Und gegen sowas sollte man auch vorgehen, da finde ich auch Millitärische Macht eher angebracht, natürlich auch solange es von dem Staat ausgeht , dessen Schiffe attackiert werden.
Den Text fand ich aber ganz witzig, jedoch bezweifle ich das es viele Reiche gibt, die das mitmachen .
Ist sowas eig nicht so ähnlich wie Kopfgeldjägerei?
Naja , ich sehe das anders. Für mich sind könnte man Piraten mit Terroristen bzw. Geiselnehmer vergleichen, nur dass sie weitaus gewaltbereiter sind. Ich bezweifle dass man mit ihnen Handeln kann.
02.07.2009, 11:30
oziris
Ich halte das schon für gerecht, was die dort machen. Wir haben unsere Subventionen und die ihre Piraten. Ist doch OK. Es muss ja auch keiner diese Route nehmen. Ist ein bisschen wie eine Maut.
02.07.2009, 11:41
Wolverine
Schon richtig, aber..
Schon richtig, das mit dem Fischen und den Lebensgrundlagen. Es ist halt nur wie immer scheisse wenn Unschuldige, zum Beispiel Touristen die Opfer sind. Das die Zeitungen auf son Scheiss reinfallen ist schon beängstigend. Ich mein,das lässt einen halt auch den vielen andern zeifeln, bsp. Mexico City Schweinegrippe-Terror. Kennt jemand von euch den Film Zeitgeist? Bestimmt, oder?
Greetz,
Daniel
]
02.07.2009, 12:29
ChiefAlex
Zitat:
Zitat von San
Naja , ich sehe das anders. Für mich sind könnte man Piraten mit Terroristen bzw. Geiselnehmer vergleichen, nur dass sie weitaus gewaltbereiter sind. Ich bezweifle dass man mit ihnen Handeln kann.
Das sind Geiselnehmer. Es geht immer um Lösegeld. Sogar der Frachter mit 40 T72-Panzern wurde gegen Lösegeld zurückgegeben^^
02.07.2009, 13:08
San
Zitat:
Zitat von ChiefAlex
Das sind Geiselnehmer. Es geht immer um Lösegeld. Sogar der Frachter mit 40 T72-Panzern wurde gegen Lösegeld zurückgegeben^^
Dann hatte ich dich wohl Falschverstanden ^^
Mir kam es nur so vor als würden es die meisten in Ordnung finden bzw. selbstverständlich dass sie aus Not Schiffe kapern.
02.07.2009, 17:07
OCB
Zitat:
...Ich bezweifle dass man mit ihnen Handeln kann.
warum bezweifelst du das?
nur darum geht es bei der ganzen sache. um das aus"handeln" von lösegeld.
Zitat:
Mir kam es nur so vor als würden es die meisten in Ordnung finden bzw. selbstverständlich dass sie aus Not Schiffe kapern.
ich kann nur für mich sprechen und ich habe zumindest verständniss, wenn menschen mit solchen problemen (von denen wir uns hier im vollgefressenen europa, wo man die filet's rausschneidet und den rest zu katzenfutter macht, um mal bei der lebensgrundlage fisch zu bleiben, überhaupt keine vorstellung machen können) da nicht noch nach ethischen inkorrektheiten gehen, sondern diese, sich ihnen bietende möglichkeit nutzen, um geld zu erpressen.
das bedeutet aber noch lange nicht, daß ich es für gut heisse, unschuldige menschen zu entführen! man darf bei dieser geschichte nicht mit schwarz-weiss-denken rangehen.
Geändert von OCB (02.07.2009 um 17:13 Uhr).
02.07.2009, 20:09
San
Zitat:
Zitat von OCB
warum bezweifelst du das?
nur darum geht es bei der ganzen sache. um das aus"handeln" von lösegeld.
Sorry habe mich falsch ausgedrückt ich meinte, dass man ihnen vorschlagen kann dass sie aufhören zu kappern und dafür etwas als gegenleistung oder ähnliches bieten kann.
Man sollte in Somalia versuchen ihnen ein Grundstein aufzubauen, jedoch denke ich das es unmöglich ist , wenn es da so ist wie in Black Hawk Down
02.07.2009, 21:40
incredible-olf
Als ob es irgendwo so wäre wie in einem Actionfilm...
02.07.2009, 22:35
Sala
Zitat:
Zitat von OCB
schwarz-weiss-denken rangehen.
Der war so gut versteckt und ist doch der Schlüsselsatz. Musste mal hervorgehoben werden.
DIe Piraten, das sind wir. Bzw. unsere Konzerne. Nehmen den Menschen überall in der Welt die Lebensgrundlage mit Ölverseuchung (für unsere Autos), Rinderzucht (für unseren Tisch und weil wir ja unbedingt 3x am Tag Fleisch konsumieren müssen) und unendlich vielen anderen Beispielen in der Welt.
Uns geht es dabei "nur" um Luxus. Z.B. den Luxus, ausserhalb der Saison Obst aus Südamerika spachteln zu können.
Denen, die von den Konzernen ausgebeutet, beklaut und zum Hungern auf der Strecke liegengelassen werden, denen liegt nur eine Motivation im Rücken : Nicht vor schierem Mangel zu verrecken.
In unserer Gier nach Konsum und Luxus nehmen wir Lebensgrundlagen weg.
Mehr kann ich dazu eigentlich nicht mehr sagen und diese Meinung lässt sich auch durch Nichts ändern. Es ist die Wahrheit.
Oh, es ist ja Schwarz-Weiss. So sieht es zumindest aus. Zeigt aber auch mal die andere Seite der Medaille von dem was unserer Meinung nach "Gut" oder "Böse" ist.
Ändern können wir eh... oha.. können wir ...nicht ? Ne, wollen wir nicht.
02.07.2009, 22:51
incredible-olf
Du willst doch selber nicht, sonst würdest du nicht durch deinen eher Energiedurstigen Rechner munter dazu beitragen, immer schön bei der eigenen Haustür anfangen
03.07.2009, 07:06
Sala
Zitat:
Zitat von incredible-olf
Du willst doch selber nicht, sonst würdest du nicht durch deinen eher Energiedurstigen Rechner munter dazu beitragen, immer schön bei der eigenen Haustür anfangen
Touché, mon capitain.
Aber ich besitze z.b seit Jahren kein Auto (mehr), nutze Rad & Öff. NV und bin Vegetarier (was ich allerdings für Kinder in der Wachstumsphase als bedenklich erachte. Zwingen sollte man dazu niemanden). Keiner ist perfekt, du nicht, ich nicht, wir nicht. Der erste Schritt ist, sich Gedanken zu machen und sich dann zu fragen, wie man selbst etwas tun kann, und ich welchen Bereichen man sich selbst problemlos Einschränkungen auserlegen kann.
Und jeder kann. Zumindest ein bisschen.
Sehe ziemlich oft, wie Leute 300m oder 500m mit dem Auto einkaufen fahren. Aus Bequemlichkeit. Ist nur ein Beispiel.
03.07.2009, 08:09
incredible-olf
Schon klar was du meinst
Mir ist auch klar das der Beitrag des einzelnen gegenüber einer Milliarde (die reichen Teile Europas (EU + Schweiz) + Nordamerika + Japan + Australien) weniger ist als der vielzitierte Tropfen auf den heißen Stein. Natürlich könnte man so einiges ändern, das Problem dabei ist das der Mensch in gewisser Weise bequem ist und daher die Anstrengungen die z.B. von nöten wären um von fossilen Brennstoffen auf nachhaltige Energie umzustellen nur aufsich nimmt wenn er entweder die Schäden die er momentan an seinesgleichen anrichtet völlig verstanden hat oder sich eine Verbesserung seiner Lage davon erhofft.
Wollte auch ursprünglich nur darauf hinaus das niemand (auf der "Gewinnerseite") völlig unschuldig ist - wer als Kind in unseren Lebensstandard hinein geboren wird ist dies zwar zunächst aber spätestens als Erwachsener kann er darüber nachdenken und muss nichtmehr "mitmachen" - und daher niemand wirklich in der Position ist alle anderen zu kritisieren
03.07.2009, 09:34
Sala
So sollte das auch keinesfalls rüberkommen. Kritik an einem status quo schließt grundsätzlich meine eigene Person als Teil der Gesellschaft mit ein.