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Alt 29.06.2010, 13:44
Semmel
 
Standard


@Sala: Ich gebe dir in deinem letzten Beitrag vollkommen Recht.
Insgesamt machst du aber einen Fehler: Du hast dir gerade mit der FDP ein Feindbild aufgebaut, dem du die Schuld zuschiebst. Und in der Linkspartei siehst du anscheinend die Lösung.
Das ist aber beides falsch.

Die Politiker sind und waren schon immer die Handlanger der Hochfinanz. Welche Partei an der Macht ist, ist dabei egal. Das sind alles nur Marionetten.
ALLE werden sie uns melken zu Gunsten der Hochfinanz.

Wir können uns also nur noch unseren Henker aussuchen.
Die Unterschiede sind aber nur gering. Die Parteien können lediglich versuchen ihr Klientel mehr zu schonen. Und das ist bei der Linkspartei eben die Unterschicht.
Die Linkspartei wird ebenfalls keine Lösung bieten und sich auch nicht gegen die Hochfinanz stellen können.
Somit wird auch die Linkspartei all ihre tollen Wahlversprechen entweder garnicht oder nur auf Kosten der Mittelschicht erfüllen können.
Und bevor ich mich als normaler Arbeitnehmer von der Linkspartei noch stärker schröpfen lasse, um Hartz4-Empfängern ein schöneres Leben zu ermöglichen, wähle ich lieber FDP, weil ich mir da sicher sein kann, dass das nicht passiert.
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Alt 29.06.2010, 21:38
Threadersteller
Sala
 
Standard

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Insgesamt machst du aber einen Fehler: Du hast dir gerade mit der FDP ein Feindbild aufgebaut, dem du die Schuld zuschiebst. Und in der Linkspartei siehst du anscheinend die Lösung.
Ehrlich gesagt sehe ich in diesen keine Lösung. Ehrlich gesagt sehe ich überhaupt keine.

An der FDP stört mich nur deren Dreistigkeit. Und es stört mich die Tatsache, von den Kniefällen vor der Hochfinanz abgesehen, dass sich so einige "Normalbürger" von dieser Partei haben übel verkohlen lassen.
Wirft kein gutes Licht auf die Intelligenz der Bürger dieses Landes.

Mir ist's schon recht, dass jene regieren (müssen), die es tun. Jede derzeitige Regierungspartei kann sich unzweifelhaft nicht mit Ruhm beklecken, die Ursache für die momentane Situation ist imho weder auf nationaler Ebene zu suchen, zu finden oder zu lösen.
 
Alt 30.06.2010, 08:48
Semmel
 
Standard

Zitat:
Zitat von Sala Beitrag anzeigen
Ehrlich gesagt sehe ich in diesen keine Lösung. Ehrlich gesagt sehe ich überhaupt keine.
OK, dann bist du doch mehr Realist als ich dachte.
Es wird nämlich wirklich nie eine Lösung geben.
Unser ausbeuterisches System wird auf ewig so weiter gehen. Das heißt nicht, dass es zwischendurch keinen Crash geben wird, aber so ein Crash wird keinen Systemwechsel bringen, sondern das Ganze wieder von vorne anfangen, was nichts anderes ist, als eine Enteignung der breiten Massen.
Die Hochfinanz sichert ihren Reichtum schon.

Wir sind Gefangene in einem System, wo jeder sich selbst der Nächste ist.
Daher sehe ich es auch nicht ein, als sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer-Melkkuh zu Gunsten von Hartz4-Empfänger noch mehr geschröpft zu werden.
Die FDP ist somit der beste Henker von allen.


Zitat:
Zitat von Sala Beitrag anzeigen
An der FDP stört mich nur deren Dreistigkeit. Und es stört mich die Tatsache, von den Kniefällen vor der Hochfinanz abgesehen, dass sich so einige "Normalbürger" von dieser Partei haben übel verkohlen lassen.
Wirft kein gutes Licht auf die Intelligenz der Bürger dieses Landes.

Mir ist's schon recht, dass jene regieren (müssen), die es tun. Jede derzeitige Regierungspartei kann sich unzweifelhaft nicht mit Ruhm beklecken, die Ursache für die momentane Situation ist imho weder auf nationaler Ebene zu suchen, zu finden oder zu lösen.
Du hast schon Recht, die FDP ist schon sehr dreist, wie offen sie sich als Vasall der Hochfinanz zeigen, allerdings sind die anderen Parteien deswegen auch nicht besser. (die Grünen schätze ich persönlich aber sogar noch schlimmer ein als die FDP)
Auch CDU/CSU, SPD, Grüne und die Linkspartei sind nur Handlanger der Hochfinanz. Nur machen es die etwas geschickter als die FDP, was sie aber nicht besser macht.

Es gibt daher nur Sklaven-Parteien, die ihr eigenes Klientel leicht besser stellen können, aber das wars auch schon.
Aber bevor ich die Rentner-Parteien (CDU/CSU, SPD) wähle, oder die Arbeitslosen- und Schmarotzer-Partei (Linkspartei), entscheide ich mich lieber für die FDP.

Noch sinnvoller wäre natürlich eine Protestwahl einer "Sonstiges-Partei". Nur dort besteht die Chance, tatsächlich noch weitgehendst unkorrumpierte Leute vorzufinden. Aber da müssten mehr Leute mitmachen.
 
Alt 30.06.2010, 09:17
Benutzerbild von Witschie
Witschie
 
Standard

Also ich stimme Semmel zu, dass es völlig schnuppe ist, wen man wählt, da jede Partei systemimmanent agiert und vom System ernährt wird. Deswegen wähle ich persönlich auch überhaupt nicht mehr. Sobald ich die Finanzhaie abwählen darf, gehe ich auch wieder wählen.

Weil in einer Demokratie leben wir schon lange nicht mehr.

Aber ich bin auch immer wieder erstaunt wie leicht der Trick der herrschenden Politik funktioniert, einfache Arbeitnehmer auf Arbeitslose und Ausgegrenzte zu hetzen, um von den Systemproblemen und ihrer Hilflosigkeit abzulenken. Bevor man die Systemfrage stellt, lieber Arbeitslose mit dem Begriff "Schmarotzer" etikettieren. So kann man sich etwas Luft verschaffen, ohne sich wirklich auseinanderzusetzen.
 
Alt 30.06.2010, 12:24
Semmel
 
Standard

Zitat:
Zitat von Witschie Beitrag anzeigen
Also ich stimme Semmel zu, dass es völlig schnuppe ist, wen man wählt, da jede Partei systemimmanent agiert und vom System ernährt wird. Deswegen wähle ich persönlich auch überhaupt nicht mehr. Sobald ich die Finanzhaie abwählen darf, gehe ich auch wieder wählen.

Eine Nichtwahl ist ein schwerer Fehler. Du solltest wenigstens eine Sonstiges-Partei als Protest wählen.
Dann geht die Wahlkampffinanzierung wenigstens an irgendeine kleine Partei und nicht an die großen, korrupten.


Zitat:
Zitat von Witschie Beitrag anzeigen
Aber ich bin auch immer wieder erstaunt wie leicht der Trick der herrschenden Politik funktioniert, einfache Arbeitnehmer auf Arbeitslose und Ausgegrenzte zu hetzen, um von den Systemproblemen und ihrer Hilflosigkeit abzulenken. Bevor man die Systemfrage stellt, lieber Arbeitslose mit dem Begriff "Schmarotzer" etikettieren. So kann man sich etwas Luft verschaffen, ohne sich wirklich auseinanderzusetzen.
Was heißt da abzulenken?
Ich habe die Systemfrage gestellt.
Aber ich sehe auch keine Lösung. Das ist einfach absolut unrealistisch.
Warum sollte ich also dafür sein, mit MEINEM Geld Arbeitslose und "Ausgegrenzte" zu unterstützen?

Wenns die Hochfinanz bezahlt: Gerne. Aber soweit wirds nie kommen. Alle sozialen Wohltaten wird IMMER die Mittelschicht zahlen. Nur die Mittelschicht kann man einfach und schnell schröpfen und von daher bin ich gegen alles, was diese Schicht noch mehr schröpfen will.
 
Alt 30.06.2010, 12:58
Threadersteller
Sala
 
Standard

Kurzer Einwurf zur Antwort auf meinen letzten Post:

Ideale sind vorhanden. Realitätsbewusstsein leider auch. Das kollidiert manchmal miteinander, zugegeben.

Der Unterschied (m)einer Betrachtung der Vorgehensweisen der FDP im Kontrast zur "Linken", wenn wir das parteipolitisch sehen wollen :

1.
Wenn sich die FDP an einer Bundesregierung beteiligt, so wissen wir, was daraus entsteht. Das lässt sich aus allen bisherigen Koalitionen ermessen, nicht zuletzt aus der jetzigen.

2. Bei der "Linken" wissen wir das nicht, da diese Partei bisher keine (Bundes)regierungsbeteiligung innehatte.
Sicherlich projiziere ich deswegen(!) Hoffnungen, wo sie, realistisch betrachtet, auch nur zu einer Enttäuschung führen würden/könnten(?)/müssten(?).

Zudem stütze ich mich oft auf Thesen (Als Beispiel sei der Wahl-O-Mat genannt, aber nicht alleinig). Innerhalb dieser Thesen finde ich meine Ansichten recht gut vertreten.
Das ist bei der FDP überhaupt nicht der Fall. Kaum ein Programmpunkt findet meine Zustimmung.
Achtung bei der Formulierung... ich übernehme nicht Thesen einer Partei, sondern entwickele eigene und stelle sie denen der Parteien abgleichend gegenüber.

Dass solche Thesen noch lange nichts mit der Realität zu tun haben und die so gern als Vorwand benutzten "Sachzwänge" nicht beinhalten, dessen bin ich mir nur zu bewusst.

Zuletzt kommt noch hinzu, dass Herr Gysi (beispielsweise) ein extrem charismatischer Redner ist, mit dessen Aussagen ich mich z.T. stark identifizieren kann.
Er lässt manchmal Dinge vom Stapel, die sehr menschlich klingen, dabei nicht einmal etwas mit Politik zu tun haben und welche auch mit dem arroganten FDP-Gewäsch nicht viel gemein haben.

Doch nicht ganz kurz, erklärt aber eine gewisse (moralische) Affinität zur Linken.

Die eigentliche Gefahr in dieser Partei hingegen ist die typisch intellektuelle Diskussionsfreudigkeit. Man labert sehr viel und kommt somit auch zu keinen Ergebnissen. Demokratie hin, Demokratie her: Viele Köche verderben den Brei. Faktum.
 
Alt 30.06.2010, 13:36
Semmel
 
Standard

@Sala: Die Linke gefällt mir insofern sogar auch am besten, weil sie noch am meisten gegen das System wettert.
Allerdings gehe ich auch davon aus, dass das nichts weiter als heiße Luft ist.

In Berlin regiert die Linke bereits mit und da mussten sie bereits lernen, dass sie auch nur mit Wasser kochen können.
Trotzdem wünsche ich mir für die Zukunft mal eine Regierungsbeteiligung der Linkspartei in der Bundesregierung. Eine Chance sollten sie mal haben.
Aber erwarten tu ich mir ehrlich gesagt dabei nichts, außer dass der Hartz4-Satz erhöht wird und ich dann bezahlen darf. An einen Systemumbruch durch die Linke glaube ich nicht. Nicht mal an "kleine" Reformen, die in diese Richtung gehen. Aber ich lasse mich gerne überzeugen.

Vielleicht wähle ich sie sogar mal, nur um die anderen zu ärgern.
Sie sind ja doch noch ziemlich verhasst bei allen anderen Parteien, das ist für mich ein großer Pluspunkt.
 
Alt 30.06.2010, 14:25
Threadersteller
Sala
 
Standard

Dennoch gibt es Unterschiede. In Berlin existieren, auch Dank der Linken, bis dato keine Studiengebühren. Für mich persönlich eine große Erleichterung.

Die Linke darf man nicht allein auf höhere ALG2-Zahlungen reduzieren, sie vertritt i.A. eine Politik, die viel eher auf den normalen Bürger zugeschnitten ist als die Reichen/"Besserverdienenden"politik der SPD/CDU/FDP/Grünen (ja, auch Letztere, die auch...).

Was H4 angeht, nunja, ich war selbst mal kurz dabei und stelle fest: Man kann davon leben. Nicht so, natürlich, wie von einem Durchschnittsjob, aber ich hatte mehr in der Tasche als jetzt mit BAFÖG (Student). Das ist ne Tatsache. Keiner kann mir einreden, dass man mit dem ALG2 nicht klarkommt, es ist alles eine Sache des Anspruches!

Wenn ich gegen Leute wettere, welche sich über Arbeitslose insgesamt aufregen, spielt für mich der Geldbetrag ebenfalls keine Rolle, sondern die Gleichmacherei und die Menschenverachtung hinter diesen Worten.

Und vor allem darum, wie die ARGEn mit Einschüchterungen, Drohungen und illegalen(!!) Mitteln versuchen, die großteils unwissenden Menschen noch um diesen Regelsatz zu betrügen.
Vielleicht nicht mal mit Absicht, sondern weil viele der Sachbearbeiter/innen überfordert und ebenfalls unwissend sind.
Das hat ebenfalls Gründe, also ich weiß, warum das so ist, aber das tut hier nichts zur Sache.

Ich habe selber mal eine Klage gegen die ARGE geführt und vor dem SG gewonnen, weil mich der Verein schlicht gesagt bescheißen wollte. Und jede zwote der vielen Klagen ist erfolgreich, das sollte schon alles sagen.

Aber weg von H4, passt ja hier nicht so ganz.

Ich finde einfach bei dieser Partei (derzeit) eine humanere, menschenorientiertere Politik wieder, welche leider bei den anderen Parteien in Vergessenheit geraten ist.

Wie sich diese Partei tatsächlich beweisen würde, darüber können wir stundenlang diskutieren... meine Ansicht wäre von der Theorie her: Es würde sich nicht viel verbessern. Wie sollte das auch funktionieren? Aber vielleicht würde ein wenig weniger gelogen werden. Vielleicht.
Das allein wäre schon ein Fortschritt.
 
Alt 30.06.2010, 17:33
uhu
 
Standard

Zitat:
Zitat von Sala Beitrag anzeigen
Die Linke darf man nicht allein auf höhere ALG2-Zahlungen reduzieren, sie vertritt i.A. eine Politik, die viel eher auf den normalen Bürger zugeschnitten ist als die Reichen/"Besserverdienenden"politik der SPD/CDU/FDP/Grünen (ja, auch Letztere, die auch...).
Zeit wann macht denn die SPD Politik für die "Besserverdienenden" ?
Wohlmöglich das dass ganze nach Schröder aus dem Ruder gelaufen ist, ansonsten war SPD die Partei für die Arbeiterklasse seit 1869.

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
@Sala: Die Linke gefällt mir insofern sogar auch am besten, weil sie noch am meisten gegen das System wettert.
Allerdings gehe ich auch davon aus, dass das nichts weiter als heiße Luft ist.
Es ist nur heiße Luft, egal wer wettert.
Den von unten Reden schwingen oder selbst im Stuhl sitzen und die Probleme lösen, sind zwei Paar Schuhe.

Geändert von uhu (30.06.2010 um 18:20 Uhr).
 
Alt 01.07.2010, 07:06
Benutzerbild von Witschie
Witschie
 
Standard

Zitat:
Zitat von Semmel Beitrag anzeigen
Was heißt da abzulenken?
Ich habe die Systemfrage gestellt.
Aber ich sehe auch keine Lösung. Das ist einfach absolut unrealistisch
Nicht Du lenkst ab, sondern die politische und ökonomische Elite. Und zwar mit immer wiederkehrenden Begriffen, damit diese sich in die Köpfe der Menschen einbrennen: "Notwendigkeit", "Zumutbarkeit", "Alternativlosigkeit" und, natürlich, die immer wiederkehrenden Faulheitsdebatten gegen Arbeitslose. Alles moralische Begriffe, die der Auseinandersetzung entzogen sind. Ein wesentliches Merkmal der hegemonialen Kräfte: Alles wird moralisiert, um die systemtechnischen Probleme zu verschleiern; insbesondere den moralischen Appell an die Ausgegrenzten, jeden Drecksjob anzunehmen, und wenn nicht, mit juristischer Gewalt nachzuhelfen, finde ich paradox. Denn die moralische Problematisierung an die eigene Verantwortung wird von denen da oben durch oben genannte Strategien unterbunden. Nett.

M. E. hast Du die Systemfrage nicht gestellt, sonst würdest Du versuchen, in Alternativen zu denken: AUßERHALB des herrschenden Systems. INNERHALB gibt es keine Lösung, das ist wie Du richtig sagst unrealistisch (Stichwort: alternativlos!).

Geändert von Witschie (01.07.2010 um 07:12 Uhr).
 
Alt 02.07.2010, 13:53
Threadersteller
Sala
 
Standard

Zitat:
Zitat von uhu Beitrag anzeigen
Zeit wann macht denn die SPD Politik für die "Besserverdienenden" ?
Wohlmöglich das dass ganze nach Schröder aus dem Ruder gelaufen ist, ansonsten war SPD die Partei für die Arbeiterklasse seit 1869.
Da du deine Frage selbst beantwortest, brauche ich das nicht mehr zu tun.


Zitat:
Zitat von uhu Beitrag anzeigen
Es ist nur heiße Luft, egal wer wettert.
Den von unten Reden schwingen oder selbst im Stuhl sitzen und die Probleme lösen, sind zwei Paar Schuhe.
Gleiche Erkenntnis, schon weiter oben erläutert.

Bedauerlicherweise ist Die Linke durch Teilhabebestrebungen soweit "(r)emanzipiert", dass sie die Systemfrage (schönes Wort...) nicht mehr stellt. Bzw. dies immer weniger Leute in dieser Partei tun bzw. diese immer weniger gehört werden.

Geändert von Sala (02.07.2010 um 13:56 Uhr).
 
Alt 02.07.2010, 21:58
uhu
 
Standard

Zitat:
Zitat von Sala Beitrag anzeigen
Da du deine Frage selbst beantwortest, brauche ich das nicht mehr zu tun.
Das war lediglich eine Einschätzung auf deine Aussage. Beantwortet ist das damit aber noch nicht.

Belege und Quellen bitte.
 
Alt 02.07.2010, 23:50
Threadersteller
Sala
 
Standard

Weshalb sollte ich Belege für deine These bringen?
Du hast ein Interesse an Antworten, dann mach mal bitte. Selbst ist der Mann. Wenn ich dem folge, wird eh nicht wieder drauf eingegangen. Kenne das schon.
Wir warten gespannt
 
Alt 03.07.2010, 00:06
uhu
 
Standard

Zitat:
Zitat von Sala Beitrag anzeigen
Weshalb sollte ich Belege für deine These bringen?
Wieso meine These. Es war deine !

Ich zitiere

Sala:
die viel eher auf den normalen Bürger zugeschnitten ist als die Reichen/"Besserverdienenden"politik der SPD/CDU/FDP/Grünen (ja, auch Letztere, die auch...).


Zitat:
Wenn ich dem folge, wird eh nicht wieder drauf eingegangen. Kenne das schon.
Wir warten gespannt
Nein. Ich stocher nicht um ungewissen.
Wenn ich nicht weiter darauf eingehen sollte, sagt es nur das es schlüssig war.
Sollte doch ein leichtes sein deine Behauptung mal eben zu erläutern.

Wenn du natürlich keine Lust hast oder nicht weißt was du schreiben sollst, ist der Zug das ich selber recherchieren soll natürlich nicht schlecht. Damit hat sich dann auch auch jede weitere Disskusion mit dir erlegt, den Leute die viel reden gibts auch noch in genügend anderen Foren .

Geändert von uhu (03.07.2010 um 00:13 Uhr).
 
Alt 03.07.2010, 01:09
Threadersteller
Sala
 
Standard

Du wirst über genug Kompetenzen verfügen, nach Begriffen wie "Agenda 2010" zu forschen.
Das ist Allgemeinwissen. Oder sollte es sein.
 
Alt 03.07.2010, 10:12
Benutzerbild von Witschie
Witschie
 
Standard

Es ist doch eigentlich klar oder sollte jedem klar sein: Mit Schröder verlor die SPD mit der Zeit jede Form der Glaubwürdigkeit. Der Grund war Schröders Kokettieren mit dem Neoliberalismus. Schröder war kein Sozialdemokrat im klassischen Sinne, wie es der einfache Bürger verstehen würde. Schröder war ein narzisstischer Machtmensch (man erinnere sich an den ]"), der sich schon zu Beginn seiner Amtszeit dem Neoliberalismus anschloss: Mit Tony Blair verfasste er ], das freilich nicht viele Bürger kennen. Darin heisst es etwa:

"Wettbewerb auf den Produktmärkten und offener Handel sind von wesentlicher Bedeutung für die Stimulierung von Produktivität und Wachstum. Aus diesem Grund sind Rahmenbedingungen, unter denen ein einwandfreies Spiel der Marktkräfte möglich ist, entscheidend für wirtschaftlichen Erfolg (...). Wir werden daher nicht zögern, Effizienz-, Wettbewerbs- und Leistungsdenken einzuführen."

Wie gesagt, das haben die meisten Menschen gar nicht mitbekommen. Ein ganz klares Bekennen, dass der Mensch erst an zweiter Stelle steht. Untypisch für die SPD, könnte man meinen. Könnte auch von der FDP kommen. Dann kam die Agenda 2010 und damit die Transparenz für die breite Bevölkerung. Die Quittung waren sinkende Umfragewerte bis an die 20%. Aber der Pöbel merkt sich so etwas nicht lange. Wenn CDU und FDP lange genug ihre Hilflosigkeit zeigen, werden auch die Werte der SPD wieder steigen. Dann darf sie wieder ihre Hilflosigkeit zeigen und es geht wieder anders rum. Usw. usf. *gähn*
 
Alt 03.07.2010, 15:49
Threadersteller
Sala
 
Standard

Das weiß er doch
Ich unterstelle reine Provokation/Fopperei...
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