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Alt 06.02.2010, 15:48
Threadersteller
chrisjee
 
Standard

Gründe für aktuelle Niedriglöhne



Hi,
ich suche Gründe für Niedriglöhne in der heutigen Gesellschaft.
Muss etwas darüber schreiben.

Ich hab diese: Zwänge und Engpässe des deutschen marktes
Hohe Arbeitslosigkeit nach untergang der ostdeutschen
Industrie.

dann postet mal schön

Geändert von chrisjee (06.02.2010 um 17:20 Uhr).
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Alt 06.02.2010, 16:51
Benutzerbild von incredible-olf
incredible-olf
 
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Wie wärs wenn du den Hotlink (Smilie) entfernst ?

Einer der Hauptgründe ist meines Erachtens der Geiz der Kunden...bei 10€ für nen Haarschnitt kann ja nicht viel übrig bleiben wovon anständige Löhne bezahlt werden.
 
Alt 06.02.2010, 17:22
Benutzerbild von KillaMarci
KillaMarci
 
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Doch der Geiz der Kunden liegt wiederum an niedrigen Löhnen..ein Teufelskreis.
 
Alt 06.02.2010, 22:59
Benutzerbild von Urkman
Urkman
 
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Meiner Meinung nach liegt der Hauptgrund darin, dass wenige priviligiert den Hals nicht voll bekommen.
Es ist nun einmal so, dass in jeder Wirtschaft ein großer Kuchen pro Jahr bereit steht, nemen sich dann wenige die ganz großen Stücke dieses Kuchens, bleibt nicht mehr wirklich was für den Rest.
Wird dieser Kuchen zudem durch eine schlechte Wirtschaftslage dazu kleiner, bleibt noch einmal weniger für den Rest, den die Stücker der wenigen priviligierten werden nicht kleiner.
 
Alt 07.02.2010, 13:09
Benutzerbild von Cordan
Cordan
 
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*(Sarkasmus an) Ist natürlich auch eine Frage von Angebot und Nachfrage. Warum soll ich als Arbeitgeber einen Deutschen einstellen, wenn ein Osteuropäer die gleiche Arbeit für die Hälfte macht?
Das der Deutsche den Job einfach nicht für das Geld machen kann, weil er nunmal in Deutschland lebt und die entsprechenden Lebenshaltungskosten ja irgendwie aufbringen muss ist mir als Arbeitgeber doch völlig egal. (Sarkasmus aus)

BTW: Das ist natürlich nur einer von unzähligen Aspekten....
 
Alt 07.02.2010, 13:19
Benutzerbild von Urkman
Urkman
 
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Ja, fragt sich dann nur, wer soll bei diesem Betrieb dann noch als Deutscher, dann noch was Kaufen können oder Dienstleistungen bestellen, wenn diese entweder arbeitslos sind oder aber so wenig verdienen, dass sie sich die Waren und Dienstleistungen nicht mehr leisten können?
Auf lange Sicht, schneiden sich diese Firmeninhaber oder Vorstandsbosse auch ins eigene Fleisch, denn fehlen irgend wann die Kunden, weil die kein geld mehr verdienen, kann ich als Betrieb auch nichts mehr verkaufen.
Das Problem ist nur, den meisten ist das schnuppe, weil die sich lieber jetzt schnell die Kippe voll machen wollen.
 
Alt 07.02.2010, 16:29
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
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Zitat:
Hohe Arbeitslosigkeit nach untergang der ostdeutschen
Industrie.
Also BITTE...die Zeit wo man alles auf Ostdeutschland schiebt ist echt vorbei.
 
Alt 07.02.2010, 20:38
Benutzerbild von Cordan
Cordan
 
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Ostdeutschland, Ausländer, die Eu, die Politiker, oder einfach "die da oben", ein Schuldiger findet sich an jedem Stammtisch....
 
Alt 08.02.2010, 00:03
Benutzerbild von Arkos
Arkos
 
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Naja niedriglohn ist ja immer relativ.
Schätzungsweise 3/4 der Weltbevölkerung würde sich einen Ast abfreuen wenn sie nur 1/10 des niedriglohns in deutschland verdienen würden.

Aber das ist eine andere diskusion die ich vieleicht mal nächste woche aufmache wenn mir langweilig ist ;-)

Niedriglöhne entstehen neben den obrigen gründen auch dadurch, das sie für tätigkeiten bezahlt werden meist jeder depp machen kann. Eben auch wer ohne schulausbildung sprachkentnisse etc. Sprich die Leute sind komplett austauschbar. Dementsprechend können die leute ,die für das geld nicht arbeiten wollen, durch die ausgetauschtwerden die aus finanziellem notstand eben alles machen. oder für die das Geld (3/4 der Weltbevölkerung) genug ist.

Hinzukommt, das diese Leute selten in Gewerkschaften organisiert sind und dem preisdumping somit ausgeliefert sind.

politische maßnahmen tuen dabei ihr übriges.
 
Alt 08.02.2010, 00:21
Benutzerbild von moritz-k.
moritz-k.
 
Standard

Zitat:
Ostdeutschland, Ausländer, die Eu, die Politiker, oder einfach "die da oben", ein Schuldiger findet sich an jedem Stammtisch....
Was soll der scheiß?
Warum steht da ostdeutschland aber kein westdeutschland?
Du weisst aber schon das es seit einigen Jahren ein Deutschland ist oder ?
Und seit einigen jahren ist Ostdeutschland für nichts mehr schuldig da es ein Deutschland ist was den Mist macht.

Naja.

Also ich denke da gibts noch ne Grund . Undzwar die ganzen kleinen Kinder die nichtmal die Schule schaffen oder so gerade die 9. Klasse schaffen.
Den meistens sind es dann auch die die dnan dieses Problem haben das wir hier gerade besprechen.

Also immer schön für die Schule leren ( naja bin sleber erst in der 9. Klasse auf einen Gymnasium )

Geändert von moritz-k. (08.02.2010 um 00:33 Uhr).
 
Alt 08.02.2010, 03:18
Benutzerbild von Urkman
Urkman
 
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Zitat:
Zitat von Arkos Beitrag anzeigen
Naja niedriglohn ist ja immer relativ.
Schätzungsweise 3/4 der Weltbevölkerung würde sich einen Ast abfreuen wenn sie nur 1/10 des niedriglohns in deutschland verdienen würden.
Mag schon sein, aber deine angesprochenen 3/4 der Weltbevölkerung muß auch nicht diese horenden Lebenshaltungskosten aufbringen, wie man sie in Deutschland nun einmal hat und genau hier liegt der Knackpunkt.
Mit dem Geld was mir im Monat zu Verfühgung steht, gehöhere ich in Deutschland zur untersten Schicht und lebe unter der Armutsgrenze.
Hätte ich dieses Geld in Rusland oder auch Tailand zu Verfühgung, könnte ich leben wie ein Fürst.
Gerade deshalb haben auch grpoße Betriebe eine völlig verkorkste Einstellung zu den gängigen Löhen.
Bestes Beispiel Nokia, die ihre Produktion von Deutschland nach Rumänien verlagert hat um Lohnkosten zu sparen.
Die Frage ist aber, wer soll ihre Handys kaufen? Die Rumänen mit sicherheit nicht, und der Teil der Deutschen, die entweder ohne Arbeit ist oder im Niedriglohnsektor arbeiten müßen, mit sicherheit auch nicht.
Genau das ist die Kurzsichtigkeit, die Firmen an den Tag legen, einfach nach dem Moto, lieber jetzt Geld sparen was ich in meine Tasche stecken kann, als lngfristig zu denken und einen Betrieb am Leben zu erhalten.
Änliches passiert auch in der Automobielindustrie. Da haben die Konzerne auch die Zeichen der Zeit nicht erkannt oder wollen sie nicht sehen.
Statt preisgünstige Autos zu bauen, die sich jeder leisten kann, werden weiterhin Autos auf den Markt geschmissen die sich keiner leisten kann.
Noch schlimmer machen es da ja noch die Amerikanischen Hersteller, die merken anscheinend nicht, das selbst in Amerika der Sprit teurer wird und die Autos da so teuer ist, dass sie sich wirklich keiner mehr leisten kann, deshalb liegt die amerikanische Auto Industrie auch völlig am Boden.
 
Alt 08.02.2010, 06:01
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
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Moritz, wäre klasse wenn du ein wenig auf die Schreibweise achtest. vom edit ist ledier nur wenig leserlich
 
Alt 08.02.2010, 09:24
Benutzerbild von Arkos
Arkos
 
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@ urkman
da magst du zwar recht haben aber in der regel gibt es mehr als eine firma für ein Produkt.

Überleg dir mal was passieren würde wenn z.B. AMD seine ganzen Abteilungen nach D verlagern würden und Intel nach China.

WÜrdest du die dann doppelt so teueren AMD Prozessoren kaufen statt die intel weil AMD das gemacht hat was du gefordert hast?

Denke nicht den "Geiz ist Geil".
--> AMD geht bankrott ....

Deswegen machen sie es nicht.
 
Alt 08.02.2010, 11:44
Benutzerbild von Urkman
Urkman
 
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Das ist doch Quark. Alleine Volkswagen gibt weit über 200 Milionen Euro pro Jahr für die Löhne des Vorstands aus, Boni nicht mal mit gerechnet.
Für diese 200 Milionen könntest du aber im Gegenzug über 10000 Menschen einen Bruttolohn von 1670€ pro Monat bezahlen.
Und wir sprechen hier nur von ein Paar sehr wenigen.
Wüde man dem Vorstand ab sofort nur noch die Hälfte, also 100 Milionen bezahlen, was gelinde gesagt wohl auch mehr als ausreichend ist, könntest du allen VW-Arbeitern schon mal gute 210€ pro Monat mehr bezahlen. 210€ pro Kopf die auch ausgegeben werden und in unserer Wirtschafft wieder zurück fließen, ohne das es auf Schweitzer Konten liegt.

Unser Bruttoinlandsprodukt wird nun einmal völlig ungleichmäßig verteilt, dass ist und bleibt nun einmal eine Tatsache.
Gestern Abend erst im Fernseh gewesen. 70% aller Werte in Deutschland besitzen aber nur 10% der Einwohner.
Von den restlichen 30% gehen 17% an den Mittelstand und 8% sind hofnungslos überschuldet. So sieht es nun einmal aus.
Jeder Cent der an einem Lohn gespart wird, fließ direkt oder indirekt in die Taschen der supper Reichen. Nicht umsonst ist die Zahl an Milionären trotz Wirtschafftskriese weiter stark zunemend und im Gegenzug die Anzahl derer die unter der Armutsgrenze leben müßen ebenfalls stark am steigen.
 
Alt 08.02.2010, 20:17
Benutzerbild von Cordan
Cordan
 
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Zitat:
Zitat von moritz-k. Beitrag anzeigen
Was soll der scheiß?
Warum steht da ostdeutschland aber kein westdeutschland?
Weil's ein wunderschönes Stammtischvorurteil ist.
Und die ostdeutschen Bundesländer aus den verschiedensten Gründen bis jetzt nichts weiter sind, als ein Millionengrab....aber das ist ein anderes Thema.

Zitat:
Zitat von moritz-k. Beitrag anzeigen
... ( naja bin sleber erst in der 9. Klasse auf einen Gymnasium )
Feuert Euren Deutschlehrer, der hat offensichtlich seinen Job nicht gemacht...

Zitat:
Zitat von moritz-k. Beitrag anzeigen
Also immer schön für die Schule leren
Nein, nicht für die Schule, fürs Leben....
 
Alt 09.02.2010, 13:39
Benutzerbild von Civi-Civical
Civi-Civical
 
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Es ist denke ich wie hier bereits gesagt wurde mehr oder weniger ein Teufelskreis.
Die meisten Leute müssen sehr auf ihr Geld gucken und da kaufen sie nun mal z.B. ihre Möbel nicht von Loddenkemper sondern irgendeine NoName Marke von Poco. Bei mir ist es ja auch nicht anders, selbst wenn man für den Staat arbeitet hat man dieses Problem.
Wie soll man sich "Deutsche Wertarbeit" leisten wenn man selbst in der höchsten Entgeltgruppe im Mittleren Dienst nur 1300 - 1600€ Netto (je nach Erfahrungsstufe) verdient.
Die besagten 1300-1600€ werden von vielen sogar inzwischen als viel Geld angesehen, was bei vielen Löhnen um 1000€ wiederum nicht verwundert.
Aber seit doch mal ehrlich, was kann man von 1300€ groß kaufen wenn man vielleicht ein Kind hat, in der Stadt (wo die Mieten ja nunmal höher sind) in einer 3 Zimmer Wohnung wohnt, die 450€ Kaltmiete kostet?
 
Alt 09.02.2010, 18:35
Benutzerbild von OCB
OCB
 
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Ein wichtiger Grund für die in Deutschland mittlerweile oft üblich gewordenen Niedriglöhne, ist das Fehlen eines gesetzlichen Mindestlohnes, den ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ohne wenn und aber für eine geleistete Arbeitsstunde zu zahlen hat.
Wenn ein Arbeitgeber nicht in der Lage ist, seinen Mitarbeitern einen (Mindest)lohn zu zahlen, von dem sie bei Vollbeschäftigung menschenwürdig leben können und sich nur auf Grund niedrigster Löhne am Markt halten kann, dann soll er Insolvenz anmelden und seine Bude dichtmachen!
Wenn aber der Niedriglohnsektor gefördert wird, und der Staat mit Steuermitteln zuschiesst, um niedrige Löhne aufzustocken, dann wird ein Unternehmer den gnadenlosen Lohnkonkurrenzkampf vieler Menschen ohne vernünftige Ausbildung gnadenlos ausnutzen. Ein Kapitalist kann nicht anders...es geht immer um maximalen Profit...und wenn das mit Lohndumping gesetzlich erlaubt ist, dann wird er es machen!

Die These mit dem fehlenden Gegenpol geht mir aber irgendwie auch nicht aus dem Kopf:
Kann sich noch jemand an das Sozial - und Lohnniveau der Bundesrepublik erinnern, als richtung Osten ein anderes Gesellschaftssystem existierte, das es zu bekämpfen galt? Konnte sich der Kapitalismus in der BRD es damals schon leisten, sein wahres Gesicht zu zeigen?
Das sind nur so Gedankengänge...
 
Alt 13.02.2010, 21:27
Benutzerbild von Pitri
Pitri
 
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Und im Gegensatz zu den Niedriglöhnen, wird nun auch noch Hartz IV erhöht...
 
Alt 14.02.2010, 05:49
Benutzerbild von ChiefAlex
ChiefAlex
 
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"Niedriglöhner" können zusätzliches Geld (sog Aufstockung) bekommen, womit sie in 99,9999% der Fälle mehr bekommen als ein Hartz4ler.
Was von den Medien momentan verbreitet wird ("ich würde mehr Geld kriegen wenn ich faul wäre und arbeitslos") ist schlicht eine Lüge!
 
Alt 14.02.2010, 11:40
Benutzerbild von Urkman
Urkman
 
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So ist es. Ich habe in meinem alten Job einen 84 Stunden Vertrag gehabt, ergo habe ich nur 630€ netto verdient. Das Arbeitsamt hat mir aber das ganze um fast 300€ aufgestockt, so das ich auf 900€ gekommen bin.
Habe hier auch nur einen Singelhaushalt.
Ein Haushalt wo dann noch ein Partner und Kinder mit leben, erhöht sich so eine Aufstockung dann dementsprechend.
Ein Kolege der Verheiratet war und ein Kind hat, bekamm vom Arbeitsamt über 700€ aufgestockt.
Hier liegt aber meiner Meinung nach eine Gefahr, denn so werden auch im Niedriglohnsektor arbeitsplätze interessant, aber sollte man doch in der lage sein bei einem Fulltime-Job seine Kosten selber zu tragen.
Ein Mindestlohn ist daher auf jeden Fall nötig.
Firmen und Betriebe sollten lieber darüber nachdenken, wie sie ihre Umsätze steigern können ohne das auf Kosten der Angestellten zu machen.
Ich glaube auch nicht, dass der Harz 4 Satz angehoben wird. Wenn, dann nur für Kinder die aber auch einen wesentlich niedrigeren Satz als ein Erwachsener bekommen.
Im Prinziep ist der regelsatz von 356€ eigentlich auch ausreichend, dass Problem ist aber, dass die meisten von diesen Regelsatz noch Geld auf die miete packen müßen, da die Kosten Für Miete und Heizung nicht im vollen Umfang übernommen werden.
Hier in Kassel bekommt ein Singel vom Amt 665€. Darin endhalten ist der Regelsatz von 356€, bleiben 309€ für Miete und Heizkosten.
Ich bezahle aber schon 232€ Kaltmiete plus 50€ Nebenkosten (ohne Heizung) und 97€ für Gas (Heizung und Warmwasser), macht zusammen 379€ im Monat für Unterkumpft und Heizung.
Dazu kommen nun noch 40€ für Strom, die sowieso vom Amt nicht übernommen werden, dazu noch 30€ fürs Telefon und Inet, welches man braucht um sich überhaubt bewerben und informieren zu können, macht unterm Strich gute 450€ die jeden Monat schon mal weg sind ohne das ich auch nur ansatzweise an was zu Essen gedacht habe.
Für den ganzen Rest bleiben dann noch ca. 215€. Davon muß ich Lebensmittel, Körperpflegemittel, Anziehsachen, Öffentliche Verkersmittel usw. bezahlen.
Bevor also darüber nachgedacht wird den Regelsatz zu erhöhen, sollte lieber erst einmal die tatsächlich anfallenden Kosten für Miete, Nebenkosten und Heizung bezahlt werden. Das würde den meisten Harz 4 Empfängern wesentlich weiter helfen.
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