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14.07.2011, 10:07
| | | Amazon kämpft gegen kalifornische Steuer auf Versandwaren Diskussion
Der weltweit größte Online-Versandhändler Amazon sammelt Unterschriften für die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf gelieferte Waren im US-Bundesstaat Kalifornien. Hintergrund ist ein kürzlich beschlossenes Gesetz, dass vorsieht, dass Versandhändler mit Niederlassungen, Angestellten oder Tochter- und Partnergesellschaften in Kalifornien dort Umsatzsteuern entrichten müssen. Bisher hatte Amazon in Kalifornien keine Steuern auf ausgelieferte Waren bezahlen müssen, da das höchste amerikanische Gericht 1992 festgelegt hatte, dass Versandhändler ohne Warenhäuser und Personal im jeweiligen Bundesstaat dort auch keine Umsatzsteuer zu entrichten hätten. Amazon ist in Kalifornien nur über Partner wie Webseiten vertreten, die Amazon.com als Plattform für die Abwicklung von Bezahlungen nutzen oder Werbepartner sind; deshalb muss das Internet-Warenhaus nach dem neuen Gesetz Steuern ausweisen.
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Somit sah sich der Konzern gezwungen, ein Referendum gegen die neu eingeführte Steuer vorzulegen, das 434.000 Unterschriften benötigt, damit das Gesetz erneut im Parlament verhandelt wird. Nach Einschätzung von Experten ist es wahrscheinlich, dass diese... Weiterlesen: Amazon kämpft gegen kalifornische Steuer auf Versandwaren |  Heute
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14.07.2011, 20:35
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die sollen mal brav steuern zahlen, die gewinne sollten ja eigentlich hoch genug sein, als das die firma nicht umbringt.
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14.07.2011, 20:51
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Zitat von entwurfung die sollen mal brav steuern zahlen, die gewinne sollten ja eigentlich hoch genug sein, als das die firma nicht umbringt. | Letztendlich ist das nicht für Amazon, sondern für den Kunden. Du glaubst doch nicht ernsthaft dass Amazon die Steuern von ihrem Gewinn abzwacken oder? | |

14.07.2011, 20:59
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leider glaub ich das net, wäre zwar schön, aber wir wissen ja alle, das dem net so ist.
aber ich bin trotzdem der meinung, dass der konzern steuern zahlen muss.
so funktioniert das marktwirtschaftliche system mit staat nuneinmal.
man kann nur hoffen, dass die preise nicht stark erhöht werden, da es ja eine gewisse konkurrenz gibt, die nen bischen regulieren sollte.
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14.07.2011, 21:08
| | | Zitat:
Zitat von entwurfung leider glaub ich das net, wäre zwar schön, aber wir wissen ja alle, das dem net so ist. | Natürlich wird Amazon diesen Verlust entsprechend an den Kunden weitergeben. Wenn dieser "Finanzschaden" abgewendet wird, kann sich der Kunde weiterhin über seine Tiefpreisgarantie erfreuen. Ist doch ganz logisch. Der Pommesbudenbesitzer zieht auch die Preise an, wenn die Bratwurst im Einkauf teurer wird. Der wird nicht aus solidarität den selben Kurs fahren und den Verlust aus eigener Tasche bezahlen. So funktioniert Marktwirtschaft. Da hast du recht  !
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14.07.2011, 23:34
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wenn wir glück haben, zieht amazon die preise aber nur für den ami markt an, da ja dort der wirtschaftliche schaden entsteht.
und wenn nicht, verteilt auf die ganze welt, ist der wirtschaftliche schaden so gering, das wir es kaum mitbekommen werden, dazu macht amazon einfach zu viel umsatz.
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