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Alt 11.04.2010, 00:52
Threadersteller
Bleipriester
 
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"Hört auf mit dem Scheiß!" Politiker gegen Bund und Land!



Der Niedergang ist den Lokalpolitikern Remscheids nicht entgangen!
Während einige Fettgeschwüre mit ihren hupenden Autos protzen und Kritiker massiv terrorisieren, gierige Kleinunternehmer remscheider Opfer der Gesamtmisere auf 400€-Basis und die restlichen Stunden schwarz mit 5 €, also weit weniger als die Hälfte des Tariflohnes z.B. im Tiefbau, bezahlen und reiche Bonzen mit ihren dicken Schlitten zur Tafel speisen fahren, haben Politiker die Schnauze voll von der Umverteilung des Geldes von den Ärmeren hin zu den ohnehin schon Reichen.
"Hört auf mit dem Scheiß." Eine Ausdrucksweise, welche bei Politikern normalerweise nicht gebräuchlich ist und die auch Ausdruck dafür ist, wie dringlich die Lage und wie ernst es ihnen damit ist:

]

Lesen Sie sich das durch, es läßt einen den Schrecken ins Knochenmark fahren.

Ich als Remscheider habe auch die Schnauze gestrichen voll von der Ungerechtigkeit und den Demütigungen, die einem hier jeden Tag widerfahren.
Wiederstand gegen die Helfer des Niedergangs ist angebracht.
Laßt euch nichts mehr gefallen von gierigen Ratten und üblem Dreck, der seine bürgerliche Maske fallen läßt, sobald man einmal dahinter geschaut hat!
Nehmt eure Leben in die Hand!

Geändert von Bleipriester (11.04.2010 um 00:55 Uhr).
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Alt 11.04.2010, 01:14
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
Standard

Die Vermischung aus "Streichung der Mittel" und "Umverteilung von den Armen zu den Reichen" verstehe ich nicht.

Das Problem sehe ich in der Denkweise beim Wählen: "die SPD ist wenigstens das kleinere Übel".
Würde man auch Gerichte im Restaurant bestellen, von dem einen erst auf der Straße schlecht wird statt schon am Tisch? Ich glaube nicht.

Na das ganze System mit der Staatsverschuldung lässt sich ja ohnehin nur noch mit viel Ducktape, Spucke und Optimismus zusammenhalten. Auf die Gesichter beim Staatsbankrott freue ich mich fast schon.
 
Alt 11.04.2010, 01:30
Threadersteller
Bleipriester
 
Standard

Zitat:
Zitat von ChiefAlex Beitrag anzeigen
Die Vermischung aus "Streichung der Mittel" und "Umverteilung von den Armen zu den Reichen" verstehe ich nicht.
Beispielsweise zahlen die Unternehmen immer weniger Gewerbesteuer:
Beispielsweise hat Gelsenkirchen im Jahre 2001 90 Millionen Euro(umgerechnet) an Gewerbesteuer eingenommen, 2002 60 Millionen und 2003 schließlich nur noch 30 Millionen. 2009 waren es immerhin 35 Millionen, das ist aber kein Vergleich zu den 90 Millionen von 2001!

Die herben Verluste durch sinkende Gewerbesteuereinnahmen und andere Mindereinnahmen und Mehrausgaben führen zu Kürzungen und Streichungen in sozialen Bereichen wie Schließungen von Bädern, Bibliotheken usw.

Somit dürfte Dir der Zusammenhang von "Streichung" und "Umverteilung" klar sein.

Geändert von Bleipriester (11.04.2010 um 01:34 Uhr).
 
Alt 11.04.2010, 01:45
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
Standard

Dann hat Gelsenkirchen (sorry) sich verarschen lassen. Politiker sind leider oft, was Wirtschaft angeht, grob inkompetent und lassen sich übers Ohr hauen.
 
Alt 11.04.2010, 11:06
Benutzerbild von LAX_LAkes
LAX_LAkes
 
Standard

Ich würd lieber SPD wählen als Links mit ihren alten Kaderleuten und kommunistischen Tendenzen...

Trotzdem natürlich wirklich traurig, dass die meisten Deutschen Schwarz Gelb gewählt haben, die nun unser Geld an Erben und Hotels verschenken (wollen). Ade, 8 (?) Milliarden...
 
Alt 11.04.2010, 11:31
Benutzerbild von wr2champ
wr2champ
 
Standard

SPD finde ich am besten, und das eig schon seit Schröder 2005. Da ich dort in die 5te Klasse kam fing dort mein Politikinteresse erst langsam an.
Versteh nicht wieso nie die SPD nen Kanzler bekommt, der gut ist.
 
Alt 11.04.2010, 14:40
Threadersteller
Bleipriester
 
Standard

Zitat:
Zitat von wr2champ Beitrag anzeigen
Versteh nicht wieso nie die SPD nen Kanzler bekommt, der gut ist.
Auch in der SPD werden Politiker, welche sich für das Volk einsetzen wollen, massiv unter Druck gesetzt und gar bedroht.
Als beispielsweise Matthias Platzeck, damals Parteichef der SPD, im Dezember 2005 einen Sozialplan vorstellte, über den in der Öffentlichkeit nichts bekannt wurde, konnte man wenig später aus der Presse erfahren, daß er aus Gesundheitsgründen vom Posten des Parteichefes zurücktrat.
Er soll einen Kreislaufzusammenbruch und einen Hörsturz erlitten haben.
Das mag stimmen, aber wie unglaubwürdig diese Begründung für den Rücktritt war, läßt sich daran erkennen, daß Platzeck weiterhin Ministerpräsident von Brandenburg geblieben ist und er auch sonst keinerlei Anzeichen einer Krankheit mit sich trug.
Kann man denn gleichzeitig gesund genug für den Ministerpräsidenten sein aber zu krank für den Parteichef? Ein Kreislaufzusammenbruch z.B. hat, einmal überwunden, keine Auswirkungen mehr auf den Gesundheitszustand. Ebenso verhält es sich bei einem Hörsturz.

Ich denke, man muß sich "dort oben" dem unsozialen Diktat der "One World", also der Globalisierung beugen, sonst geht es steil abwärts mit einem.

@Chief Alex
Gelsenkirchen ist nur ein Beispiel. Seit der Steuerreform 2000 geht es allen Städten so.
 
Alt 11.04.2010, 20:11
Benutzerbild von LAX_LAkes
LAX_LAkes
 
Standard

Zitat:
Kann man denn gleichzeitig gesund genug für den Ministerpräsidenten sein aber zu krank für den Parteichef?
Das war genauso bei Beck. Das Problem ist doch dass man beides gleichzeitig macht, was doppelter Stress ist.
 
Alt 11.04.2010, 20:18
Threadersteller
Bleipriester
 
Standard

Ich denke eher, entweder ist man krank oder gesund.
Ob er nun ein oder zwei Ämter hat, morgens steht er auf und abends geht er ins Bett...
 
Alt 11.04.2010, 21:05
Benutzerbild von LAX_LAkes
LAX_LAkes
 
Standard

Morgens steht er früher auf, geht abends später ins Bett und macht zwischendurch mehr Arbeit. Ist wohl offensichtlich dass 2 Ämter mehr Strapazen hervorrufen als eines und man auch mit einer gewissen Krankheit ein Amt besser bewältigt als zwei.
 
Alt 11.04.2010, 22:13
Threadersteller
Bleipriester
 
Standard

Im Prinzip hast Du Recht. Wenn er aber mit den zwei Ämtern nun doppelt soviel Arbeit erledigen würde, so käme er wohl nie zum schlafen. Ich gehe deshalb von einem Arbeitsplus von höchstens 50 % aus, welches durch das zweite Amt entseht.
Außerdem ist ein Kreislaufzusammenbruch zwei, höchstens drei Tage später erledigt und man ist gesund, wie auch bei einem Hörsturz.
Das ist auch ein recht seltsamer Zufall, daß zwei Zwischenfälle so zeitnah eintreten. Ich glaube deshalb, Platzeck wurde genötigt, vom Posten des Parteichefes zurückzutreten.
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