Soo, ich hab den Filmtitel gefunden, und zwar: "Drei Wochen in Jerusalem".
Zum Gluck heißt die gute amerikanische Reporterin zumindest vom Vornamen her genau so wie im echten Leben: Faye Dunaway. Hier habe ich mal eine kurze Inhaltsangabe ]
Wer packende Spannung erwartet ist mit dem Film falsch bedient, aber er zeigt, wie schon erwähnt, sehr gut die beiden, oder vllt auch drei Seiten, die in diesen Konflikt verwickelt sind.
Um es nochmal zu wiederholen: Keine Seite in diesem Konflikt hat eine weiße Weste (und damit auch nicht die Hamas, die ich ausdrücklich nicht verteidige.)
Das ist selbstverständlich. Selbiges zu tun, wäre in jedem Falle die Rolle des advocatus diaboli. Die Geschehnisse in dieser Region sind zu vielschichtig um Partei ergreifen zu können.
Eben deswegen wehre ich mich ja so vehement gegen die Pro-Israelische Berichterstattung. Fatal an ihr ist, dass sie definitiv Wirkung zeigt, wie man einigen Äußerungen hier entnehmen kann.
Zu schade, daß es nicht mehr möglich ist, alles auf den üblichen "großen Feind", die "Springer-Presse" zu schieben. Auch das, was einst respektable Medien waren, spielen munter die Spielchen der Voreingenommenheit und beeinflußten/beeinflussenden Berichterstattung mit.
Schwierig, dem zu entgehen. Schwierig, eigene Meinungen zu bilden. Es ist mühsam, und dies wollen viele Menschen nicht mehr auf sich nehmen. Aber das führt uns wohl auf eine Meta-Ebene, um die es hier nicht geht.
22.01.2009, 23:29
ChiefAlex
Ach ja, diesen Link habe ich völlig vergessen:
Podcast von Hr2 der Tag:
„ ]
Hier werden m.M nach beide Seiten recht gut bezeigt und keine Partei ergriffen.
23.01.2009, 22:42
Urkman
mal ganz erlich. durch unsere vorgeschichte, fällt es natürlich den deutschen besonderst schwer, sich eine wirklich objektive meinung zu der sache zu bilden bzw. diese auch zu äußern. schnell wird der vorwurf laut, dass es sich dabei um antisemitische " gedankengut und äußerungen handeln könnte.
das ist natürlich quatsch, aber diesen vorwurf dürfte man sich gefallen lassen müßen.
schaut man in die medien, wird einen das auch schnell klar. so gibt es faktisch, kaum bis keine äußerungen von prominenten aus deutschland zu diesen tema und auch unsere politiker tun sich da sehr schwer. in anderen ländern halten sich aber viele promis und auch politiker mit ihrer meinung nicht so "bedekt" wie hierzulande.
aber generell denke ich, dass sich bei allen, vornemlich westlich orientierten länder, eine gewisse einstellung der, "nachdem-was-die-durchmachen-mußten-lassen-wir-die-mal-in-ruhe" einstellung eingeschlichen hat. ich glaube auch bei keinem andern volk wer diese vorgehensweise überhaubt gedultet worden, außer halt bei den israelis.
mit der vorgehensweise meine ich im prinzip alles seit der eigentlichen gründung des staates israel.
von der sache her ist aber echt mal langsam schluß. die UN sollte mal entlich ein machtwort sprechen und diese tragiche sache, die im übrigen schon seit einen halben jahrhundert andauert, entlich ein ende setze und das für ein und für alle mahle.
bekommen die israelis keine rückendeckung mer, könnten die das überhaubt nicht mer so durchziehen wie bisher und mal eine ordentliche wirtschaftssanktion hat auch schon so manches land zur vernuft gebracht.
hätte ich hier was zu sagen im land, würde den israelis aus deutschland jedenfalls eine sehr "steife und frostige prise" entgegen wehen, und ihre von wegen "antisemtischen-gedanken" könnten die sich sonst wo......das hat damit rein gar nichts zu tun.