanter Politik.

Es ist echt eine politische Meisterleistung, noch mehr Schulden pro Kopf als Berlin hinzubekommen und das bei einer Stadt, die durchschnittlich gesehn von sehr wohlhabenden Leuten bewohnt wird.

Tja, zur Linken, dass sie jetzt in einem (sehr kleinen) westlichen "Land" vertreten sind, heisst nicht, dass das auf die restlichen Länder übetragbar ist.

Ich glaube kaum, dass die Linke es 2008 in Bayern in den Landtag schaffen wird. (und das ist auch gut so)
 
Alt 18.05.2007, 13:07
Threadersteller
s4nt4-c4p
 
Standard

Ich geh da nicht tiefer drauf ein, weil dann Reaktionen wie dein "(und das ist auch gut so)" kommen. Was ist daran denn gut? Das jemand mal ne Conträre Meinung zur Schau stellt? Ne Modeerscheinung sind die linken auch nicht (Weimarer Republik). Vielleicht sind manche Ideen leicht naiv und auch ein wenig unausgegoren, aber von der frische her, übertreffen diese die (verzeihung) komplett behinderten Ideen der "großen Parteien" bzw der Koalition mit längen.

Ich find die Linken sehr Sympathisch und wünsch ihnen deshalb viel Glück. Dahitner stehen tu ich aber nciht, denn merke : Demokratie funktioniert einfach nicht!
 
Alt 18.05.2007, 13:46
Semmel
 
Standard

Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p Beitrag anzeigen
Ich geh da nicht tiefer drauf ein, weil dann Reaktionen wie dein "(und das ist auch gut so)" kommen.
Unsinn, du wartest doch genau auf solche Reaktionen. Ansonsten hättest du dir diesen Thread nämlich komplett sparen können.


Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p Beitrag anzeigen
Was ist daran denn gut? Das jemand mal ne Conträre Meinung zur Schau stellt? Ne Modeerscheinung sind die linken auch nicht (Weimarer Republik). Vielleicht sind manche Ideen leicht naiv und auch ein wenig unausgegoren, aber von der frische her, übertreffen diese die (verzeihung) komplett behinderten Ideen der "großen Parteien" bzw der Koalition mit längen.
Ja, vor allem weil gute Politik nur aus "Frische" besteht...


Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p Beitrag anzeigen
Ich find die Linken sehr Sympathisch und wünsch ihnen deshalb viel Glück. Dahitner stehen tu ich aber nciht, denn merke : Demokratie funktioniert einfach nicht!

Ich finde sie total unsympathisch, weil sie, egal was die regierende Partie bringt, grundsätzlich immer nur DAGEGEN sind.
Die Linke ist total kontraroduktiv.

Ich würde z.B. auch einen Mindestlohn für sinnvoll halten.
Aber die Linke fordet in dieser Hinsicht natürlich gleich wieder horrende Beträge und macht damit die Chancen auf einen Mindestlohn eher kaputt, als dass sie sie unterstützt.
Hauptsache es werden noch ein paar SPDler "abgeworben".
Das scheint mir das eigentliche Ziel der Linken im Moment zu sein - mit leeren Versprechnungen mächtiger zu werden.
 
Alt 19.05.2007, 12:02
Benutzerbild von LAX_LAkes
LAX_LAkes
 
Standard

Diese Versprechen machen sie ja so beliebt, dass sie für hohe Mindestlöhne sind und die Steuern senken wollen etc.
Das ist aber nicht möglich, am Ende bezahlt man weniger Steuern, aber das muss man später bitter bezahlen. Die stupide Meinung der Meisten ist ja:

"Ich wähl den, der die Steuern senkt" was natürlich quatsch ist.

Abgesehen sind in der Linkspartei einige extreme Kommunisten, die man natürlich nicht anerkennen darf. Eig. müsste man auch die NPD verbieten. Aber die werden ja sogar gewählt in Meklenburg-Vorpommern. Offenbar haben wir in 60 Jahren nach dem Nazi-Regiem nichts dazugelernt. Es ist eine Beleidigung für alle, die unter Hitler gelitten haben.
 
Alt 19.05.2007, 15:27
Threadersteller
s4nt4-c4p
 
Standard

Zitat:
Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p
Ich geh da nicht tiefer drauf ein, weil dann Reaktionen wie dein "(und das ist auch gut so)" kommen.

Unsinn, du wartest doch genau auf solche Reaktionen. Ansonsten hättest du dir diesen Thread nämlich komplett sparen können.
Schön, das du glaubst zu wissen worauf ich warte und womit ich es versuche zu erreichen. O.o

Zitat:
Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p
Was ist daran denn gut? Das jemand mal ne Conträre Meinung zur Schau stellt? Ne Modeerscheinung sind die linken auch nicht (Weimarer Republik). Vielleicht sind manche Ideen leicht naiv und auch ein wenig unausgegoren, aber von der frische her, übertreffen diese die (verzeihung) komplett behinderten Ideen der "großen Parteien" bzw der Koalition mit längen.

Ja, vor allem weil gute Politik nur aus "Frische" besteht...
Oha Ironie, sehr niedlich. Vorallem weil ich genau das Statement abgegeben habe, zu dem du dich äusserst.

Zitat:
Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p
Ich find die Linken sehr Sympathisch und wünsch ihnen deshalb viel Glück. Dahitner stehen tu ich aber nciht, denn merke : Demokratie funktioniert einfach nicht!


Ich finde sie total unsympathisch, weil sie, egal was die regierende Partie bringt, grundsätzlich immer nur DAGEGEN sind.
Die Linke ist total kontraroduktiv.

Ich würde z.B. auch einen Mindestlohn für sinnvoll halten.
Aber die Linke fordet in dieser Hinsicht natürlich gleich wieder horrende Beträge und macht damit die Chancen auf einen Mindestlohn eher kaputt, als dass sie sie unterstützt.
Hauptsache es werden noch ein paar SPDler "abgeworben".
Das scheint mir das eigentliche Ziel der Linken im Moment zu sein - mit leeren Versprechnungen mächtiger zu werden.
Wenn man in eine Verhandlung oder einen Kompromiss tritt, sollte man immer mit dem höchstmaß beginnen, nur so erreicht man am Ende keine 0-Grenze. Und das mit den leeren Versprechungen ist wohl der absolute Grundsatz der Politik. Wenn eine große, mächtige Partei immer zu ihrem Wort stehen würde, hätten wir heute weder Arbeitslose noch Staatsschulden.

Zitat:
Abgesehen sind in der Linkspartei einige extreme Kommunisten, die man natürlich nicht anerkennen darf. Eig. müsste man auch die NPD verbieten. Aber die werden ja sogar gewählt in Meklenburg-Vorpommern. Offenbar haben wir in 60 Jahren nach dem Nazi-Regiem nichts dazugelernt. Es ist eine Beleidigung für alle, die unter Hitler gelitten haben.
Meinungsfreiheit! Solang es nicht ins Extreme ausartet, sollte es jedem selbst überlassen sein wenn er mag, wen er hasst und welche Grundsätze er verteidigt.
 
Alt 19.05.2007, 20:11
Benutzerbild von LAX_LAkes
LAX_LAkes
 
Standard

...solange es nicht extrem ist. Da aber bei der NPD genau dieser Fall in Kraft tritt ist dies inakzeptabel. Da stimm ich dir voll zu. Sie schüchtern andere Politiker ein, verprügeln Leute und veranstalten Aufmärsche! Und sie wollen das "System" wiedereinführen. Das kann nicht sein! Neo-Nazis schlagen noch dazu gerne mal als Rassisten zu. Klar hat jeder seine Meinungsfreiheit, die aber das Gesamtwohl der Gesellschaft nicht gefärden darf.

Abgsehen davon ist Demokratie noch lange nicht gerecht, wie ich finde. Warum soll ich mich der Regierung Merkel und Co. beuegn, obwohl ich sie nicht gewählt habe?

Aber trotzdem ist Demokratie das Gerechteste was es gibt, doch es ist eben noch lange nicht gerecht.
Kommunismus ist ja eigentlich ein guter Gedanke, aber es kann leider nicht funktionieren, denn sobald nicht alle völlig gleichgestellt sind, reißt einer alles an sich und beutet alle aus. Es wäre viel besser, wenn alle arbeiten würden und das gleiche verdienen würden, es gäbe keine Armen. Dies geht aber leider auch auf die Kosten der Marktwirtschaft. Also müsste man theoretisch die ganze Erde unter einen Hut bekommen, was nun wirklich nicht geht.
 
Alt 20.05.2007, 04:33
Semmel
 
Standard

Zitat:
Zitat von LAX_LAkes Beitrag anzeigen
Abgsehen davon ist Demokratie noch lange nicht gerecht, wie ich finde. Warum soll ich mich der Regierung Merkel und Co. beuegn, obwohl ich sie nicht gewählt habe?
Ähh.... ja, so ist nunmal Demokratie.
Die Mehrheit der Wähler hat entschieden.


Zitat:
Zitat von LAX_LAkes Beitrag anzeigen
Aber trotzdem ist Demokratie das Gerechteste was es gibt, doch es ist eben noch lange nicht gerecht.
Kommunismus ist ja eigentlich ein guter Gedanke, aber es kann leider nicht funktionieren, denn sobald nicht alle völlig gleichgestellt sind, reißt einer alles an sich und beutet alle aus. Es wäre viel besser, wenn alle arbeiten würden und das gleiche verdienen würden, es gäbe keine Armen. Dies geht aber leider auch auf die Kosten der Marktwirtschaft. Also müsste man theoretisch die ganze Erde unter einen Hut bekommen, was nun wirklich nicht geht.
Kommunismus hat noch nie irgendwo gut funktioniert, das beweist die Vergangenheit nur zu gut.
Wenn jeder das gleiche verdienen würde, wer würde denn dann z.B. noch freiwillig studieren?
Der Fortschritt wäre damit ebenfalls gleich Null.
Nein, Kommunismus bringt letztendlich am allerwenigsten Wohlstand, siehe z.B. Nordkorea.


Zitat:
Zitat von LAX_LAkes Beitrag anzeigen
...solange es nicht extrem ist. Da aber bei der NPD genau dieser Fall in Kraft tritt ist dies inakzeptabel. Da stimm ich dir voll zu. Sie schüchtern andere Politiker ein, verprügeln Leute und veranstalten Aufmärsche! Und sie wollen das "System" wiedereinführen. Das kann nicht sein! Neo-Nazis schlagen noch dazu gerne mal als Rassisten zu. Klar hat jeder seine Meinungsfreiheit, die aber das Gesamtwohl der Gesellschaft nicht gefärden darf.
Gewalt ist eine andere Sache.... ( ])
Aber was die Meinungsfreiheit betrifft, so schützt diese auch jede extreme Gesinnung.
Wenn man das verbieten würde, müsste man die Linke genauso verbieten.
Die sind auch extrem, blos auf der anderen Seite, was sie aber kein bischen besser macht als die andere Seite. Extrem ist extrem.




Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p Beitrag anzeigen
Schön, das du glaubst zu wissen worauf ich warte und womit ich es versuche zu erreichen. O.o

Oha Ironie, sehr niedlich. Vorallem weil ich genau das Statement abgegeben habe, zu dem du dich äusserst.
Blabla.... werd mal wieder etwas sachlicher.


Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p Beitrag anzeigen
Wenn man in eine Verhandlung oder einen Kompromiss tritt, sollte man immer mit dem höchstmaß beginnen, nur so erreicht man am Ende keine 0-Grenze.
Wenn man es übertreibt, kann man aber auch sämtliche Glaubwürdigkeit verlieren. Die Linke würde selbst einen Aufstand machen, wenn denn nun endlich ein Mindestlohn für z.B. 7€ geben würde.


Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p Beitrag anzeigen
Wenn eine große, mächtige Partei immer zu ihrem Wort stehen würde, hätten wir heute weder Arbeitslose noch Staatsschulden.
Da ist schon was dran, aber die kleinen Oppositionsparteien sind i.d.R. mit ihren leeren Versprechnungen noch großzügiger, in der Hoffnung nach den nächsten Wahlen auch mal regieren zu dürfen.

Was die Staatschulden betrifft, da wäre ich für ein Schuldenverbot.
Ist zwar schade, dass wir so eine Beschränkung nötig haben, aber anders ist es nicht möglich, da sich die Politik ja gerne mit zusätzlichen, auf Kosten der zukünftigen Generationen verschuldeten Ausgaben versucht beliebter zu machen.

Geändert von Semmel (20.05.2007 um 04:41 Uhr).
 
Alt 22.05.2007, 17:33
Benutzerbild von shared
shared
 
Daumen runter

jede partei bedient sich gerne populistischer aussagen und versprechungen, die linke bzw linkspartei avanciert allerdings mehr und mehr zur fabrik der wunderschönen märchen...

die ansätze dieser leute sind abgehoben und zT ziemlich realitätsfremd. bleiben wir einmal beim hier bereits thematisierten mindestlohn, bitte steckt mich nicht mit den neoliberalen in eine schublade, aber ich halte den mindestlohn als instrument für unwirksam und überlegungen diesbezüglich für zeitverschwendung.

menschen, die über solche dinge nachdenken, haben die globalisierung scheinbar nicht verstanden, der staat KANN NICHT "willkürlich" einen mindestlohn festlegen, der wert des faktor arbeit wird von angebot und nachfrage bestimmt, d.h., es mag ja ein ehrenwerter ansatz sein beispielsweise 7 eur als generellen mindestlohn durchsetzen zu wollen, aber in vielen bereichen wird die arbeitsleistung zu diesem preis nicht nachgefragt werden, weil sie immer noch zu teuer ist. ein mindestlohn führt nur dazu, dass beschäftigung ins lohnkostengünstigere ausland verlagert wird (mehr als dies jetzt bereits der fall ist), oder eben menschen in die illegalität/schwarzarbeit getrieben werden (wobei wir uns im klaren darüber sein sollten, dass diese sogenannte schwarzarbeit lediglich den realen ausdruck von angebot und nachfrage darstellt)

die menschen - und damit auch die wähler - sehnen sich in dieser sich rasant verändernen welt nach jemanden der ihnen suggeriert, er könne sie vor allem übel beschützen. ich frage mich jedoch wie die linke verhindern möchte, dass der "durchschnittliche" chinesische wanderarbeiter nicht für ein paar euro, sondern für ein paar cent die stunde arbeitet. massenfertigung bzw. lohnintensive fertigung ist in deutschland schon lange nicht mehr rentabel und damit nicht mehr durchführbar, dieser zug ist im grunde genommen bereits abgefahren, schließlich will hier niemand für löhne asiatischer verhältnisse arbeiten, ferner wäre dies aufgrund der ungleich höheren lebenshaltungskosten auch garnicht möglich.

warum machen wir uns also verkrampft gedanken über die löhne in wirtschaftszweigen, die wir sowieso bereits "verloren" haben? sollten wir uns nicht lieber darum sorgen, wie wir als "wissensgesellschaft" unseren vermeintlichen vorsprung (der mittlerweile keiner mehr ist, die asiaten bilden genauso gut akademiker aus wie wir hierzulande, wenn nicht sogar besser) erhalten oder ausbauen können, wie wir unsere produkte nach fernost verkaufen können, ohne dabei unsere technologie, unser knowhow und damit unsere daseinsberechtigung gleich mit zu verkaufen?

die linke ist sicherlich kein temporäres phänomen, aber sowohl der linke als auch der rechte rand des politischen spektrums erfahren insbesondere in zeiten der verunsicherung bzw des schnellen wandels regen zulauf. wenn wir an die weimarer republik denken zitiere ich gerne brecht mit "die straßen führten in dem sumpf zu meiner zeit" aus an die nachgeborenen. ich finde dieser vers beschreibt die problematik sehr deutlich, je trostloser die situation erscheint, je mehr in lethargie verfallen, desto empfänglicher wird die masse für die agitation vermeintlicher weltverbesserer.
 
Alt 22.05.2007, 18:37
Benutzerbild von KeKs
KeKs
 
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Jaaaaaa!! Endlich wieder ein politischer Forumstreit!! Darauf habe ich schon lage gewartet :P Ich bin erstaunt, dass sowas auch ohne Killerkeks funktioniert
 
Alt 22.05.2007, 19:24
Benutzerbild von LAX_LAkes
LAX_LAkes
 
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@Keks:

Der Mindestlohn ist aber insofern sinnvoll, als das viele davon nicht gut und oihne große Abstriche leben können. Dann soll der Staat die Stellen subventionieren, damit die Arbeit erhalten bleibt und die Arbeitnehmer genug Geld bekommen. Denn ein Arebeitsplatz dürfte sich für den Bund rechnen
 
Alt 22.05.2007, 19:49
Benutzerbild von KeKs
KeKs
 
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Und wat hab ich damit zu tun?

Mittlerweile hab ich gelernt, ich aus sowas herauszuhalten
 
Alt 22.05.2007, 20:01
Semmel
 
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Zitat:
Zitat von LAX_LAkes Beitrag anzeigen
@Keks:

Der Mindestlohn ist aber insofern sinnvoll, als das viele davon nicht gut und oihne große Abstriche leben können. Dann soll der Staat die Stellen subventionieren, damit die Arbeit erhalten bleibt und die Arbeitnehmer genug Geld bekommen. Denn ein Arebeitsplatz dürfte sich für den Bund rechnen

Das wäre dann der Kombilohn.
Aber obwohl ich für gewöhnlich die Vorschläge aus der linken Seite für die schlechtere Lösung halte, so glaube glaube, dass die Firmen das höhere Gehalt auch selber tragen könnten und somit ein Mindestlohn (sofern man es damit nicht übertreibt wie "Die Linke") günstiger wäre.

Denn in den, wie shared sie so schön nennt, "verlorenen" Wirtschaftszweigen wurde bereits schon so ziemlich alles ausgelagert, was bei uns zu teuer ist.

Aber es gibt auch viele nicht auslagerungsfähige Jobs und da würde ein Mindestlohn nicht wirklich was schaden, im Gegenteil, er würde ja auch die Sozialkassen durch höhere Einnahmen stärken. Und die Firmen würdens auch überleben. Dann kostet halt z.B. der Friseurbesuch ein paar € mehr.


Zitat:
Zitat von KeKs Beitrag anzeigen
Und wat hab ich damit zu tun?

Mittlerweile hab ich gelernt, ich aus sowas herauszuhalten

Ach, ist doch langweilig, mach mit.
Ist doch klar, dass es bei Politik immer zu gegensätzlichen Meinungen kommt, ist auch ganz normal so.
 
Alt 22.05.2007, 20:04
Benutzerbild von KeKs
KeKs
 
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Ach ich hab da nicht so den durchblick, außerdem habe ich über die Linkspartei nicht die geringste Ahnung, das überlass ich lieber euch^^

In den Threads, wo ich mitreden konnte, wurde meine Meinung ja immer niedergemäht
 
Alt 23.05.2007, 13:31
Benutzerbild von shared
shared
 
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zur staatlichen subventionierung von beschäftigungsverhältnissen: das ist ein netter ansatz, aber keynesianismus (d.h. nachfrageorientierte wirtschaftspolitik) funktionierte in den 70er jahren als er anwendung fand bereits nicht, und unter den heutigen bedingungen sicherlich noch weniger.

1. lohnsteuereinnahmen für den fiskus aus derartigen beschäftigungsverhältnissen sind ein witz, wenn wir beispielsweise sagen vater staat stellt ein viertel oder ein drittel des lohnes, dann ergibt es wenig sinn, dieses viertel bzw drittel mit zu besteuern, da sich so der fiskus ja nur, unter aufwand von bürokratie und dementsprechend wiederum personellem und damit finanziellem aufwand, einen teil seiner eigenen transferleistung zurückholen würde. und bei dem teil des lohns, der originär vom arbeitgeber kommt, ist auch nicht viel zu holen, ansonsten müsste man diesen arbeitsplatz ja nicht subventionieren (-> geringfügige beschäftigungsv.)

2. die rechnung, dass ein in "lohn und brot" stehender arbeitnehmer seinen und lohn sowie damit inbegriffen die staatliche transferleistung (meinetwegen in form des kombilohns) zum konsum einsetzt und damit die binnenkonjunktur ankurbelt, geht nicht unbedingt auf. er oder sie verfügt dann zwar über mehr kaufkraft, aber wirksame nachfrage entsteht nunmal nur durch mit finanziellen mitteln ausgestatteten bedürfnissen, d.h., wenn unser Arbeitnehmer der Sache (auf sein (vllcht neues) arbeitsverhältnis bezogen) nicht so ganz vertraut, eher spart statt konsumiert, dann entsteht durch ihn auch nit mehr nachfrage.

3. und wenn er nicht spart, sondern kräftig konsumiert, dann betrifft das in erster linie NICHT unsere binnenkonjuntur; was, von dem was wir im supermarkt oder sonstwo so schönes kaufen können, wird denn in deutschland produziert? was wir hier in deutschland konsumieren, kommt doch größtenteils aus dem ausland, wir stärken also den außenhandel der anderen, oder tragen dazu bei unseren außenhandelsbilanzüberschuss zu verringern (was auch nötig ist um langfristig preisstabilität zu gewährleisten), aber wir helfen damit nicht "unserer" wirtschaft. und auch bei den produkten, die formal als "made in germany" deklariert werden, findet heutzutage ein großer teil des wertschöpfungsprozesses im ausland statt, also wird das produkt beispielsweise nur noch in deutschland montiert.


arbeitsplätze sind nur sicher, wenn sie wirtschaftlich überlebensfähig sind, daher ist die staatliche subventionierung ein schritt in die falsche richtung
 
Alt 07.06.2007, 02:09
Benutzerbild von [KM]Lächler
[KM]Lächler
 
Standard

Nun, um mich auf den allerersten Post zu beziehen. Ja die PDS ist jetzt im Westen vertreten, auf den ersten Blick scheint das ja weniger politisch wichtig - die PDS ist es auch, wenn man es genauer betrachtet, die hat weder bundespolitisches Gewicht, noch wird sie von den Volksparteien ernst genommen, Teile des linken Flügels der SPD nicht näher betrachtet.
Dieser Stadtstaat ist im Grunde genommen politisch ein Leichtgewicht - nur die entstehende Koalition aus SPD und Grüne bringt die 2/3 Mehrheit im Bundesrat zum Sturz - zum Leidwesen der Großen Koalition. Und das wegen dieser paar Wähler in dieser Stadt ? Ist dies gerechtertigt gegenüber den Wählern in "richtigen" Bundesländern ? Man muss sich in diesem Fall fragen : Fängt die SPD an, das Grab für die Große Koalition zu buddeln ? Ja - das macht aber nichts, denn auch Schäuble hat in den letzten Tagen mit einigen Kommentaren die sichere Scheidung 2009 öffentlich gemacht.
Man kann nur hoffen, dass die Wähler sich 2009 klarer entscheiden, um derartigen politischen Wirrwarr und fatale, unsinnige und leitbildgestützte Streits zu vermeiden, so wie sie die Verantwortung tragen, Protestwählern den Kopf einzuschalten, auf NPD wie PDS bezogen.

- [KM] Lächler
 
Alt 22.12.2007, 22:42
Benutzerbild von Killerkeks
Killerkeks
 
Standard

Zitat:
Zitat von KeKs Beitrag anzeigen
Ich bin erstaunt, dass sowas auch ohne Killerkeks funktioniert
Aber irgendwie fehlt doch was in diesem Thread, oder? ;P

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Ähh.... ja, so ist nunmal Demokratie.
Die Mehrheit der Wähler hat entschieden.
Die Mehrheit der Wählt hat sich für eine Partei/eine Person entschieden - nicht aber keine politischen Entscheidungen gefasst. Das tun die Politiker für das Volk - und ob das Demokratie ist - sei dahingestellt.

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Kommunismus hat noch nie irgendwo gut funktioniert, das beweist die Vergangenheit nur zu gut.
Kein Land der Welt hat den Kommunismus als Staatsform... Woher weißt du also ob es funktioniert oder nicht?


Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Wenn jeder das gleiche verdienen würde, wer würde denn dann z.B. noch freiwillig studieren?
Jeder den es interessiert... Ich studiere nicht um mehr Geld zu verdienen - sondern um mich weiter zu bilden und etwas zu erreichen. Das tritt ein, wenn jeder gleich viel verdient...

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Der Fortschritt wäre damit ebenfalls gleich Null.
Absoluter Quatsch, sieh dir mal sozialistische Staaten an... Dort gibt es die Besten Ärzte der Welt, die bestausgebildeten (sogar studierten!!! um dein Argument oben nochmals zu entkräften), dort ist man für ein Dritteweltland weit aus fortschrittlicher als so mancher "1.Welt-Staat" Dort werden dann um sich unabhängiger zu zeigen alle glühbirnen im Land auf Staatskosten in Energiesparlampen eingetauscht - und alleine geistig ist das ein riesen Fortschritt - weit aus fortschrittlicher als so mancher hiesiger Staat.

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Nein, Kommunismus bringt letztendlich am allerwenigsten Wohlstand, siehe z.B. Nordkorea.
Kapitalismus bringt ihn auch nur ganz ganz wenigen - von daher für mich kein Argument...

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Die sind auch extrem, blos auf der anderen Seite, was sie aber kein bischen besser macht als die andere Seite. Extrem ist extrem.
Populismus...
Der Begriff "extrem" heißt im politischen Sprachgebrauch, dass man die Grenzen des demokratischen Rechtsstaates ausreizt, in Frage stellt oder überschreitet... Genau Gegenteiliges macht die Linke. Sie verteidigt u.a. das Grundgesetz - im Gegensatz zu Hrn. Schäuble, Jung und Beckstein...


Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Wenn man es übertreibt, kann man aber auch sämtliche Glaubwürdigkeit verlieren. Die Linke würde selbst einen Aufstand machen, wenn denn nun endlich ein Mindestlohn für z.B. 7€ geben würde.
7.- ist auch definitv zu wenig. Mit der DGB-Forderung von 7,50.- gebe ich mich durchaus zufrieden, wenn die Linke 8.- fordert, so ist das nicht unrealistisch - zig europäische Staaten haben mehr und erhöhen ihren Mindestlohn jedes Jahr, weil sie gemerkt haben, dass das Geld in die Staatskassen spült und die Wirtschaft ankurbelt... Bestes Beispiel Großbritannien...


Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Was die Staatschulden betrifft, da wäre ich für ein Schuldenverbot.
Ist zwar schade, dass wir so eine Beschränkung nötig haben, aber anders ist es nicht möglich, da sich die Politik ja gerne mit zusätzlichen, auf Kosten der zukünftigen Generationen verschuldeten Ausgaben versucht beliebter zu machen.
Auch absoluter Quatsch... Ich kenne keinen Staat der Welt, der keine Schulden hat. Allererste Priorität eines Staates muss der Mensch haben - und nicht das Konto und wenn Schulden gemacht werden müssen um das Schulsystem um zu krempeln oder endlich ein anständiges Steuermodell aufzuerlegen, dann werden eben schulden gemacht und?
Glaubst du dass auch nur eine Bank damit rechnet das Geld jemals wieder zurückzubekommen? Da gibts dann halt wieder ein paar Milliarden gegen irgendwelche Lobbyabsprachen...
Viel mehr wäre ich für mehr Kostentransparenz und dass man unnötige Projekte stoppt. Man lese mal die Berichte des Bunds der Steuerzahler... Und wenn man sieht was da Gelder verschwendet werden - STeuergelder! dann wirds einem schlecht. Vielleicht sollte man auch mal seine ganzen Soldaten ausm Ausland abziehen und aufhören aufzurüsten und das Geld in Schulen, Bildungssystem und Pflege/Rente investieren...

Auf die anderen Posts geh ich jetzt mal nicht ein, fands nur wichtig auch mal meinen Senf noch dazu abzugeben

kex

Geändert von Killerkeks (22.12.2007 um 22:44 Uhr).
 
Alt 22.12.2007, 23:09
PC-Freak-Nasty
 
Standard

Zitat:
Zitat von s4nt4-c4p Beitrag anzeigen
Ich find die Linken sehr Sympathisch und wünsch ihnen deshalb viel Glück.
Was ist denn bitte das?
Wer sagt denn bitte sowas?
Weder Links noch rechts sind sympathisch!
Würde jemand sagen: Ich finde die rechten sehr sympathisch, würden alle drauf losschreien.
Und sagt hier jemand ich finde die linken sehr sympathisch, wird munter drauf los diskutiert.
Rechtsradikal und Linksradikal beinhalten beide das Wort radikal und sowas kann nicht gut gehen.
Ich finde Linke genauso Schei** wie die rechten.
Man sollte immer nach einem goldenen Mittelweg schauen.
Klar geht das nicht immer aber man sollte es immer versuchen.
 
Alt 22.12.2007, 23:43
Benutzerbild von Killerkeks
Killerkeks
 
Standard

Zitat:
Zitat von PC-Freak-Nasty Beitrag anzeigen
Was ist denn bitte das?
Wer sagt denn bitte sowas?
Weder Links noch rechts sind sympathisch!
Würde jemand sagen: Ich finde die rechten sehr sympathisch, würden alle drauf losschreien.
Und sagt hier jemand ich finde die linken sehr sympathisch, wird munter drauf los diskutiert.
Rechtsradikal und Linksradikal beinhalten beide das Wort radikal und sowas kann nicht gut gehen.
Ich finde Linke genauso Schei** wie die rechten.
Man sollte immer nach einem goldenen Mittelweg schauen.
Klar geht das nicht immer aber man sollte es immer versuchen.
Sorry aber was soll das denn bitte?
Wo steckt denn bitte in der parteipolitischen Organisation das Wort radikal? Das wünschen sich vielleicht einige dort hin - aber setz dich doch bitte erst einmal mit dem Begriff auseinander.
Im Gegensatz zum Rechten rand, möchte alles was sich links der SPD tümmelt die Demokratie wahren und ausbauen. Ein ganz entscheidender Unterschied.

Alles andere in deinem Post ist populismus, das sich auf deiner radikal-these stützt...

kex
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